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Sonntag, 23. April 2023

Hauke von Grimm: Die Mitte bin ich

 

Klappentext: In „Die Mitte bin ich“ mäandert Hauke von Grimms erzählerischer Sound zwischen mit Ironie durchsetzten Weltuntergangsstories, Urlaubs(- und Kleingarten)Geschichten von fein angerissener deutscher Großkotzigkeit und substanzieller Lyrik, um schließlich in eine aus einem Paralleluniversum entsprungene Geschichte von unfassbarer atmosphärischer Dichte zu münden. Von Grimms Beobachtungsgabe trifft auf eine skeptische Weltsicht, die keine Fragen offen lässt. Der Überfluss der menschlichen Spezies und ihrer charakterlichen Fragwürdigkeiten, der Verlust der Jugend, das Dahindriften in einer Zeit und Welt und derer sich auflösenden Sicherheiten, die Spuren und Zeichen der Zeit – all das findet in seinen Texten Reflexion und wird zu einem genreübergreifend spannenden Lesetrip verwoben.



Ich wusste nicht, was mich erwartet, als ich die erste Seite des Buches aufschlug, der Autor Hauke von Grimm war mir bis Dato vollkommen unbekannt.Ich war gespannt und am Ende tatsächlich überrascht, dass der Autor meine Gedanken zu bestimmten Themen so treffend in Worte fassen konnte. Das begann schon mit der ersten Geschichte:

Die Jugend von heute
Ich dachte, dass jetzt eine Kritik an der heutigen Jugend folgen würde, aber der Autor überraschte mich angenehm. Er erklärte mit viel Verständnis und Empathie, dass die verschiedenen Generationen nicht unbedingt einander verstehen müssen, aber dass man lernen kann, einander zu respektieren. Man muss nicht gutheißen, was der andere tut, solange es nicht illegal ist, aber jede Generation macht ihre eigenen Erfahrungen und kann daraus lernen.

Jetzt schreibe ich nicht zu jeder Story etwas, das würde tatsächlich den Rahmen sprengen, aber von meiner Lieblingsgeschichte erzähle ich noch etwas.

Im Garten
Mir geht es wie dem Autor, ich mag Gärten, ich hasse Gartenarbeit, der Super-GAU was Gärten betrifft sind Kleingartenkolonien, wo jeder Grashalm Millimeter genau geschnitten werden muss und die Anzahl von Blumen, Gemüsepflanzen und Obstbäumen reglementiert wird. Und wehe, es wächst ein Löwenzaun auf oder neben dem Weg. Dann kommt der Gartensubbotnik. (Der Subbotnik ist eine in Sowjetrussland entstandene Bezeichnung für einen unbezahlten Arbeitseinsatz am Sonnabend, der in den Sprachgebrauch in der DDR übernommen wurde.)
So mancher Gärtner wünscht sich, die Schlagfertigkeit, mit der der Protagonist in dieser Geschichte dem Gartensubbotnik entgegentritt, ist unbezahlbar. 
Ich habe selten so gelacht, wenn über Kleingärten geschrieben wurde. 

Traurig dagegen hat mich
Elefanten-Friedhof
gestimmt.
Der Protagonist erinnert sich an sein Leben, besonders die letzten Minuten am Sterbebett seines Großvaters sind ihm im Gedächtnis geblieben und dass er wegen des Wehklagens der versammelten Verwandtschaft die letzten Worte des Sterbenden nicht verstehen konnte. Er lässt den Schmerz über den Verlust bei den Lebenden zurück. Die Gefühle, die ich hier beim Lesen hatte, kann ich nur schlecht in Worte fassen.

Hauke von Grimm spart nicht an Kritik gegenüber der Gesellschaft, in der wir leben, nicht immer war ich mit ihm einer Meinung, aber das wäre auch seltsam. 
Seine Geschichten sind allerdings durchweg mehr als Lesenswert, ich habe jede einzelne sehr genossen, am Ende überrascht der Autor noch mit einem Weihnachtsmärchen. Nachdem er in der vorletzten Geschichte von Grinch Junior sehr überzeugende Argumente dafür hat, dass es den Weihnachtsmann nicht gibt, war ich mir nach Das Weihnachtsschaf nicht mehr so sicher und nun weiß ich auch nicht.
 😀

Hauke von Grimms genaue Beobachtungen und kritische Sichtweise machen sein Buch zu einem abwechslungsreichen und interessanten Leseerlebnis, das definitiv empfehlenswert ist.


