Samstag, 27. April 2013

Der Mann der kein Mörder war von Michael Hjorth & Hans Rosenfeldt




Klappentext:
Sebastian Bergman, Kriminalpsychologe: Hochintelligent. Unausstehlich. In einem Waldstück bei Västerås wird die Leiche eines Jungen entdeckt – brutal ermordet, mit herausgerissenem Herzen. Roger war Schüler eines Elitegymnasiums, ein sensibler Junge. Die Polizei vor Ort ist überfordert, und so reist Kommissar Höglund mit seinem Team aus Stockholm in die Provinz. Dort trifft er überraschend einen alten Bekannten: Sebastian Bergman, ein brillanter Kriminalpsychologe und berüchtigter Kotzbrocken. Er bietet Höglund seine Hilfe an. Das Team ist wenig begeistert, doch schon bald wird der hochintelligente Bergman unverzichtbar. Denn in Västerås gibt es mehr als eine zerstörte Seele.

Meine Meinung:
Ich war ja skeptisch, was das Buch anging da mir eine Freundin davon abgeraten hatte es zu lesen, aber die Neugier war doch größer, die Neugier die allein schon durch den Titel hervorgerufen wurde.
Und ich wurde nicht enttäuscht.
Es ist ein steiniger Weg, den der Ermittler Torkel und sein Team gehen müssen um dem Mörder des 16jährigen Roger auf die Spur zu kommen, nur wenig ist über den Jungen der als Mobbingopfer die Schule wechselte und der nur wenige Freunde hatte bekannt und die die ihn kannten sind nicht sofort bereit zu helfen, so das das Team  nur langsam und mit Hilfe des Kriminalpsychologen Sebastian Bergmann ein Puzzlestück zum anderen fügen kann. Bergmann allerdings hat ganz private Motive, die ihn dazu bringen dem Team beizutreten und seine Persönlichkeit ist um es höflich auszudrücken *schwierig*.
Der Autor Michael Hjorth, schafft es den Leser auf über 600 Seiten bei der Stange zu halten, sein Erzähltempo ist bedächtig, die Beschreibung seiner Charaktere genau aber nicht zu detailreich, immer im richtigen Moment gibt er dem Fall ein Wendung die der Leser so nicht unbedingt erwartet hat und die es weiter spannend machen und kaum denkt man, der Täter ist überführt ändert sich noch mal alles und es bleibt spannend.
Intelligent geschrieben und bis auf den eigentlich Mord absolut unblutig ist der *Mann der kein Mörder war* eine Leseempfehlung ohne Einschränkung. 

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