Samstag, 13. September 2025

Die Maske des Zorns: Ein Richard-Schwarz-Thriller (LKA-Ermittler Richard Schwarz 3)

 

Wird man als Mörder geboren oder zum Mörder gemacht?
Im Wiener Wald wird die grausam zugerichtete Leiche eines angesehenen Wiener Rechtsanwalts gefunden. Statt des Kopfes wurde dem Toten ein Schrumpfkopf an den Halsstumpf genäht. Die Ermittler tappen im Dunkeln, bis eine zweite Leiche auftaucht - mit dem Kopf des ersten Opfers auf dem Hals. Für die Gerichtspsychiaterin Theres Lend und den LKA-Ermittler Richard Schwarz wird der Fall zu einem Wettlauf mit der Zeit.



Da habe ich wieder einmal zielgerichtet ans Ende einer Reihe gegriffen, das habe ich natürlich erst beim Lesen gemerkt. Ich war zugegeben etwas skeptisch ob ich die Beziehungen der handelnden Personen untereinander richtig zuordnen kann und vor allem was sie dazu bringt so zu handeln wie sie es tun. Es hat dann zugegeben auch etwas gedauert. Der Thriller beginnt nach einem düsteren Prolog eher heiter. Der LKA Ermittler Richard Schwarz verbringt einen Tag mit seiner siebenjährigen Nichte im Park, hier kommt es schon zu zwei Situationen die schlimmes erahnen lassen, ein geschickter Schachzug der Autorin um gleich zu Beginn ein recht hohes Spannungslevel aufzubauen.


Dann lernen wir Theres kennen, die sich zur Zeit im Krankenhaus aufhält wo sie sich nach einem Giftanschlag erholt, doch ist sie da sicher? Theres erhält im Krankenhaus weitere Drohungen die allerdings niemand so richtig ernst nimmt. Theres arbeitet als Gerichtspsychiaterin eng mit Richard zusammen, dem sie mehr vertraut als ihrem Verlobten,Richard und THeres haben eine ganz besondere Beziehung.


Richards Schwester Sarah spielt in diesem Band ebenfalls eine wichtige Rolle: Sie arbeitet im Zirkus und gerät in ein gefährliches Umfeld, als bei einer Aufführung ihr Partner vom Trapez stürzt – offenbar das Resultat eines Sabotageakts. Die Frage im Raum ist, ob der Anschlag Sarah selbst galt, denn sie glaubt, ihren ehemaligen Entführer im Publikum erkannt zu haben. Damit wird für Sarah die Vergangenheit plötzlich wieder sehr bedrohlich und sie steht selbst im Fokus der Gefahr.

Damit sind die für mich wichtigsten Personen kurz vorgestellt. Der Mordfall an sich hat es in sich, die kopflose Leiche eines Mannes der von Gästen einer Hochzeitsgesellschaft gefunden wird, wirft zunächst nicht nur Fragen nach seiner Identität auf, es gibt auch keine Hinweise auf den Mörder, bis auf den Schrumpfkopf der ihm auf den Halsstumpf genäht wurde.

Die Autorin erzählt die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven und führt mehrere Erzählstränge nebeneinander, was für mich anfangs ziemlich verwirrend war. Erst nach und nach ergab sich für mich ein klares Bild, die Motive der Figuren offenbaren sich und die vielen zuvor gestreuten Hinweise machen gegen Ende der Story Sinn. Aber gerade das sorgt dafür, dass der Spannungsbogen bis ganz zuletzt gehalten wird. Wer beim Lesen gerne miträtselt und sich von plötzlichen Wendungen überraschen lässt, ist mit „Die Maske des Zorns“ wirklich gut bedient. Trotzdem muss man sich darauf einstellen, dass man einige Zeit braucht, um sich im Dickicht der Beziehungen und Ereignisse zurechtzufinden.

 

 

  • Herausgeber ‏ : ‎ Gmeiner-Verlag
  • Erscheinungstermin ‏ : ‎ 13. August 2025
  • Auflage ‏ : ‎ 1. Auflage 2025
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe ‏ : ‎ 400 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3839208637
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3839208632



Dienstag, 9. September 2025

Kreuzfahrer: Der epische Kampf um das Heilige Land von Dan Jones


Ich mag die Romane von Dan Jones, sein Schreibstil ist meiner Meinung nach einfach großartig. Als ich dann auf die Vorankündigung von „Kreuzfahrer“ stieß, war ich erst einmal hin- und hergerissen, schließlich handelt es sich dabei um ein Sachbuch über die Kreuzzüge. Über die hatte ich bisher nur mein Schulwissen; davon ist nicht viel übrig geblieben, nur: „Christliche Feldherren zogen ins Heilige Land und befreiten Jerusalem“das ist zugegebenermaßen nicht allzu viel. Also habe ich mich dafür entschieden, dieses Buch zu lesen.