  • Herausgeber ‏ : ‎ Edition Outbird; 1. Edition (1. April 2023)
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Broschiert ‏ : ‎ 328 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3948887497
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3948887490

Über den Autor:
Hauke von Grimm ist ein Schriftsteller aus dem Bezirk Grimma der sich selbst als Geschichtenerzähler bezeichnet. Er schreibt Erzählungen, Lyrik und Prosa, und hat diverse Lesebühnen gegründet. Von ihm stammen die Bücher "RevierKöter", "Fracht" und "Wortland".

Donnerstag, 18. Mai 2023

TTT-TOP TEN THURSDAY Bücher mit rotem Cover

 Das heutige Thema ist ja einfach, dachte ich. Bücher mit rotem Cover stehen ja zuhauf in meinen Regalen.
Ja, stimmt.  Aber das sind fast nur Horrorromane, da müsst ihr jetzt eben durch. Auf die Idee beim TTT mit zumachen kam ich über den Blog von Weltenwanderer schaut euch dort gerne für weitere Buchtipps um.

 


Eines meiner Lieblingsbücher auf der Liste ist:

Apocalypsia von Andreas Izquierdo:

Die Engel sind in Aufruhr, denn ihr Vater geht seinem Tod entgegen. Die Erkenntnis über seine Sterblichkeit ist ein Schock, das Versprechen von ewiger Liebe - ein Schwindel. Das Heer der Engel spaltet sich. Wer die Freiheit will, folgt Luzifer, dem mächtigsten unter ihnen. Sein Plan ist so schlicht wie verführerisch: Sind erst die missratenen Menschen vernichtet und er auf dem Thron, ist der Urzustand allen Seins wiederhergestellt. Die kleine Schar derer, die entschlossen die alte Ordnung verteidigen, ist ganz auf sich allein gestellt, und Intrigen, Verrat und Mord führen schließlich in die Katastrophe. Ein packender Fantasy-Roman, tempo- und actionreich erzählt!




Magpie Lodge. Schöne neue Zauberwelt von Stephanie Kempin

Willkommen in der Magpie Lodge mit ihrer Teestube, wo Magie so selbstverständlich zum Tee serviert wird wie Kekse.

Dass es Magie überhaupt gibt, ist für Kayleigh und ihre Schwester Jillian schwer genug zu glauben. Dass diese Magie in ihrer Familie liegt, die magische DNS jedoch an ihnen vorübergegangen ist, sorgt vor allem bei der siebzehnjährigen Jillian für Frustration. Doch nachdem Kayleighs kleiner Sohn Brandon seine Bausteine schweben lässt, führt kein Weg mehr am Umzug in den Familienstammsitz vorbei. Nichtmagische haben in der Magpie Lodge eigentlich nichts zu suchen und so fällt den Schwestern das Eingewöhnen in die neue Umgebung nicht leicht.



Die Täuschung von Astrid Korten

Victor Adams, dem unter dem Künstlernamen Horus der internationale Durchbruch als Illusionist gelungen ist, steigt nach einer Zahnwurzelbehandlung in die falsche Straßenbahn. An der nächsten Haltestelle entdeckt er seltsame Treppenhäuser, die ihn magisch anziehen. Er steigt aus.
In den darauffolgenden Nächten wird Victor von Albträumen heimgesucht. Als er wissen will, was es mit den Treppenhäusern auf sich hat, nimmt sein Leben eine dramatische Wendung. Seine Assistentin Julia verschwindet auf mysteriöse Weise während einer Illusion. Die Polizei verdächtigt Victor.




Die Mitte bin ich von Hauke von Grimm

In „Die Mitte bin ich“ mäandert Hauke von Grimms erzählerischer Sound zwischen mit Ironie durchsetzten Weltuntergangsstories, Urlaubs(- und Kleingarten)geschichten von fein angerissener deutscher Großkotzigkeit und substanzieller Lyrik, um schließlich in eine aus einem Paralleluniversum entsprungene Geschichte von unfassbarer atmosphärischer Dichte zu münden. Von Grimms Beobachtungsgabe trifft auf eine skeptische Weltsicht, die keine Fragen offen lässt. 





Dann darf natürlich Stephen King nicht fehlen, ich glaube, ich hätte die Liste mit nur seinen Büchern füllen können. Gelesen habe ich sie alle, lange bevor ich begonnen habe Rezensionen zu schreiben.


