Dienstag, 18. Dezember 2018

Ich schenke dir den Schmerz von Ralf Gebhardt

  • Nach §2 Nr. 5 TMG kennzeichne ich diesen Beitrag als Werbung
Inhalt: Eigentlich wollte sich Kommissar Richard Störmer eine Auszeit nehmen und sich um seine Tochter Verena kümmern, aber als im Mansfelder Land Menschen entführt werden und alles darauf hinweist, das es sich bei dem Täter um Michels handelt, einen mehr als brutalen Serienmörder, muss Störmer seine Pläne ändern.Was er nicht weiß: Dieses Mal ist Michels nicht allein. Und die Motivation seines Partners reicht tief in die Vergangenheit der ehemaligen DDR und diese Vergangenheit lebt noch heute.

Meine Meinung:
Dies war mein erstes Buch von Ralf Gebhardt, den Vorgängerband
Ich schenke dir den Tod,
habe ich leider nicht gelesen, aber das ist auch nicht zwingend erforderlich. Ich schenke dir den Schmerz, lässt sich wunderbar auch ohne das Wissen aus dem ersten Buch lesen.
Wunderbar, war jetzt das erste und letzte sanfte Wort, das ich für Ich schenke dir den Schmerz, verwende. Denn sanft ist hier gar nichts.
Die Story ist brutal und auch wenn der Autor diese Brutalität durchaus in Worte zu fassen vermochte, mein Kopfkino ging immer noch einen Schritt weiter, auch wenn das gar nicht nötig gewesen wäre die Bilder, die Ralf Gebhardt mit seinen Worten zeichnet, sind eigentlich schon grausam genug.
Ich hoffe das es sich bei dem Szenario, das er aufzeichnet wirklich um reine Fiktion handelte und so etwas wie im Buch beschrieben, nirgendwo auf der Welt menschenmöglich ist.(Das ist natürlich Wunschdenken, ich weiß wozu Menschen fähig sind) Achtung Spoiler.
Ich kann kaum beschreiben, was ich da gelesen habe. Versuche an Menschen und Sexsklavinnen, spielen eine große Rolle. Wie gesagt: Ralf Gebhardt schreibt zwar schonungslos und offen aber er beschreibt nicht alles im Detail, für die Details war dann meine Fantasie zuständig und die hat sich gnadenlos ausgetobt.
Die parallel laufenden Handlungsstränge führen am Ende zu einem stimmigen Schlussbild, alle Puzzlesteine fügen sich zusammen, so dass ich das Buch zufrieden aus den Händen legen konnte.
Die Charaktere sind gut durchdacht, ein besonderes Augenmerk liegt natürlich auf Richard Störmer,  sein Widerwille den Fall zu bearbeiten, war deutlich zu spüren und nachvollziehbar.
Von mir bekommt
Ich schenke dir den Schmerz
eine klare Leseempfehlung, aber das Buch ist nichts für schwache Nerven.

  • Taschenbuch: 250 Seiten
  • Verlag: edition oberkassel; Auflage: 1 (13. Dezember 2018)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3958131565
  • ISBN-13: 978-3958131569

3 Kommentare:

  1. Oh, da hatte jemand Freude. Das ist ganz klar erkennbar. Danke und beste Weihnachtswünsche!

    AntwortenLöschen
  2. https://www.editionoberkassel.de/2018/12/bloggerspiegel-lesenswertes-aus-dem-buecherhaus-ich-schenke-dir-den-schmerz-von-ralf-gebhardt/

    AntwortenLöschen
  3. Dabei wollte ich dir den Link doch noch schicken, der Hund kam dazwischen. g

    AntwortenLöschen

Hier dürft ihr mir eure Kommentare hinterlassen. Bitte beachtet: DATENSCHUTZ: Mit dem Abschicken des Kommentars nehme ich zur Kenntnis und bin einverstanden, dass meine Daten gespeichert und weiterverarbeitet werden!