Dan Jones' Sachbuch „Kreuzfahrer“ ist eher erzählerisch aufgebaut, keine simple Zeittafel, mit der den Leserinnen und Lesern aufgezeigt wird, dass der erste Kreuzzug 1095 mit dem Aufruf Papst Urbans II. beginnt und wie in manchen Quellen erwähnt mit dem Fall der letzten Kreuzfahrerfestung Akkon 1291 endet. So ganz sicher, wie lange die Kreuzzüge wirklich dauern und ob sie schon beendet sind, ist es wohl nicht. Das zeigt sich mit dem, was der Autor am Ende des Buches schreibt. Dan Jones erzählt die Geschichte aus der Perspektive der handelnden Personen, Könige, Päpste, Sultane, und auch aus der von Dichtern und einfachen Menschen, die mit den Kreuzzügen nichts zu tun haben, sie sind abseits der Frontlinien. Das hat schon fast etwas Romanhaftes und erleichtert die Lektüre ungemein, ohne ins Seichte abzurutschen. Jones gelingt es, die Kulturen, die politischen Zusammenhänge und die Intentionen der einzelnen Personen lebendig zu beschreiben, sie quasi auferstehen zu lassen.

Jones beschreibt die Kreuzzüge ab dem ersten Kreuzzug und der Eroberung Jerusalems im Jahr 1099, die Feldzüge in Spanien, dem Baltikum und gegen die Katharer. Und es ging bei weitem nicht nur um die Verbreitung des christlichen Glaubens und die Befreiung Jerusalems – es ging auch um Gold und Macht. Das wurde in der Schule so nicht gelehrt, da ging es nur um die strahlenden Kreuzritter, die die Christenheit verteidigten. Jones belehrt uns eines Besseren. Ebenfalls außerordentlich interessant ist der letzte Teil des Buches, kurz reißt Jones an, das Kolumbus Reise die Welt veränderte, das Augenmerk und der Fanatismus lag danach nicht mehr im Osten sondern im Westen, es gab neue Schätze zu entdecken, neue Menschen zu bekehren und zu töten, wenn sie sich gegen die Bekehrung oder den Diebstahl wehrten.

„Die Kreuzfahrer“ ist kein sachliches, trockenes Sachbuch, das die Lesenden mit Fakten überhäuft, vielmehr ist es durch Jones’ unverwechselbaren Schreibstil, mit dem der Autor auch die düsteren Ereignisse manchmal mit einer Prise Humor und Leichtigkeit versieht, auch für Leserinnen und Leser wie mich, die selten Fachbücher lesen und kaum Vorwissen besitzen, sehr interessant und vor allem lesenswert.

Erwähnenswert sind natürlich auch noch die Umfangreichen Illustrationen im Buch und das  Personenregister.

Fazit:

„Kreuzfahrer“ von Dan Jones ist absolut empfehlenswert: detailreich geschrieben und vermittelt auf unterhaltsame Weise Wissen.

 

 

  • Herausgeber ‏ : ‎ C.H.Beck
  • Erscheinungstermin ‏ : ‎ 21. August 2025
  • Auflage ‏ : ‎ 1.
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe ‏ : ‎ 544 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3406834264
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3406834264
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    Sonntag, 7. September 2025

    Zuagroast: Gartenkrimi (Kriminalromane im GMEINER-Verlag) (Klub der Grünen Daumen) von Martina Parker

     


    Alle suchen am Land ihr Glück, aber jeder findet etwas anderes. Paul findet billiges Bauland, Affären und ein paar seltsame Gewächse. Vera findet ihren Ex, einen Job als schlecht bezahlte Lokaljournalistin und jede Menge Nacktschnecken. Johanna findet, die Zuagroasten haben mehr Geld als Verstand. Die würden sogar Brennnesseln kaufen, wenn ein Preispickerl dran wäre. Und Harald findet, dass es ein großer Fehler war, diesen Zuagroasten unter die Arme zu greifen. Denn jeder Gefallen rächt sich.

    Jetzt bin ich endlich dazu gekommen den ersten Band der „Klub der Grünen Daumen“Reihe Zuagroast zu lesen, obwohl ic die  Folgebände schon kannte und sie mir sehr gut gefallen haben und ich nicht wirklich etwas vermisste hatte, wollte ich doch wissen wie alles anfing.Und was soll ich sagen: Es hat sich gelohnt.