Brennen muss Salem:

Ben Mears kehrt nach Salem’s Lot zurück und interessiert sich dort für das Marsten-Haus. Von diesem Haus geht eine unheimliche Kraft aus, und bald zeigt sich, wer in Salem’s Lot sein Unwesen treibt: ein Vampir. Ben wagt es mit einigen Helfern – darunter ein alter Mann, eine junge Frau und ein Kind –, den Kampf gegen die Macht des Bösen aufzunehmen. Doch dieses Wagnis kostet furchtbare Opfer.


ES: 

1957 hat alles begonnen: Der kleine Georgie ist das erste Opfer. Und dann bricht »ES« wie die Pest über die Kleinstadt Derry herein, eine Gräueltat folgt der anderen … Über 25 Jahre später ruft Mike Hanlon sechs Freunde zusammen und erinnert sie an den gemeinsamen Schwur: Sollte »ES«, sollte das namenlose Böse noch einmal auftauchen, wollen sie sich wieder in Derry treffen. Damals sind die Freunde in die Abwasserschächte gestiegen, als Kinder haben sie »Es« gejagt und zu töten versucht. Aber »ES« war nur verletzt worden. Und jetzt geht das Grauen wieder um. Einer der Freunde kann dem Treffen nicht beiwohnen. Er liegt blutverschmiert in seiner Badewanne …

Zum 75. Geburtstag von Stephen King am 21.09.22 – der Horrorklassiker als limitierte Prachtausgabe im Schmuckschuber, mit Leineneinband, Lesebändchen, Illustrationen und einer beigelegten Seite aus der Derry News zum Selberfalten des legendären Papierboots.


Creepshow Eine Graphic Novel


Willkommen, Freunde des gepflegten Grusels! Willkommen in unserem Kabinett des Zähneklapperns, unserer gemütlichen Ecke des Schreckens, in unserer ganz privaten »Creepshow«! Fünf unheimliche Geschichten haben wir mitgebracht, um sie geneigten Lesern zur Lektüre darzubieten. Es gibt Merkwürdiges und Denkwürdiges, Schauriges und Abscheuliches, Unerhörtes und schier Unvorstellbares zu entdecken. Wonach es eure verwöhnten Augäpfel auch gelüsten mag: Schreiberling Stephen King und Tuschekleckser Bernie Wrightson garantieren beste Unterhaltung!


Jetzt kommen noch Bücher, die in meinem SuB stehen.


Das Vermächtnis: Ruf der Dunkelheit von Vincent Voss und Constantin Dupien


Auf dieses Buch habe ich 8 Jahre gewartet, bisher gab es das nur als E-Book

Das Böse erwacht! Weihnachten 1914.Es lauert in den Schützengräben: Eine Macht, die Jahrhunderte im Verborgenen schlummerte, wird durch das zermürbende Kriegstreiben im regendurchtränkten Flandern geweckt. Dunkle Schatten nähern sich den Stellungen der Deutschen und Briten, gefährlicher noch als das Trommelfeuer der Mörser und Haubitzen.
Immer mehr Leichen säumen die Schlachtfelder. Und die todbringenden Schatten des Bösen reichen bis in die Gegenwart.


Merrick von Anne Rice

            Vampir Louis Pointe de Lac leidet Höllenqualen, denn er fühlt sich immer noch schuldig am Tod des Vampirkindes Claudia. Ob es ihm hilft, den Geist Claudias zu beschwören, um sich mit ihr auszusöhnen? Sein Freund David, ehemaliger Generaloberst des Ordens übersinnlicher Detektive, weiß, wer sie da unterstützen könnte: seine frühere Schülerin Merrick, eine Voodoo-Zauberin, die von den Mayfair-Hexen abstammt.






Vollgas Eine Anthologie Joe Hill und andere.



13 Geschichten voll Schrecken und purer Magie. Darunter ›Vollgas‹ und ›Im hohen Gras‹, zwei Zusammenarbeiten mit Stephen King.




Mittwoch, 3. November 2021

WER BLOGGT DENN HIER? #OBM2021

 


Also die Heike eigentlich nicht, aber da wir häufiger als als 2blogs1buch zusammen arbeiten, haben wir uns  im Rahmen der OBM2021 dazu entschieden uns gegenseitig vorzustellen.

Heike von Frau Goethe liest, habe ich bei einem gemeinsamen Buchprojekt einer Literaturagentur kennengelernt, damals lebte sie noch in Mexiko und trotzdem funktionierte unsere Zusammenarbeit hervorragend. Aus dieser Zusammenarbeit ist ein reger Kontakt entstanden und wir haben uns nach Heikes Rückkehr nach Deutschland auch schon das eine oder andere Mal auf Buchmessen getroffen.

