Montag, 15. April 2013

Gottesgericht Ki und die Schatten der Vergangenheit von Cornelia Lotter






  • Verlag: Fhl Verlag Leipzig; Auflage: 1., Auflage (3. März 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 978-3942829496
 Klappentext:
»Sie hatte gerade die zweite Lampe auf dem Weg er­­reicht, als sie merkte, dass sie verfolgt wurde. Viel­leicht hatte ER sie schon auf der Lützner Straße ins Visier genommen, oder hatte sich vom McDonalds aus an ihre Fersen geheftet. Sie spürte, wie das Adrenalin in ihren Adern zu pulsieren begann. Würden ihr jetzt die vielen Arnis-Trainingsstunden helfen? Doch vor allem wollte sie wissen, wer er war, warum er sie verfolgte.« Kirsten Stein, genannt Ki, lebt versteckt in einer alten Fabrikhalle und verdient ihr Geld als Detek­tivin. Als sie zwei ihrer Klienten ermordet in deren Wohnung findet, schnappt sie sich die verwaiste Katze und flüchtet vom Tatort. Wenige Tage später ist auch die Katze tot - ge­kreuzigt an der Tür jener Galerie, in der Ki in Kürze ihre Foto-Ausstellung eröffnet. Spätestens jetzt beginnt Ki sich zu fragen, was das alles mit ihr zu tun hat - und welche Rolle ihre Vergan­genheit dabei spielt.

 >Gottesgericht< vereint die Elemente des Psycho-Thrillers und der klassischen Kriminalgeschichte aufs Trefflichste. (Jury des 1. Leipziger Krimipreises.)

Meine Meinung:
Klappentexte sind ja immer mit Vorsicht zu genießen, besonders wenn, wie in diesem Fall auch noch ein Lob und der Hinweis auf einen gewonnenen Preis dabei steht. Dieses Mal jedoch, kann ich mich dem Lob nur anschließen und eigentlich ist mit dem Selben auch alles gesagt und der 1. Platz sicherlich wohlverdient.
Ich versuche aber trotzdem mein Urteil noch etwas zu ausführlicher zu begründen.
Die Autorin hat mit Ki eine Romanfigur geschaffen, die nicht dem gängigen Klischee entspricht, sie geht auf die 40 zu, hat eine Vergangenheit als Prostituierte ist Kontaktscheu und sie mag keine Tiere, Frauen in Romanen lieben immer Tiere, besonders Katzen und sie kann sich selbst verteidigen und das was sie an Kampfkunst gelernt hat, kann sie auch anwenden.
Als ihre Vergangenheit sie einholt und in ihrem Umfeld 2 Morde geschehen, braucht aber auch sie Hilfe, die sie mit dem Ermittler Martin Bender bekommt.
Jede Person ist sehr gut beschrieben, detailliert genug um ihre Beweggründe zu verstehen aber nicht so langatmig das ich weiterblättern wollte, weil das Privatleben der Ermittler mich nicht so brennend interessiert, hier war alles was man erfuhr wichtig um sich einfühlen zu können und die Handlungen besser zu verstehen.
Dazu war die Story sehr fesselnd, die Beweggründe des Täters und seine Anstrengungen Ki zu verfolgen sind sehr interessant beschrieben und Nachvollziehbar aufgelöst.
Hier spreche ich gern eine Leseempfehlung aus.

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