Mittwoch, 5. April 2017

Smoke von Dan Vyleta

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Inhalt:Smoke, ist allgegenwärtig: Jeder böse oder schmutzige Gedanke, jede böse Tat zeigt er an, er dringt aus allen Poren, nichts bleibt verborgen. Thomas und Charlie sind Schüler eines Elite Internats, sie sind strengen Regeln unterworfen, die ihnen die Beherrschung des Rauchs beibringen sollen und somit auch die Beherrschung all ihrer Gefühle. Eher zufällig finden sie heraus das nicht jeder dem Rauch unterworfen ist. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach der Wahrheit.

Meine Meinung:
Smoke ist ein außergewöhnlicher Jugendroman, eine Mischung aus Fantasy und Gesellschaftskritik, verpackt in eine äußerst interessante Handlung, führt er uns vor Augen, das wir nicht alles was geschieht und vor allem den IST Zustand der Welt in der wir leben, als gegeben und unveränderlich hinnehmen sollten und schon gar nicht das wir annehmen sollten das es bessere und weniger gute Menschen gibt. Im Roman zeichnet sich die Elite dadurch aus, das sie nicht rauchen, das sie die fast totale Kontrolle über sich haben, während die Unterschicht sich nicht kontrolliert und Rußbedeckt, einfach lebt. Es stellt sich unweigerlich die Frage, welches Leben lebenswerter ist, sieht man einmal von den materiellen Gütern ab.
Ich würde jetzt die sprachlichen Fähigkeiten des Autors loben, allerdings habe ich das Original nicht gelesen und wenn ich die Seitenzahlen des Originals und der Übersetzung vergleiche, vermute ich das hier der Übersetzerin Katrin Segerer ein großer Teil der Anerkennung gebührt. Wenn ich davon ausgehe, das der Autor schon im Original einen bildreichen Schreibstil hat, kann ich mir gut vorstellen wie schwierig es sein muss, diese Sprache in eine angemessene Form zu übersetzen ohne das die Geschichte langatmig und damit langweilig wird.
Ich bin von Smoke absolut überzeugt, es ist spannend und unterhaltsam ohne dabei ins Seichte abzudriften und bekommt eine absolute Leseempfehlung.
Mit einem Klick aufs Cover kommt ihr direkt zur Verlagsseite.
  • Broschiert: 624 Seiten
  • Verlag: carl's books (13. März 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3570585689
  • ISBN-13: 978-3570585689
  • Originaltitel: Smoke

Montag, 3. April 2017

So kalt dein Herz von L.C.Frey

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Zum Inhalt: Als Tim Schätzing sein neu erworbenes, eigentlich abbruchreifes Haus bezieht, ahnt er nicht das er nicht allein ist. Voller Elan macht er sich an die notwendigen Sanierungsmaßnahmen und stößt dabei auf das Versteck Annas, die sich im ehemaligen Taubenschlag häuslich eingerichtet hat. Anna hat sich dieses Versteck nicht zufällig gewählt. Sie ist auf der Suche nach ihrer verschwunden Schwester und hat von Tims Haus den perfekten Blick auf das Haus des vermeintlichen Entführer. Tim beschließt Anna zu helfen und lässt sie weiterhin bei sich wohnen, bald schon muss er allerdings feststellen, das vieles nicht so ist wie es scheint.
Rezension kann Spuren von Spoilern enthalten.

Sea Detektive von Mark Douglas-Home

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Inhalt: Als zwei abgetrennte Füße an den Strand gespült werden, bittet Detective Helen Jamieson den Meeresbiologen Cal McGill um Hilfe. Cal verfolgt mithilfe eine Computerprogramms, die Route von Gegenständen im Meer. Gemeinsam kommen stoßen sie auf ein Netz von Korruption, Mord und Mädchenhandel.

Meine Meinung:
Das Buch konnte mich leider nicht vollends überzeugen, der Autor hat sich viel Zeit gelassen seine Protagonisten einzuführen, für meinen Geschmack zu viel Zeit. Wir erfahren viel über Cal, Helen, Cals Ex Frau, Helens Chef Ryan. Der Autor lässt sich viel Zeit eine Nebengeschichte um Cals Großvater aufzubauen.
Erst spät im Buch nimmt die Geschichte etwas Fahrt auf, aber da hatte ich schon fast keine Lust mehr weiter zu lesen.Einzig meine Neugier was denn mit den beiden indischen Mädchen geschieht, ließ mich das Buch doch immer wieder zur Hand nehmen.
Das Buch besticht durch einen flüssigen und angenehmen Schreibstil und ist wohl der Auftakt einer Reihe, was auch die ausführliche Vorstellung der Protagonisten erklärt.
Für die die das mögen ist das Buch sicherlich sehr lesenswert, für mich war es eher nichts.
Ihr wollt mehr über das Buch und den Autor erfahren? Mit einem Klick auf das Cover kommt ihr zur Verlagsseite.

  • Taschenbuch: 400 Seiten
  • Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag; Auflage: 2 (20. Januar 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499272466
  • ISBN-13: 978-3499272462
  • Originaltitel: The Sea Detective

Plötzlich Gänsevater von Michael Quetting

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Inhalt: Michael Quetting startet ein Experiment bei dem Gänse seinem Ultralleichtflugzeug folgen sollen. In einem Sommer voller Freude, Sorge und Stolz lernt Michael Quetting, was wirklich wichtig ist im Leben.