Heike ist sehr hilfsbereit und hat mir schon über so manche technische Hürde hinweggeholfen, obwohl ich sie so manches Mal bestimmt zur Verzweiflung getrieben habe. Hey ich brauche halt klare Anweisung und manchmal auch mehr als einmal. Aber Heike ist ein sehr geduldiger Mensch und so kamen wir immer auf einen gemeinsamen Nenner. 

Sie hat schon für einige Verlage als Pressereferentin gearbeitet und ist dementsprechend strukturiert, wir ergänzen uns ganz gut, denn Struktur fehlt mir völlig. Außerdem macht sie eine Ausbildung als Hörbuchsprecherin, ich bin gespannt welche Werke mit ihrer Hilfe vertont werden und vor allem welche Projekte sie danach in Angriff nimmt, denn Stillstand ist nicht ihr Ding.

Mittlerweile arbeitet sie in der Hamburger Speicherstadt und wenn sie aus dem Fenster sieht, sieht sie das: 



Eine große Liebe in ihrem Leben ist Scott, sie verfiel ihm schon in Mexiko und da diese Liebe gegenseitig ist, hat er sich entschlossen sein bisheriges Leben aufzugeben und mit ihr nach Deutschland zu gehen. 


Und natürlich haben wir uns Fragen gefragt, wie man das eben so macht mit Fragen.


Hast du schon einmal ein Geschenk für jemanden gekauft, weil du es unbedingt selbst lesen wolltest?

Ein Buch noch nicht, aber ich habe jemanden mal eine Karte für eine Lesung geschenkt, weil sie auf seinen Geburtstag fiel und wir nur zu zweit Essen gehen wollten. Das kann man vor oder nach einer Lesung ja noch genauso gut. War doch trotzdem ein schöner Geburtstag, oder?

 

·       Hast du schon einmal eine Ausrede benutzt, um statt auf eine Veranstaltung/Feier zu gehen, lieber zu lesen?

Eine Ausrede habe ich noch nicht benutzt, aber ich habe mich mal gründlich in der Zeit vertan, weil der Roman so spannend war. Da bin ich dann über eine Stunde zu spät zu einem Geburtstag gekommen. Zum Glück hat niemand gefragt.

 

·       Welchen Fetisch hast du im Zusammenhang mit Büchern?

Bücher müssen bei mir nach dem Lesen noch genauso aussehen wie davor. Knicke im Buchrücken sind Blasphemie. Oder Eselsohren! Wer markiert sich so seinen Lesestatus?! Da hat man doch irgendwas anderes zur Hand, was man zwischen die Seiten legen kann. Allerdings habe ich da mal was erlebt. Vor einigen Jahren habe ich fast mal in der S-Bahn eine Leserin darauf hingewiesen, dass diese Behandlung wohl kein Buch verdient habe. Sie hatte diese dreieckigen Sandwiches mit Mayonäsefüllung gerade abgebissen als ihr Telefon klingelte. Was macht sie? Sie benutzt das fettige Ding als Lesezeichen, quatscht ellenlang und der Rand unterm Brot wurde immer intensiver. Ich konnte nicht wegsehen und bekam Schnappatmung. Wäre ich nicht so mit atmen beschäftigt gewesen, hätte ich ihr das arme Buch sicher entrissen.

 

·       Was hältst du von Mitmachbüchern? Du weißt schon, reinmalen, zerschneiden, mit dem Auto überfahren, usw.

Dementsprechend muss ich auch das Genre Mitmachbücher differenzieren. Malbücher kann ich gerade eben noch akzeptieren. Da soll man ja offensichtlich mit Farbe rummalen. Wenn man das ordentlich macht, ist das kein Problem. Übern Rand malen sieht ja nicht so schön aus. Aber mit der Schere verletze ich keine Bücher.

 

·       Hast du mal ein Buchgeschenk erhalten, das du ungelesen weggeben hast?

Nicht mal weggeben, sondern direkt in die Grüne Tonne (in Niedersachsen war die für Papier). Ein fieser flüchtiger Bekannter ließ mir damals ein Buch zuschicken, das in meinen Augen nicht zu mir passte. Wieso ich weiß, dass er es war? Na, die Buchhändlerin konnte ihn beschreiben, als ich das Buch umtauschen wollte. Sie lehnte meinen Wunsch übrigens ab, weil „sowas kauft hier keiner“. Ja, das liest bei mir auch keiner.

 

·       Hast du mal ein Buch gekauft, es hat dir nicht gefallen und du hast es dann im Laden umgetauscht?

