Mittwoch, 15. März 2017

Das Scherbenhaus von Susanne Kliem

 Blick ins Buch
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Inhalt:
 Als Carlas Schwester Ellen, unter mysteriösen Umständen um Leben kommt, bietet sich ihr die Möglichkeit aus ihrer beschaulichen Heimatstadt Stade in das anonyme Berlin zu flüchten, denn Carla erhält schon seit längerem bedrohliche Briefe und Fotos von einem Unbekannten.
In dem von ihrer Schwester entworfenem Haus fühlt sie sich sicher, das Save Haven verfügt über jede nur erdenkliche technische Spielerei um seine Bewohner vor der Außenwelt zu schützen.
Carla will herausfinden was wirklich mit ihrer Schwester geschah, deren Tod von der Polizei als Unfall zu den Akten gelegt wurde.

Montag, 13. März 2017

Der letzte Überlebende: Wie ich dem Holocaust entkam von Sam Pivnik

Klappentext:
Sam war gerade mal 13 Jahre alt, als die Nazis in Polen einmarschierten. Mit der Familie lebte er in einem oberschlesischen Städtchen, der Vater war Schneider und stopfte den Leuten die Hosen. Da wurde aus dem Städtchen ein Ghetto, und Sam, der damals noch »Szlamek« hieß, war mittendrin. Er überlebte, auch den Todesmarsch nach Auschwitz, die Selektion durch Mengele, die Zwangsarbeit, den Schiffbruch auf der Cap Arcona. All das erlebte Sam in den kurzen Jahren seiner Kindheit und Jugend. Vierzehn Mal entging er dem Tod. Am Ende war Sam der einzige Überlebende seiner Familie.

Den Klappentext, statt einer von mir verfassten Inhaltsangabe zu platzieren, mache ich ja eigentlich schon lange nicht mehr, für dieses Buch allerdings fehlen mir die Worte, ich sehe mich nicht in der Lage das Grauen in Worte zu fassen.

Donnerstag, 9. März 2017

Drei Meter unter Null von Marina Heib

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Inhalt: Sie ist auf der Jagd und ihre Opfer haben keine Chance zu entkommen. Brutal und gnadenlos tötet ein junge Frau um den Dämonen ihrer Vergangenheit zu entkommen.

Meine Meinung:
Ich habe tatsächlich ungewöhnlich lange gebraucht, mich mit dem Buch anzufreunden, trotz des wirklich guten Schreibstils und der bildhaften Beschreibung der Protagonistin, die scheinbar alles hat was man braucht um ein glücklicher oder zumindest zufriedener Mensch zu werden, sie ist intelligent, sicherlich hübsch, hat einen guten Job und das wichtigste: Eltern die sie über alles lieben, die ihr für alles was sie tut Verständnis entgegenbringen, egal ob sie im Kindergarten die anderen Kinder verprügelt oder als Teenager als schwarze Göttin durch die Gegend läuft, auf die Liebe ihrer Eltern kann sie sich immer verlassen. Umso unverständlicher erschien es mir, das sie tötet, sind irre Killer doch normalerweise durch eine schlechte Kindheit geprägt und quälten schon früh unschuldige Tiere. Die Frage nach dem Warum zieht sich also durch weite Teile des Buches und hat mich trotz des holprigen Starts meinerseits, weiterlesen lassen und meine Neugier hat mir ein wahnsinns Lesevergnügen verschafft. Ich bin von der Story einfach nur hin und weg, die Auflösung offenbart die tiefsten Abgründe menschlicher Seelen und zeigt auf, wie widerlich diese Abgründe sein können.
Ich werde die Autorin im Auge behalten und hoffe auf weitere Bücher von ihr, die mich ebenso begeistern, die Messlatte hat sie allerdings sehr hoch gehängt.
Ich gebe für Drei Meter unter Null eine absolute Leseempfehlung.
Mit einem Klick auf das Coverbild gelangt ihr zum Verlag, bei dem ihr das Buch direkt bestellen könnt.