Meine Meinung: Als mir das Buch empfohlen wurde, war ich in mehrfacher Hinsicht skeptisch.
1. Ein Sachbuch, ich lese keine Sachbücher.
2. Das Gänse dem folgen, den sie zuerst sehen, weiß ich seit meiner Kindheit, welche neuen Erkenntnisse sollte es darüber schon geben.
Ich fing also eher zaghaft an zu lesen und konnte das Buch dann nicht mehr aus der Hand legen.
Eine wunderbare Geschichte erwartete mich, denn Michael Quetting musste gleich zu Beginn seines Gänsesommers feststellen, das die Gänse mehr sind als nur ein Projekt, dessen Ergebnisse man am Ende auswertet und dann evtl. vergisst. Die Gänse wurden zu seiner Familie und er war ihr Oberhaupt, der Gänsevater.
Sehr gefühlvoll und voller Humor erzählt uns Quetting von einem unvergesslichen Sommer und bringt uns nahezu spielerisch  etwas über Graugänse bei.
Und außerdem habe ich gelernt das Sachbücher auch anders als trocken und langweilig sein können, im Gegenteil:
Plötzlich Gänsevater ist absolut lesenswert.
Mehr zum Buch und die Gelegenheit zum Kauf, findet ihr mit einem Klick auf das Coverbild.
  • Gebundene Ausgabe: 240 Seiten
  • Verlag: Ludwig Buchverlag (13. März 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453280911
  • ISBN-13: 978-3453280915

Sonntag, 2. April 2017

Lesung zu Das Gebetbuch des Teufels von Markus Heitz

Schon vor der Leipziger Messe, wusste ich das am 31.03.2017 eine Lesung mit Markus Heitz in der Osianderschen Buchhandlung in Balingen stattfinden würde, also habe ich mir den Signiertermin gespart. ;o) Eigentlich wollte ich mit meinem mir Angetrauten da hin, aber der hatte keine Lust, ein Buch sollte ich ihm aber dann doch mitbringen. Ich bin ja gar nicht so, und für Petra und für Ulrike.. Nein 3 reichten dann doch.
Als ich an der Osianderschen Buchhandlung ankam, dachte ich erst ich hätte mich im Tag geirrt oder der Uhrzeit, keine Plakate oder Bücher im Schaufenster. Einen Aufsteller im Geschäft konnte ich dann doch erspähen und da stand dann auch das ich mich nicht geirrt hatte.
Kurz darauf öffneten sich dann auch die Türen und die anderen Wartenden und ich wurden von den gewohnt freundlichen Mitarbeitern der Buchhandlung begrüßt.
Kurz nachdem wir alle unsere Plätze eingenommen hatten, erschien auch schon Markus Heitz, der uns später erzählte das seine Pünktlichkeit am seidenen Faden hing, weil sein Zug nicht ganz so pünktlich war.
Nach einer kurzen Verschnaufpause und einem starken Tee, ging es dann auch schon los.
Der Autor erzählte von seinem Werdegang als Schriftsteller, das er schon immer gern geschrieben hatte und für naturwissenschaftliche Fächer nicht wirklich etwas übrig hatte. Nach dem Abitur studierte er dann auch Germanistik und Geschichte auf Lehramt, arbeite aber nicht als Lehrer sondern als Journalist. Bis sich 2004 herauskristallisierte, das er vom Schreiben seiner Bücher leben kann, zu verdanken hat er diesen Erfolg der Zwerge Reihe von der bisher 5 Bände erschienen sind.
Aber natürlich ging es bei der Lesung um sein aktuelles Buch.
Das Gebetbuch des Teufels, wenn ihr mehr über das Buch erfahren möchtet, klickt einfach auf das Cover und ihr kommt direkt zum Verlag.

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Drei Abschnitte las Markus Heitz uns vor und sie alle machten Lust auf das Buch, wir lernten den spielsüchtigen Tadeus Boch kennen, der in Baden-Baden als Spielbetreuer arbeitet und in den Besitz einer alten geheimnisvollen Spielkarte kommt, auf der ein Fluch liegen soll. Als Boch versucht dem Geheimnis der Karte auf den Grund zu kommen, gerät sein Leben in Gefahr.
Zwischen den Leseabschnitte, erzählte und Markus Heitz einiges zur Entstehungsgeschichte des Buches und warum es Das Teufels Gebetbuch heißt: Kartenspiele waren lange Zeit verboten und von der Kirche verpönt, wie so vieles was Spaß macht und wenn die Menschen dann lieber Karten spielten als zu arbeiten oder zu beten, beteten sie den Teufel an.
Ich erfuhr außerdem das auf Spielkarten früher eine Steuer erhoben wurde, die Karten wurden z.B. mit einem extra Stempel versehen, der bewies das die Steuer auch entrichtet wurde. In England mussten die Kartenhersteller die Pik As dazukaufen um die Steuer zu bezahlen, taten sie das nicht und veräußerten die Karten ohne die Pik As oder fälschten sie gar, wurden sie wegen Steuerhinterziehung hingerichtet. Aus dem Grund hält sich wohl auch das hartnäckige Gerücht, das es im Tarot eine Todeskarte gibt.
So las Markus Heitz auch eine Passage vor, die zu Zeiten Goethes spielt, der wohl auch gern ein Spielchen wagte und sich dazu mit seinen Freunden in Auberachs Keller traf, zu denen auch ein begnadeter Kartenmacher gehörte.
Viel zu schnell ging der Abend zu Ende und Markus Heitz signierte noch frisch gekaufte und mitgebrachte Bücher.
Petra, das ist gerade deins.


Mir hat der Abend sehr viel Spaß gemacht, Markus Heitz kam sehr sympathisch rüber und auf das Buch freue ich mich schon sehr.
Ich habe natürlich gefragt ob ich die Bilder verwenden darf.