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Ein Mädchen wird brutal vergewaltigt. Noch während die toughe Rubina Hiller und der charmante Simon Peick in dem Fall ermitteln, werden ihre Verdächtigen kurz hintereinander Opfer von Verstümmelungen. Ein Vergeltungsschlag? Oder stammt der Täter aus dem Drogenmilieu? Als ein weiterer Mann verstümmelt aufgefunden wird, suchen die beiden Kommissare Hilfe bei einer engagierten Journalistin. Doch dann eskaliert die Lage völlig und plötzlich schwebt jeder in Lebensgefahr, auch die Kommissare selbst.
Es gibt sie noch, die Bücher, die man an zwei Abenden durchliest, oft handelt es sich dann dabei um eher leichte Unterhaltung, die genauso schnell vergessen ist, wie gelesen.
Dann gibt es aber auch noch Geschichten, die neben Unterhaltung auch noch viel Stoff zum Nachdenken liefern und genau so ein Buch hat uns die Autorin Charlotte Charonne geschenkt.
Die sechzehnjährige Paula wird auf dem Heimweg Opfer einer brutalen Gruppenvergewaltigung, vollkommen traumatisiert kann sie sich nicht an die Täter erinnern, so ihre Aussage gegenüber den ermittelnden Beamten Rubina Hiller und Simon Peick, die von der Staatsanwältin Johanna Neumann persönlich mit der Aufklärung der Tat beauftragt wurde, Johanna ist eine Freundin der Familie und Paula hatte den Abend bei ihr verbracht.
Als das Opfer einer Verstümmelung ins Krankenhaus eingeliefert wird, sieht zunächst niemand einen Zusammenhang zwischen den Taten. Erst als ein junger Mann am Ort von Paulas Vergewaltigung festgenommen wird, erkennen Ruby und Paula eine Verbindung.
Die Gruppe, die das junge Mädchen vergewaltigt, entspricht dem Klischeebild, das leider viele von uns von Flüchtlingen haben, " Alles Kriminelle" so hört man es leider immer noch viel zu oft und im ersten Moment könnte man sozusagen im Affekt auch zustimmen, nur man darf auf keinen Fall vergessen, dass es sich hier nur um eine kleine Gruppe handelt, die frustriert, gelangweilt und ohne jede Perspektive für die Zukunft, verrohen und nicht vor den schlimmsten Straftaten zurückschrecken. Genauso wenig wie auf Gewalt verzichtet wird, wenn "gute deutsche Bürger" die Sache in die Hand nehmen.
Es gibt keine Entschuldigung für ihr Verhalten, für Straftaten gibt es niemals Verständnis meinerseits. Meine Überlegungen gehen da eher in die Richtung darüber nachzudenken, was getan werden müsste, um Straftaten jedweder Art zu verhindern.
Als Leser erfährt man schnell, dass die Verstümmelungen der Männer mit der Vergewaltigung Paulas zusammenhängen und auch wer sie durchführt, die Hintergründe dazu bleiben allerdings lange im Dunkeln und ich kann es euch nicht erzählen, das heißt ich kann euch auch nicht erzählen, was ich zu diesem speziellen Thema denke, denn das wäre viel zu viel verraten.
Es gibt sie noch, die Bücher, die man an zwei Abenden durchliest, oft handelt es sich dann dabei um eher leichte Unterhaltung, die genauso schnell vergessen ist, wie gelesen.
Dann gibt es aber auch noch Geschichten, die neben Unterhaltung auch noch viel Stoff zum Nachdenken liefern und genau so ein Buch hat uns die Autorin Charlotte Charonne geschenkt.
Die sechzehnjährige Paula wird auf dem Heimweg Opfer einer brutalen Gruppenvergewaltigung, vollkommen traumatisiert kann sie sich nicht an die Täter erinnern, so ihre Aussage gegenüber den ermittelnden Beamten Rubina Hiller und Simon Peick, die von der Staatsanwältin Johanna Neumann persönlich mit der Aufklärung der Tat beauftragt wurde, Johanna ist eine Freundin der Familie und Paula hatte den Abend bei ihr verbracht.
Als das Opfer einer Verstümmelung ins Krankenhaus eingeliefert wird, sieht zunächst niemand einen Zusammenhang zwischen den Taten. Erst als ein junger Mann am Ort von Paulas Vergewaltigung festgenommen wird, erkennen Ruby und Paula eine Verbindung.
Die Gruppe, die das junge Mädchen vergewaltigt, entspricht dem Klischeebild, das leider viele von uns von Flüchtlingen haben, " Alles Kriminelle" so hört man es leider immer noch viel zu oft und im ersten Moment könnte man sozusagen im Affekt auch zustimmen, nur man darf auf keinen Fall vergessen, dass es sich hier nur um eine kleine Gruppe handelt, die frustriert, gelangweilt und ohne jede Perspektive für die Zukunft, verrohen und nicht vor den schlimmsten Straftaten zurückschrecken. Genauso wenig wie auf Gewalt verzichtet wird, wenn "gute deutsche Bürger" die Sache in die Hand nehmen.
Es gibt keine Entschuldigung für ihr Verhalten, für Straftaten gibt es niemals Verständnis meinerseits. Meine Überlegungen gehen da eher in die Richtung darüber nachzudenken, was getan werden müsste, um Straftaten jedweder Art zu verhindern.
Als Leser erfährt man schnell, dass die Verstümmelungen der Männer mit der Vergewaltigung Paulas zusammenhängen und auch wer sie durchführt, die Hintergründe dazu bleiben allerdings lange im Dunkeln und ich kann es euch nicht erzählen, das heißt ich kann euch auch nicht erzählen, was ich zu diesem speziellen Thema denke, denn das wäre viel zu viel verraten.
Ich bin grundsätzlich gegen Selbstjustiz, im richtigen Leben, hier in dieser Geschichte, war ich zu 100 % auf Seiten der geheimnisvollen Rächerin und fast hätte ich mir gewünscht, sie käme davon, das wiederum würde in diesem Fall noch viel mehr Schaden anrichten.
Habe ich schon geschrieben, dass ich hier viel zu wenig über den Inhalt des Buches erzählen darf, um euch nicht des Lesevergnügens zu berauben?
Charlotte Charonne hat mit Artemis einen wahren Pageturner geschaffen, dieses Wort benutze ich selten, wie ich anfangs schon erwähnte fallen diese bei mir meist unter die Kategorie "schnell gelesen, schnell vergessen". In den eher seltenen Fällen, in denen "Pageturner" zwar schnell gelesen, aber lange nicht vergessen sind, breitet sich während des Lesens ein Gefühl in mir aus, mal ist es Angst, mal Freude, in diesem Fall wechselten sich Wut, Ohnmacht und Mitgefühl immer wieder ab.
Ich empfehle dieses Buch für jeden, der mehr als seichte Unterhaltung sucht.
- Herausgeber : edition krimi; 1. Edition (21. Februar 2022)
- Sprache : Deutsch
- Taschenbuch : 470 Seiten
- ISBN-10 : 3948972591
- ISBN-13 : 978-3948972592
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