Sonntag, 12. Oktober 2008

Die Bucht am Ende der Welt von Sergio Bambaren

Klappentext:
Wenn du dich zu sehr in ein Ziel verrennst, verlierst du leicht den Blick für das Schöne, das dich umgibt. SergioBambaren, der mit seinen Büchern ein Millionen-publikum berührt, erzählt, wie ihn eine einzige Reise veränderte. Er war zum Wellenreiten nach Tobago gekommen, um die Energie des Meeres zu spüren und sich auszupowern. Den Zauber der Insel, ihre üppige Vegetation, die Vogelvielfalt: Das alles nahm er dabei kaum wahr. Doch dann herrschte tagelang Windstille, und sein Brett lag unberührt im Sand. Beinahe wollte er schon wieder enttäuscht abreisen bis er eine Welt voll ungeahnter Schönheit und Kraft für sich entdeckt

Über den Autor:
Sergio Bambaren, 1960 in Peru geboren, gelang mit Der träumende Delphin (1998) auf Anhieb ein internationaler Bestseller. Er gab seinen Ingenieurberuf auf und widmete sich fortan ganz dem Schreiben und seiner Leidenschaft für das Meer. Nach längerem Aufenthalt in Sydney lebt er heute wieder in Lima.

Meine Meinung:


Die Bucht am Ende der Welt, war das erste Buch von Sergio Bambaren das ich gelesen habe.

Und wie schon die Leseprobe nicht so ganz mein Fall war hat mich auch das gesamte Buch nicht überzeugt.
Viel zu dick aufgetragen fand ich die Beschreibungen der Inselbewohner, alle haben immer nur gelächelt und hatten eine Lebensweisheit parat.

Wie es der Zufall wollte konnte er mangels Wellen,nicht surfen, dem eigentlichen Grund seines Urlaubs auf der Insel.Also musste er sich eine andere Beschäftigung suchen und enteckt das Tauchen wieder für sich, natürlich trifft er auf einen Tauchlehrer der so philosophisch ist wie zuvor schon der Taxifahrer(»Oh ja«, sagte er, »das müssen Sie lernen, solange Sie hier bei
uns sind: Zeit ist eine Erfindung der Menschen, Leben ist eine Erfindung des Universums.«)
und eine Kellnerin, die ihn erst darauf aufmerksam machte das er vielleicht unter Wasser findet was er an der Oberfläche sucht.
Allerdings kommen wir hier zu dem Teil des Buches der mir wirklich gut gefallen hat, in Kombination mit einigen wunderschönen Unterwasseraufnahmen, von denen ich mir mehr gewünscht hätte, fand ich die Beschreibungen der Tauchgänge unbeschreiblich schön. Ich konnte mir die Unterwasserlandschaften gut vorstellen und auch den Zauber den Tobago sicherlich auf seine Besucher ausübt.
Alles in Allem ist das Buch bei mir aber durchgefallen.

Montag, 6. Oktober 2008

Ein 5 Sterne Krimi / Der Schneemann von Jo Nesbo

Klappentext

Vier Frauen werden brutal ermordet, und als Visitenkarte hinterlässt der Mörder in ihren Gärten einen Schneemann. Harry Hole und seine neue Kollegin Katrine Bratt vermuten bei ihm ein Trauma. Warum sollte er sonst ausgerechnet junge Mütter töten?


Eine Fährte nach der anderen erweist sich als falsch. Kurzzeitig verdächtigt Harry sogar die neue Kollegin. Doch dann kommt er dem Geheimnis einer der Frauen auf die Spur und erkennt das Motiv – und was auf dem Spiel steht: Längst verfolgt der Mörder Harrys große Liebe Rakel. Aus der Verbrecherjagd wird der irrwitzige Kampf um eine Frau. Und erst als Harry sich seine eigene Lebenslüge eingesteht, tritt der Mörder aus dem Schatten. Denn nun steht er seinem entscheidenden Opfer gegenüber: Harry Hole. Jo Nesbøs Kriminalroman Schneemann erzählt eindrucksvoll von der zerstörerischen Macht der Lüge.



