Freitag, 22. Dezember 2017

Blutföhre von Monika Pfundmeier

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Inhalt: Ein brutaler Raubritter versetzt die Menschen im Jahre 1268 in Angst und Schrecken. Er hat es auf die Untergebenen des Grafen Ulrich abgesehen um Rache an diesem zu nehmen.

Meine Meinung:
Blutföhre ist der erste Roman Monika Pfundmeiers, geschickt verwebt sie die alte Legende der Blutföhre, die der Sage nach wächst und gedeiht wenn großes Unheil geschieht, mit nachgewiesenen historischen Fakten und Fiktion.
Durch ihren ungewöhnlichen, der damaligen Zeit angepassten Schreibstil, macht sie es ihren Lesern nicht leicht in das Buch hineinzufinden, aber es lohnt sich durchzuhalten. Die Geschichte rund um Ulrich, Agnes und Ludwig dem Strengen. Viel anders als zur heutigen Zeit ist das Leben, abgesehen natürlich vom Fehlen jeglicher Technik und so weiter, nicht. Jeder strebt nach Macht, Geld und Liebe und versucht dies auf die eine oder andere Art zu erreichen.
Der Schreibstil der Autorin, ist bildhaft, ich konnte mir das Leben zur damaligen Zeit gut vorstellen.
Inwieweit, die Protagonisten historisch belegt sein, vermag ich nicht zu sagen, so sehr kenne ich mich in den deutschen Adelsgeschlechtern nicht aus, aber das ist auch zweitrangig, denn Monika Pfundmeier hat sie zum Leben erweckt,genauso wie sie die Legende der Blutföhre zum Leben erweckte.
Ich vergebe eine absolute Leseempfehlung für Liebhaber besonderer Romane.

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  • Taschenbuch: 468 Seiten
  • Verlag: Books on Demand; Auflage: 1 (24. April 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3744802949
  • ISBN-13: 978-3744802949

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