Nein, noch nie. Bücher sind ja schließlich keine Jacken, mit denen man zum Schulabschlussball geht, vorsichtshalber den Zettel nicht abschneidet und hinterher lieber eine andere Farbe trägt. Nicht, dass so etwas je irgendwo vorgekommen wäre. Bei Büchern bin ich großzügig und stelle sie anderen Lesern zur Verfügung.

 

·       Kaufst du Bücher blind und aufgrund von Rezensionen?

Buchkäufe sind bei mir heilige, fast schon rituelle Handlungen. Die kaufe ich nicht einfach so. Ich schlendere durch die Buchhandlung und lasse mich inspirieren. Wenn mich ein Buch – oder mehrere Bücher – ansprechen fängt das Zeremoniell an. Ich trage alle zu einer Leseecke und blättere vorsichtig darin herum. Ich lese etwas aus den ersten 20 Seiten, ein bisschen aus der Mitte und überlege, ob ich das Ende wissen möchte. Dann gucke ich im Internet, ob es ein einzelnes Buch ist, oder zu einer Reihe gehört. Falls ja, kommt es auf den Vielleicht-Stapel, falls Band 1 auch vorrätig ist. Falls nein, gucke ich, wie viele Seiten es hat und überlege, ob ich zu dem Thema schon viel gelesen habe. Nein? Super! Ja? Macht nix. Um die Frage zu beantworten: Nein, ich kaufe nach Thema und ansprechendem Cover. Lieblingsautoren sind davon ausgeschlossen. Die lese ich sowieso, selbst wenn ich beides nicht kenne.


Vielen lieben Dank, Heike, für deine Zeit und die ehrlichen Antworten.

Die gleichen Fragen habe natürlich auch ich ihr beantwortet, bzw. wir beiden haben ein gemeinsames Interview gegeben, das ihr auf You Tube hören könnt.







Mittwoch, 8. Februar 2017

Autoreninterview zur Fantasy Woche 2017 mit T.S.Orgel

Im Rahmen der Fantasywoche durfte ich gemeinsam mit meinen Bloggerkolleginnen Meike und Tania, das Autorenduo T.S.Orgel interviewen.
T.S. Orgel ist das Pseudonym der in Görlitz geborenen Brüder Tom und Stephan.

Ihr Roman Orks vs. Zwerge, der 2012 im Heyne Verlag erschien, wurde im Oktober 2013 als
Bestes deutschsprachiges Debüt mit dem deutschen Phantastikpreis ausgezeichnet.
In den Jahren 2013 und 2014 folgten die Romane Orks vs. Zwerge Fluch der Dunkelheit und Der Schatz der Ahnen (Heyne Verlag München)
Ebenfalls 2015 erschienen Die Blausteinkriege – Das Erbe von Berun, dem 2016 die Fortsetzung, Die Blausteinkriege – Sturm aus dem Süden, folgte. (Beide ebenfalls im Heyne Verlag erschienen).



Leseprobe
Leseprobe













Jetzt aber zum Interview,von dem ich hoffe das es Tom und Stephan genauso viel Spaß gemacht hat wie Meike, Tanja und mir.

Dienstag, 10. Oktober 2023

Urban Fantasy going Queer Herausgeber:Aşkın-Hayat Doğan und Sarah Stoffers


Klappentext: Das Genre der Marginalisierten und zur Unsichtbarkeit Verdonnerten, die für ihre Repräsentation und Existenz in der Gesellschaft viele Kämpfe austragen müssen. Wie die Kämpfe von Queers wegen Blutspendenverbote, Hassverbrechen, geschlechtlicher und sexueller Anerkennung, Selbstbestimmungsgesetze, Adoptionsrechte, Asylrechte, gegen Fetischisierung, Pathologisierung und, und, und ... In dieser Anthologie versammeln sich Kurzgeschichten von offen queeren Autor*innen der deutschsprachigen Phantastik-Szene. Sie vermengen gesellschaftspolitische Themen unseres modernen Alltags mit magischen Einzelschicksalen und leisten jenseits des unterhaltenden Lesevergnügens auch einen wichtigen Beitrag: Wir sind mehr als unsichtbare Marginalisierte!

Es ist jetzt schon einige Zeit her, dass »Urban Fantasy going Queer« erschienen ist und ich frage mich, warum ich es erst jetzt gelesen habe.

Die Autor:innen haben Geschichten erschaffen, die mit Leichtigkeit die Magie in unsere Welt bringen und diese wunderbar mit aktuellen Themen unserer Realität zu verbinden.

Ab hier könnte ich ab und zu ein bisschen spoilern.