Der Klappentext verrät leider schon sehr viel vom Inhalt des Buches darum schreibe ich jetzt nur wie mir der Roman gefiel. Mein erster Krimi von Jo Nesbo und sicherlich nicht mein letzter. Scheinbar wahllos werden Frauen verschleppt und grausam ermordet, am Tatort findet sich immer ein Schneemann. Es dauert etwas bis der Ermittler Harry Hole auf die richtige Spur stößt, bis dahin verfolgt er viele falsche Spuren die ihn sogar in seinem Kollegenkreis ermitteln lassen. Man kann sich gut in Harry Hole einfühlen, in seine Besessenheit diese Fälle aufzuklären die ihn fast an den Rand seiner Belastbarkeit bringt. Es gibt keine Hänger und keine Seiten die man *querlesen* man könnte eine wichtige Wendung verpassen. Jo Nesbo versteht es seine Leser von der ersten bis zur letzten Seite zu fesseln.

Montag, 22. September 2008

Mutige Menschen von Christian Nürnberger

Jetzt hatte ich die Gelegenheit endlich mal wieder ein Sachbuch zu lesen. Ist ja sonst nicht so meins.

Aus dem Klappentext:
Mutig sind sie: die Menschen, die sich einsetzen für Frieden, Freiheit und Menschenrechte. Sie riskieren viel, bringen sich dadurch sogar in Gefahr. Und ob sich ihr Einsatz lohnen wird, wissen sie im Voraus nicht. Aber sie wollen etwas verändern.


Der renommierte Autor Christian Nürnberger erzählt von Frauen und Männern, die Mut zeigen: Mut, die Dinge anders zu sehen, Mut, etwas Neues zu wagen, Mut, mit der bisherigen Tradition zu brechen oder einer Übermacht die Stirn zu bieten: Ayaan Hirsi Ali · Peter Benenson · Bärbel Bohley · Bartolomé de Las Casas · Mahatma Gandhi · Martin Luther · Nelson Mandela · Wangari Muta Maathai · Rosa Parks · Anna Politkowskaja · Alice Schwarzer · Bertha von Suttner

Meine Meinung:
Ich bin begeistert
von dem Buch. Leicht verständlich und interessant hat Christian Nürnberger die Lebensgeschichten von zwölf mutigen Menschen aufgeschrieben, all diese Menschen: Ayaan Hirsi Ali, Alice Schwarzer, Bartolomé de Las Casas, Martin Luther, Nelson Mandela, Rosa Parks, Mahatma Gandhi, Wangari Maathai, Bertha von Suttner, Peter Benenson, Anna Politkowskaja, Bärbel Bohley. haben ungeachtet der Gefahren in die sie sich begaben versucht die Welt für Alle etwas besser zu machen.Sie haben sich für die Menschrechte eingesetzt, sei es für die Rechte einzelner Bevölkerungsgruppen, wie Nelson Mandela und Ghandi oder für die Rechte der Frauen, wie Alice Schwarzer. Meiner Meinung nach ist das Buch auch für Jugendliche gut geeignet die sich für Geschichte interessieren. Mich hat das Buch dazu gebracht, mich mit der einen oder anderen Person näher zu befassen. 22.09.2008 16:45:23