  • Gebundene Ausgabe: 256 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (6. März 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453271114
  • ISBN-13: 978-3453271111

Sonntag, 5. März 2017

Der Mörder und das Mädchen von Sofie Sarenbrant

Zur Leseprobe bei Amazon
Inhalt: Nur noch einen Tag muss Cornelia gemeinsam mit ihrer kleinen Tochter  Astrid aushalten, dann bekommt sie die Schlüssel zu ihrer neuen Wohnung und kann sich endlich endgültig von ihrem gewalttätigen Mann trennen. Wenn dann auch noch das gemeinsame Haus verkauft ist, beginnt für sie ein neues, angstfreies Leben. Doch soweit kommt es nicht, in der Nacht vor ihrem Umzug wird Hans im Gästezimmer ermordet und Cornelia gerät unter Mordverdacht, doch wer war der Mann der Astrid in der Nacht des Mordes über die Wange gestreichelt hat? Hat die Kleine nur geträumt?

Mittwoch, 1. März 2017

NOW von Stephan R. Meier

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Inhalt: Nach langem Wettlauf gegen eine andere Computerfirma hat EUKARION mit Hilfe der amerikanischen Präsidentin gewonnen, ihr Computerprogramm NOW übernimmt das komplette Leben der Menschheit und NOW sortiert aus, emotionslos wie die Natur, wer leben darf und wessen Leben nichts wert ist. Evolution 4.0. Die wenigen Auserwählten leben frei von Sorgen in begrenzten Gebieten, sie sind die NOW. Die letzten Überlebenden nach der Übernahme des Lebens von NOW nennt man LOW, sie versinken immer mehr in archaische Zustände und sterben aus, einige wenige werden von NOW auserwählt zum Vergnügen der NOW oder um es hart auszudrücken zur Zucht, denn der Genpool der NOW ist noch nicht vielfältig genug. Als Spark der Sohn eines der Mitbegründer EUKARIONS, sich in eine LOW namens Sunway verliebt und dem Geheimnis um den Tod seines Vaters auf die Spur kommt, ändert sich sein Leben radikal, er wird zum LOW.

Meine Meinung: Wenn ich meine Inhaltsangabe lese, bekomme ich fast wieder Lust das Buch nochmals zu lesen. Leider hält die Story nicht das was der Klappentext verspricht. Teilweise war ich wirklich versucht Seiten zu überblättern, wenn es um die Entstehung von NOW ging, da hätten es einige Seiten weniger sein dürfen, die Passagen waren doch recht zäh. Spannend wurde es nur wenn vom Leben Sunways erzählt wird, die noch ein Baby war als NOW die Macht übernahm und deren Mutter mit ihr und ihrem Bruder aus Los Angeles floh. Nur leider leider waren die Passagen viel zu kurz auch wurde das Leben der NOW für meinen Geschmack zu wenig beschrieben. Zwar habe ich erfahren wie Strom erzeugt wird, das Autos selbständig fahren, Kleidung aus Bambusfasern hergestellt wird und es für alles Drohnen und Macrobots gibt, die von der Aussentemperatur bis zum Kohlensdioxidgehalt in der ausgeatmeten Luft alles messen und danach die Nahrungsergänzungsmittel und Hautcreme zusammenstellen, sogar kleinere Gendefekt können ausgeschaltet werden ( da wäre wieder eine Passage gewesen die mich interessierte, der kleine Sohn einer Nichte von Spark, hatte so einen Gendefekt nichts dramatisches aber trotzdem hätte er nicht sein dürfen, hat NOW versagt? Nur wurde auch dieser Erzählstrang nicht weiter erzählt, sehr frustrierend) Das zog sich leider durch das gesamte Buch ,kaum wurde es spannend wechselte der Autor wieder das Thema. Nicht einmal die Suche Sparks nach Sunway, wird ausführlich beschrieben, obwohl man das nach dem Lesen des Klappentextes erwarten könnte.
Das Thema ist hochspanndend, sind wir doch nicht mehr all zuweit vom gläsernen Menschen entfernt, jeder von uns der sich im Internet bewegt muss sich bewusst sein, das seine Daten gesammelt und ausgewertet werden, momentan vielleicht *nur* um gezielte Werbung zu erhalten, eines Tages vielleicht um zu entscheiden wer lebt und wer stirbt.
Leider keine Leseempfehlung von mir.

  • Broschiert: 432 Seiten
  • Verlag: Penguin Verlag (9. Januar 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3328100490
  • ISBN-13: 978-3328100492