Dienstag, 21. Februar 2012

Stephen King Der Anschlag

 

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Klappentext:
Wenn die Vergangenheit grausam zuschlägt – Stephen King schreibt die amerikanische Geschichte neu
Am 22. November 1963 fielen in Dallas, Texas, drei Schüsse. John F. Kennedy starb, und die Welt veränderte sich für immer. Wenn man das Geschehene ungeschehen machen könnte – wären die Folgen es wert? Jake Epping kann in die Vergangenheit zurückkehren und will den Anschlag verhindern. Aber je näher er seinem Ziel kommt, umso vehementer wehrt sich die Vergangenheit gegen jede Änderung. Stephen Kings neuer großer Roman ist eine Tour de Force, die ihresgleichen sucht – voller spannender Action, tiefer Einsichten und großer Gefühle.
Jake Epping lebt ein normales Leben, bis sein Freund Al ihm ein großes Geheimnis enthüllt: Er kennt ein Portal, das ins Jahr 1958 führt. Und Al gewinnt ihn für eine wahnsinnige Mission. Jake soll in die Vergangenheit zurückkehren und das Attentat auf John F. Kennedy vereiteln, um den Gang der Geschichte positiv zu korrigieren. Und so beginnt für Jake ein neues Leben in einer für ihn neuen Welt. Es ist die Welt von Elvis und JFK, von großen amerikanischen Autos und beschwingten Highschool-Tanzveranstaltungen. Es ist die Welt des gequälten Einzelgängers Lee Harvey Oswald, aber auch die der Bibliothekarin Sadie Dunhill, die Jakes große Liebe seines Lebens wird – eines Lebens, das gegen alle normalen Regeln der Zeit verstößt. Und je näher Jake seinem Ziel kommt, den Mord an Kennedy rückgängig zu machen, desto bizarrer wehrt sich die Vergangenheit dagegen – mit aller gnadenlosen Gewalt, die sich auch gegen Jakes neue Liebe richtet

Meine Meinung:
Eines der besten Bücher Stephen Kings, spannend und so weit wie ich das beurteilen kann gut recherchiert. Der Autor erzählt die Geschichte Jakes, der durch einen Freund von der Möglichkeit erfährt in die Vergangenheit zu reisen und diese nachhaltig zu verändern, wie es scheint ohne negative Auswirkungen, denn man kann ja jederzeit wieder zum Ausgangspunkt in der Vergangenheit zurück und von vorne beginnen, während in der Gegenwart immer nur 2 Minuten vergehen,zu der Möglichkeit zu reisen, erhält Jake einen Auftrag. *Töte Lee Harvey Oswald*
Nun wäre Stephen King nicht der Meister des Horrors wenn es so einfach wäre, Jake muss kämpfen, gegen sein eigenes Gewissen und gegen die Vergangenheit die sich nicht so ohne weiteres verändern lassen will.
King führt uns an bekannte Orte, sein Weg nach Dallas führt über Derry und wir erfahren das dort Kinder grausam ermordet wurden, für jemanden wie mich der alle Romane gelesen hat ein netter Rückblick, fast so als würde man nach Hause kommen. Ebenso überzeugt sein Schreibstil, relativ ruhig erzählt er von Jakes Erlebnissen von seinem Leben im Amerika der 60iger Jahre, das sich so sehr von seinem Leben im Heute unterscheidet und das er irgendwann nicht mehr missen möchte.
Ein Roman auf den sich der Leser einlassen muss, in der Mitte wird das Buch ein klein wenig langatmig, aber das sei verziehen, schließlich ist es ein langer Weg von 1958 bis 1963 im beschaulichen Amerika, um so furioser ist das Ende ob es ein Happy End gibt, ob Jake es schafft Oswald aufzuhalten und mit seiner großen Liebe Sadie in einem besseren Amerika ein glückliches Leben führen kann, verrate ich hier natürlich nicht.
  • Gebundene Ausgabe: 1056 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (23. Januar 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453267540
  • ISBN-13: 978-3453267541
  • Originaltitel: 11/22/63

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