Donnerstag, 4. September 2008

Vor mir den Tag unter hinter mir die Nacht. von J. Hein

Im Großen und Ganzen geht es wie so oft um die Liebe.Die Hauptperson versucht mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln seine Angebetete daran zu hindern zu gehen Und das kann er, indem er ihr von seiner Arbeit erzählt, dem Sammeln von verrückten, verworfenen Ideen und Romananfängen, die er aber eigentlich gar nicht will. Wie so oft im Leben führt aber das Ungewollte zum Erfolg und in dem er Rebecca, eine Geschichte erzählt in der eine Geschichte erzählt wird, bewegt er sie zum Bleiben. Die erste Geschichte erzählt von Sophie die immer weiß was andere brauchen und die dazu verdammt ist diese Wünsche zu erfüllen, sie führt uns vor Augen das es nicht von Vorteil ist immer zu wissen was andere brauchen und es ihnen auch zu geben weil man sich dann evtl auch selbst verliert. Die zweite Geschichte und meiner Meinung nach die Beste,erzählt von Heiner und Wolf, Heiner ist ein selbsternannter Wissenschaftler der auf der Suche nach dem Sinn des Lebens, kurz vor dem Ziel ist. Ihm fehlt nur nur noch ein kleines bisschen Zeit ohne Ablenkung und Wolf ist in der Lage ihm diese Ruhe zu verschaffen.Hier zeigte sich mal wieder. *Sei vorsichtig mit deinen Wünschen, sie könnten in Erfüllung gehen.* Ein feines Buch für ein oder zwei gemütliche Lesenachmittage, das trotz des lockeren amüsanten Schreibstils zum Nachdenken anregt.

Montag, 1. September 2008

Seelen. Stephenie Meyer

Aus dem Klappentext. Fast die gesamte Menschheit ist von sogenannten Seelen besetzt. Diese nisten sich in die menschlichen Körper ein und übernehmen sie vollständig - nur wenige Menschen leisten noch Widerstand und überleben in den Bergen, Wüsten und Wäldern. Eine von ihnen ist Melanie. Als gefasst wird, wehrt sie sich mit aller Kraft dagegen, aus ihrem Körper verdrängt zu werden und teilt ihn fortan notgedrungen mit der Seele Wanderer. Verzweifelt kämpft sie darum, ihren Geliebten Jared wiederzufinden, der sich mit anderen Rebellen in der Wüste versteckt hält - und im Bann von Melanies leidenschaftlichen Gefühlen und Erinnerungen sehnt sich auch Wanda mehr und mehr nach Jared, den sie nie getroffen hat....

Ganz neu ist die Idee mit der Körperübernahme nicht,aber meiner Meinung nach gut erzählt.

Da die Menschen, nach Meinung der Seelen, von Grund auf Böse sind, werden sie ohne zu zögern von den Seelen, die aus eigener Sicht gut und freundlich und liebenswert sind übernommen. Nur mit dem Überlebenswillen der Menschen haben sie nicht gerechnet.

So wehrt sich auch Melanie gegen den Parasiten Wanderer in ihrem Körper, sie zeigt Wanderer Bilder aus ihrer Vergangenheit so das sich diese mehr und mehr zu Jared, Melanies großer Liebe und Jamie ihrem kleinen Bruder hingezogen fühlt.

Gemeinsam entscheiden die die beiden Frauen sich auf die Suche nach Jamie und Jared zu machen.

Natürlich gehen die Probleme erst richtig los nachdem Melanie und Wanderer am Ziel ihrer Suche angekommen sind.

Die Geschichte wird aus Wanderers Sicht erzählt, sie beschreibt genau ihre Gefühle und Ängste ich konnte ihre Gefühle für die Menschen die sie umgaben nachvollziehen.

Noch besser aber konnte ich die Ängste der Menschen verstehen als sie bemerkten das es sich bei der jungen Frau um eine Besessene handelt, ihr Mistrauen war geradezu greifbar.

Nur langsam beginnt ein gegenseitiges Verstehen und Vertrauen, eine Entwicklung die am Ende des Romans einige Überraschende Wendungen aufzeigt.



Meiner Meinung nach ein gut gelungenens Buch,das man durchaus zur Science Fiction zählen kann aber eben mehr für Mädchen. Auch das Cover gefällt mir sehr, es ist relativ schlicht mit einem reflektierenden Auge,mal etwas anderes als die mittlerweile üblichen Fantasycover.