Hätten sie gekonnt, meine Füße wären ja schon am Vorabend weggelaufen, aber Jammern nutzt nichts habe ich ihnen gesagt, ich habe es ausprobiert.
Also auf zum zweiten Messetag.
Der mit einem Besuch am Mantikore Stand startete, ich hoffte ja dort Mario Steinmetz zu treffen, bevor um 11 Uhr die Massen zu seiner Signierstunde strömten, ja Glück muss man haben, er war da und er hatte Zeit. Wir haben uns länger über seine Bücher unterhalten, die Alten, das Neue und über das was kommt, das Neue musste ich natürlich mitnehmen, vielleicht ist in der Spritze ja die Lesezeit die ich dringend brauche.
Weiter ging es zu einem Bloggertreffen beim Conte Verlag. Isabella Archan stellte uns ihr neustes Buch: Ein reines Wesen, vor und erzählte etwas aus ihrem Leben, soviel Lebensfreude und Freundlichkeit erlebt man selten, ich bin immer wieder begeistert.
Ihr Buch musste ich natürlich gleich mitnehmen, genau wie die Anthologie :Der unmögliche Mord, die von Tanja Karmann herausgegeben wurde.
Bis zu meinem nächsten Termin war noch etwas Zeit, in der ich mich mit einer erstaunlich guten Rindsbratwurst stärkte, ob wir jetzt davor Tanjas selbst gebrannten probierten? Die Zeit fehlt in meiner Erinnerung. Die Wurst war lecker und die Gesellschaft von Kerstin und Roland, wie immer sehr angenehm.
Ich habe mich auf der Messe tatsächlich richtig geärgert.Der deutsche selfpublishing Preis, ist eine tolle Idee, es werden Autoren ausgezeichnet, die nicht nur mit Herzblut ihre Bücher schreiben und verlegen, sondern so professionell arbeiten, das man keinen Unterschied zu Verlagsbüchern erkennt.
Es gibt zwei Kategorien: "Belletristik, Kinder- und Jugendbuch" sowie "Ratgeber und Sachbuch"
Und in beiden Kategorien werden Äpfel mit Birnen verglichen.
Als Leser stelle ich vollkommen andere Ansprüche an Romane für Erwachsene als an Kinderbücher, wobei meine Ansprüche an Kinderbücher viel höher sind, zu Jugendbüchern kann ich nicht viel sagen, damit fehlt es mir an Erfahrung. Ebenso kann man Sachbücher und Ratgeber meiner Meinung nach nicht miteinander vergleichen, in Sachbüchern erwarte ich nachprüfbare Fakten, in Ratgebern eher Tipps und Tricks, die bei mir nicht unbedingt funktionieren müssen.
Ich gratuliere den Preisträgern von Herzen, ich bin davon überzeugt das sie in ihrer Kategorie zu Recht gewonnen haben, weil sie tolle Bücher schrieben.
Sorry, ich habe leider kein Foto von der Veranstaltung für euch, ich mach mal einen auf Heide Klum: Durchgefallen.
Aber, dann kam doch wieder etwas sehr schönes. Gefährtentreffen Amrûn-Verlag. Vor dem Lesezelt unter freiem Himmel. Wird schon nicht regnen, ich habe ja einen Schirm dabei. Pustekuchen. Das erste Mal wechselten wir den Standort weil es zu laut war, das zweite Mal weil es anfing zu nieseln und das dritte und letzte Mal weil sich die Agora unter einem Sintflutartigen Regenschauer in einen Pool verwandeln wollte. Der Mitherausgeber der Anthologie
Die Hilfskräfte - Die wahren Herren des Dungeons, las uns einige Passagen vor ( das Buch ist eine absolute Leseempfehlung von mir, genau so wie Allessandra Ress, die aus ihrer, Novelle Liminale Personae, las.
Nach unserer letzten Flucht vor dem Regen, lauschten wir der wunderbaren Katharina Wolf, ich liebe ihre Art zu schreiben und irgendwann lese ich nur wegen ihr auch mal einen Liebesroman, das was ich bisher mitbekommen habe, gefiel mir schon mal, also kauft: Mein Herz, dein Kopf und ein Universum dazwischen: Gay-Romance.
Ein besonderer Dank geht hier an die Bloggerfeecrew, Sasija,Claudia und Eva ihr habt das Treffen toll vorbereitet und betreut.Es gab auch Geschenke.


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Der Block und der Stift, sind streng limitiert, aber vielleicht habe ich ja zwei mitgebracht.
Nach diesem mehr fröhlichen als feuchten Treffen ging es weiter zum Bloggertalk an den Gmeiner Verlagsstand, ein kurzer Abstecher zu Emons war vorher auch noch drin, ich musste dort unbedingt meine Begeisterung zu Worüber wir schweigen kundtun.
Bei Gmeiner wurden wir von Petra Wendler mit einem Gläschen kalten Sekt empfangen, sie weiß ganz genau was ihre Leser außer guten Büchern noch so brauchen.
Zum Guten Schluss, gab es noch eine Lesung in der Stadt, im Cafe Roseli, organisiert wurde dieses Event von Heike Stepprath und die hat das richtig toll gemacht, wenn denn dann auch all die die fest zusagen kommen würden oder zeitnah absagen, Leute wo ist das Problem? Aber selber schuld, wir hatten Spaß und all die anderen Gäste im Cafe auch, die sind nämlich fast alle geblieben als die Lesung von Ellin Carsta losging und an ihren Gesichtern sah man: Es hat ihnen ausnahmslos gefallen.
Fleißige Autorin beim fleißigen signieren (Bild geklaut bei Buch-Leben)