Mittwoch, 21. März 2012

Dreimal Proxima Centauri und zurück von Myra Cakan

  • Verlag: Edition Phantasia
  • Sprache: Deutsc
  • ISBN-10: 393789747X
  • ISBN-13: 978-3937897479


Klappentext:Bevor sie an Bord der Stern von Beteigeuze ging, glaubte Mimsy Mimkovsky das Schlimmste, das ihr auf der Reise zum Planeten Proxima Centauri 2 passieren könnte wäre, die Launen von Madame Halcion, ihrer Arbeitgeberin, ertragen zu müssen. Doch die exzentrische Diva und ihr überheblicher Impressario sollten bald das Geringste von Mimsys Problemen sein. Auf dem luxuriösen Kreuzfahrtraumschiff ist kaum einer der Passagiere, was er vorgibt. Als bei den Proben zur traditionellen Bordrevue "Schieß mich zum Mars, Liebling" eine wichtige Requisite verschwindet, ist dies der Auftakt einer furiosen Space Opera die ihresgleichen sucht.

Meine Meinung:

Ich fange ausnahmsweise mit dem Cover an, meist vergesse ich in meinen Rezensionen dieses zu erwähnen, aber ich möchte meinen einen vergebenen Stern auch gern begründen, das Cover ist schön, der dunkle Hintergrund lässt den Planeten und den Raumkreuzer trotz der gedeckten Farben leuchten, ein wirklicher Hingucker und vom Verlag sehr gut gewählt.

Ich lese gern SF, sofern sie nicht zu technisch, nur war dieses Buch leider ein Fehlgriff, das Einzige was ich an SF in diesem Buch erkennen konnte war der Ort der Handlung, ein Raumkreuzer und einige wenige Nicht menschliche Personen, die nicht mal besonders gut beschrieben waren, da wäre mehr auf jeden Fall besser gewesen. In den seltenen Momenten in denen ich mich völlig in das Buch hineinversetzen konnte, befand ich mich eher auf einem Segelschiff vor Kap Horn als in einem Raumschiff im Walla Walla Nebel. Überhaupt, die Namen scheinen aus einem Kinderbuch entsprungen, dafür gebührt der Autorin ein Lob, die Fantasie muss man erst mal aufbringen um sich so etwas auszudenken, auch wenn ich ziemlich davon genervt war. Zur Handlung an sich gibt es ja nicht viel zu sagen, ein bisschen Krimi, ein bisschen Liebe, ein klein wenig Der kleine Lord (oder ähnliches) das was die Autorin sicherlich lustig meinte, kam für mich einfach nur albern rüber und teilweise auch sehr nervig,z.B. das kleine Kind das immer mal wieder als Running Gag durch die Gegend schrie und kreischte und keinerlei für mich nachvollziehbare Erhellung des Romans brachte.
Wenn das also eine Space Opera ist, dann ist das nichts für mich und ich bleibe lieber bei klassischer SF.
Würde ich Sternchen vergeben, wäre es einer für das Cover.

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