    Martina Parkers Zuagroast nimmt das Dorfleben im Südburgenland mit wachem, manchmal scharfem, aber immer herzlichem Blick unter die Lupe. Hier steht nicht nur der Kriminalfall im Vordergrund, sondern vor allem das komplexe Miteinander von Zugezogenen und Einheimischen. Die Autorin verleiht ihren Figuren viel Leben, bringt ihre Eigenheiten und kleinen Geheimnisse humorvoll und glaubwürdig aufs Papier.

     Ich mochte Vera ja schon immer, hier erfahre ich noch mehr über die Journalistin die mit ihrer Tochter Letta aufs Dorf zieht um ein neues Leben zu beginnen. Vera ist sympathisch, bodenständig und versucht, für ihre Tochter Stabilität zu schaffen, während sie selbst noch auf der Suche nach ihrem Platz im neuen Umfeld ist. In der Gemeinschaft des Gartenklubs findet sie erste Kontakte und neue Freunde. Durch ihren Beruf darf sie neugierig sein und sie deckt so manches Dorfgeheimniss auf.

    Besonders gefallen haben mir die feinen Beobachtungen und die vielen kleinen Garten- und Naturmomente, die zwischen den Kapiteln auftauchen und der Geschichte eine liebevolle, ganz eigene Note geben. Auch ernstere Töne wie gesellschaftliche Konflikte und Alltagsprobleme bleiben nicht ausgespart, was der Erzählung Tiefe verleiht.

    Wer Charakterköpfe, Lokalkolorit und eine gute Mischung aus leiser Spannung und Alltagskomik mag, wird mit diesem Einstieg in die Reihe sicherlich genauso viel Freude haben wie ich, auch dann, wenn man die anderen Bände schon kennt.

     


  • Herausgeber ‏ : ‎ Gmeiner-Verlag
  • Erscheinungstermin ‏ : ‎ 7. Juli 2021
  • Auflage ‏ : ‎ 2023.
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe ‏ : ‎ 496 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3839200954
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3839200957
  • Freitag, 5. September 2025

    Über die Toten nur Gutes: Ein Trauerredner ermittelt von Andreas Izquierdo

    Ich bin zugegeben sehr voreingenommen an dieses Buch gegangen. Die Messlatte lag sehr hoch, denn bisher haben mich alle Bücher des Autors begeistert. 

    „Über die Toten nur Gutes“ ist der erste Band einer neuen Buchreihe von Andreas Izquierdo. Wir lernen Mads kennen, der mit acht Jahren seine Mutter verlor und seitdem allein mit seinem Vater Fridtjof lebt. Komplettiert wird der Haushalt durch die kleine Malteserhündin Bobby.

    Mads ist Trauerredner und liebt seinen Beruf. Sein Vater allerdings meint, das wäre kein richtiger Beruf und schlägt stattdessen das Radio vor. Die Stimme würde ihm direkt einen Job verschaffen. Fridtjof ist speziell, er probt zu Beginn seine eigene Beerdigungsfeier und kritisiert Mads Rede direkt. Dabei nimmt Mads seinen Beruf sehr ernst, versucht immer den Toten gerecht zu werden und nimmt sich in Gesprächen mit den Angehörigen viel Zeit, um sie kennenzulernen.

    Auch Fiete, der Beerdigungsunternehmer und Freund von Mads, ist wunderbar beschrieben. Er steht ein wenig unter der Fuchtel seiner Mutter, der Chefin des Instituts. Die schickt sogar den stillen Herrn Barnady hinter Mads her, um herauszufinden, was er tut. Diese kleinen Alltagsskurrilitäten sorgen für amüsante Szenen und haben mir ein breites Grinsen ins Gesicht gezaubert.

    Dann erfährt Mads, dass Patrick, ein Freund aus Kindertagen, gestorben ist. Obwohl ihr Kontakt lange abgebrochen war, ist Patricks letzter Wunsch, dass Mads die Trauerrede hält. Für Mads steht fest, dass er seinen Freund wirklich verstehen will, und so beginnt er, in Patricks Leben zu recherchieren. Dabei stößt er auf viele Lügen und dunkle Geheimnisse, die Patrick umgeben. Was zunächst wie ein Unfall aussah, entpuppt sich als Mordfall in dem Kriminalkommissarin Sofia Mills ermittelt, mehr schlecht als recht wie Mads meint. Mads zieht sich den Unmut der Kommissarin zu und gerät im Laufe seiner Ermittlungen sogar selbst unter Mordverdacht.

    Mit seiner Suche nach der Wahrheit bringt sich Mads nicht nur sich in Gefahr, sondern auch seine Familie und Freunde geraten ins Visier eines psychopathischen Kriminellen der auch vor Mord nicht zurückschreckt.

