Inmitten dieser neuen Situation verliebt sich Salvatore in Vera, eine Freiheitskämpferin, deren Gruppe mit äußerst skurrilen Methoden für ihre Ziele kämpft.
Bovnik befindet sich seit Jahren im Krieg mit dem Nachbarland Thunak. Dieser Krieg unterscheidet sich grundlegend von herkömmlichen Kriegshandlungen: Durch eine neu entwickelte Waffentechnik werden ausschließlich Soldaten verletzt oder getötet und militärische Einrichtungen beschädigt oder zerstört.
Die UN unterstützt beide Kriegsparteien finanziell, um sicherzustellen, dass nur diese spezielle Waffentechnik verwendet wird. Die Bevölkerung beider Länder hat sich mit dem Krieg arrangiert und akzeptiert ihn als notwendig. Daher haben die Regierungen keinen Anreiz, den Konflikt zu beenden.
Michael Wäser führt seinen Leserinnen und Lesern die Absurdität des Krieges eindrucksvoll vor Augen. Sein Schreibstil ist ungewöhnlich und leicht ausschweifend, was wohl als bewusstes Stilmittel eingesetzt wird. Zunächst hatte ich Schwierigkeiten, mich an diesen Schreibstil zu gewöhnen, und es dauerte eine Weile, bis ich vollständig verstand, wie die "moderne" Art der Kriegsführung funktioniert und welche tiefgreifenden Auswirkungen sie hat. Der Vergleich des Krieges zwischen Bovnik und Thunak mit den Konflikten im ehemaligen Jugoslawien ist sicherlich kein Zufall und verstärkt die kritische Botschaft des Romans.
- Herausgeber : Dielmann, Axel; 2. Edition (23. Juni 2024)
- Sprache : Deutsch
- Gebundene Ausgabe : 344 Seiten
- ISBN-10 : 3866384459
- ISBN-13 : 978-3866384453

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