Dienstag, 2. Januar 2018

Wie der Drache zu seinem Personalausweis kam von Axel Brandt

Zum Drachennest
Inhalt: Unter dem Pseudonym Lucius führt ein Ex-Student einen Blog, wobei weder das eine noch das andere sonderlich ungewöhnlich wäre, es gibt sowohl Ex-Studenten wie auch Blog wie Sand am Meer, nur sieht die Lage hier etwas anders aus, denn der Ex-Student und Blogger Lucius ist ein Drache, der sich in seiner menschlichen Gestalt in die Hure Lili verliebt und von ihr verhext wird.

Meine Meinung:
Der Klappentext hat mich neugierig gemacht, denn es gibt nicht nur Blogger und Ex-Studenten wie Sand am Meer, sondern auch einige Drachen in der Fantasyliteratur, mir ist aber noch kein Drache über den Weg gelaufen wie Lucius einer ist, eine Drachenseele gefangen im Körper eines Menschen und befreit von einer Hexe die im Sodom & Gomorrah als Hure jobbt.
Man muss sich einlassen auf die etwas andere Art von Buch, ich musste mich an die Erzählform erst gewöhnen, aber sobald ich mich eingelesen hatte hat die Lektüre wirklich Spaß gemacht. Lucius geht auf die Blogleser ein, er beantwortet ihre Fragen, macht Werbung für das Bordell und zwischendurch lernen wir noch andere Bewohner Metropolis kennen.
Es ist wirklich schwierig dieses Buch in Worte zu fassen, ich habe bisher nichts vergleichbares gelesen. Der Schreibstil ist manchmal etwas hektisch, das klingt jetzt negativer als es gemeint ist, vielleicht wäre rasant der bessere Ausdruck, aber auch das trifft es nicht ganz, denn manchmal muss man etwas Geduld aufbringen, denn Lucius neigt dazu abzuschweifen bevor er auf das Ziel seiner Anekdoten kommt, so wie ich gerade mit dieser Rezension.
Dieses Buch muss man einfach selber gelesen haben.


Mit einem Klick auf das Cover, kommt ihr direkt ins Drachennest.

  • Taschenbuch: 388 Seiten
  • Verlag: A. Fritz Verlag; Auflage: 1 (13. September 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3944771249
  • ISBN-13: 978-3944771243

1 Kommentar:

  1. Hey!

    Das klingt allerdings mal nach einem etwas anderem Buch. Ich stelle es mir recht witzig vor. Das der Drache immermal abschweift wäre für mich jetzt nicht soo schlimm, das hat man ja doch hier und da in einigen Büchern, dass die Autoren mehr reden und schwafeln. :-D

    LG
    Tilly

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