    Der Schreibstil ist wie vom Autor gewohnt leicht lesbar, locker, aber niemals flach. Die humorvollen Szenen sind geschickt eingestreut, und die Figuren sind mit so viel Liebe zum Detail beschrieben, dass man ihnen schnell sehr nahekommt. Besonders Mads wird natürlich genau beschrieben, ich mochte ihn sehr, loyal, freundlich und Manns genug auch Gefühle zu zeigen.Auch Fiete, der Beerdigungsunternehmer und Freund von Mads, ist wunderbar beschrieben. Er steht ein wenig unter der Fuchtel seiner Mutter, der Chefin des Instituts. Die schickt ihm sogar den stillen Herrn Barnady, einen ihrer Mitarbeiter hinterher um herauszufinden, was er tut. 

    Im Laufe der Story werden Geheimnisse gelüftet, nicht nur was Patricks Leben betrifft auch Mads erfährt Dinge aus der Vergangenheit die das manchmal seltsame Verhalten seines Vater erklären, das führe ich hier aber nicht weiter aus.

    Das ungewöhnliche und nicht vorhersehbare Ende hat mich absolut begeistert. Ich freue mich jetzt schon auf den zweiten Band und bin sicher, dass hier eine spannende Reihe begonnen hat, die das hohe Niveau locker hält.

    Fazit: Über die Toten nur Gutes“ überzeugt mit einem sympathischen Protagonisten, einem gelungenen Mix aus Humor und Spannung sowie einem lockeren, gut lesbaren Stil. Die Figuren sind liebevoll gezeichnet und die Handlung überraschend und fesselnd. Für alle, die Krimis mit Charme mögen, ist dieses Buch eine klare Empfehlung. Ich freue mich auf den zweiten Band und weitere Abenteuer mit Mads.



    • Herausgeber ‏ : ‎ DuMont Buchverlag GmbH & Co. KG
    • Erscheinungstermin ‏ : ‎ 16. September 2025
    • Auflage ‏ : ‎ 1.
    • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
    • Seitenzahl der Print-Ausgabe ‏ : ‎ 304 Seiten
    • ISBN-10 ‏ : ‎ 375580011X
    • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3755800118

    Mittwoch, 3. September 2025

    Station 22 von Anne Elevedal

    Ida arbeitet auf der psychiatrischen Station 22, bei ihren Patientinnen ist sie sehr beliebt, weil sie sich Zeit für sie nimmt und auch mal eine Pause ausfällen lässt oder den pünktlichen Feierabend verpasst um sich mit ihnen zu beschäftigen.  Als eine junge Frau, die trotz Idas Bedenken entlassen wurde, verschwindet, glauben außer Ida alle Kolleginnen, sie sei ausgerissen. 

    Anne Elvedals „Station 22“ hat mich als psychologischer Thriller überzeugt, denn ich empfand die Geschichte rund um Ida als ungewöhnlich und spannend. Die Story wird aus Idas Sicht erzählt, die als Kind entführt wurde und nach ihrer Rückkehr versuchte, das Erlebte zu verdrängen. Später arbeitet sie in einer psychiatrischen Klinik und wird durch das Verschwinden zweier Patientinnen mit ihrer Vergangenheit konfrontiert. Die Handlung wirkt dadurch sehr dicht und atmosphärisch, auch wenn der Aufbau erst nach und nach an Tempo gewinnt.  Meiner Meinung nach hätte es gern etwas zügiger losgehen dürfen.

    Besonders gelungen erschien mir die authentische Darstellung von Idas psychischen Problemen. Es wird nachvollziehbar gezeigt, wie sie mit dem Trauma ihrer Entführung kämpft. Wer allerdings einen blutigen Thriller oder explizite Gewalt erwartet, wird vermutlich enttäuscht. Ich schätze an diesem Buch gerade, dass die Spannung sich mehr aus der Atmosphäre und den inneren Konflikten nährt als aus schockierenden Taten. Das Ende allerdings hat mich wirklich überrascht.

    Mein Fazit: In meinen Augen ein empfehlenswerter Thriller für alle, die psychologische Spannung und fein gezeichnete Charaktere mögen. Ich gebe dem Buch 4 Sterne, da sich die Handlung stellenweise ein wenig zieht und die psychische Belastung der Hauptfigur etwas zu häufig thematisiert wird, "ich habe es doch verstanden" das habe ich so manches mal gedacht. Trotzdem habe ich das Buch sehr gern gelesen.

     

  • Herausgeber ‏ : ‎ Ullstein Paperback
  • Erscheinungstermin ‏ : ‎ 28. August 2025
  • Auflage ‏ : ‎ 1.
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe ‏ : ‎ 352 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 386493351X
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3864933516
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