Dienstag, 17. November 2015

Red Rising von Pierce Brown

Klappentext: Der junge Darrow lebt in einer Welt, in der die Menschheit die Erde verlassen und die Planeten erobert hat. Bei der Besiedlung des Mars kommt ihm eine wichtige Aufgabe zu, das jedenfalls glaubt Darrow, der in den Minen im Untergrund schuftet, um eines Tages die Oberfläche des Mars bewohnbar zu machen. Doch dann erkennt er, dass er und seine Leidensgenossen von einer herrschenden Klasse ausgebeutet werden. Denn der Mars ist längst erschlossen, und die Oberschicht lebt in luxuriösen Städten inmitten üppiger Parklandschaften. Sein tief verwurzelter Gerechtigkeitssinn lässt Darrow nur eine Wahl: sich gegen die Unterdrücker aufzulehnen. Dabei führt ihn sein Weg zunächst ins Zentrum der Macht. Der unerschrockene Darrow schleust sich in ihr sagenumwobenes Institut ein, in dem die Elite herangezogen wird. Denn um sie vernichtend schlagen zu können, muss er einer von ihnen werden.

Inhalt:
Mit 16 sind die Menschen die in den Minen des Mars schuften längst erwachsen, für eine Kindheit ist keine Zeit, sie müssen alles geben um den Mars bewohnbar zu machen, zum Wohle der gesamten Menschheit, geben sie Alles auch ihr Leben, kaum jemand rebelliert gegen Unterdrückung und Ausbeutung und gegen den allgegenwärtigen Hunger, wer sich auflehnt wird hart bestraft.
So wie Darrows Vater und später seine Frau, Eo die für das Singen eines verbotenen Liedes gehängt wird und deren letzter Wunsch es ist, das Darrow ihren gemeinsamen Traum verwirklicht, den Traum von Freiheit und Gerechtigkeit.
Meine Meinung:
Red Rising, ist ein typisches Jungendbuch und erinnert doch sehr an die Tribute von Panem, wie man ja auch aus den Pressemitteilungen entnehmen kann, der recht einfache Schreibstil macht das Lesen leicht, es ist nicht sonderlich anspruchsvoll, auch weil der Autor es nicht schafft den Mars wie er ihn sich vorstellt in meinem Kopf entstehen zu lassen auch die einzelnen Protagonisten blieben eher blass, einzig von Darrow konnte ich mir ein Bild machen, seine Verwandlung, die körperlich und geistige, wurde sehr anschaulich beschrieben.
Die Hauptstory spielt im Institut, dort lernt man die Goldenen kennen, ihr bestreben danach nur die Besten der Besten in den Führungspositionen zu sehen und auch dabei schrecken sie nicht vor Grausamkeiten die kaum zu überbieten sind zurück. Sie halten sich für die Elite der Menschheit, für die Spitze der Evolution und so verhalten sie sich auch, arrogant, korrupt und skrupellos gehen sie über die Leichen ihrer eigenen Kinder.
Fazit:
Red Rising ist ein Jugendbuch für weibliche und männliche Leser, wie schon geschrieben nicht sehr anspruchsvoll, vielleicht entwickelt sich das noch in den Folgebänden, das richtige für Zwischendurch zum Abschalten.

  • Broschiert: 576 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (14. September 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453534417
  • ISBN-13: 978-3453534414

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