Donnerstag, 4. September 2008

Vor mir den Tag unter hinter mir die Nacht. von J. Hein

Im Großen und Ganzen geht es wie so oft um die Liebe.Die Hauptperson versucht mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln seine Angebetete daran zu hindern zu gehen Und das kann er, indem er ihr von seiner Arbeit erzählt, dem Sammeln von verrückten, verworfenen Ideen und Romananfängen, die er aber eigentlich gar nicht will. Wie so oft im Leben führt aber das Ungewollte zum Erfolg und in dem er Rebecca, eine Geschichte erzählt in der eine Geschichte erzählt wird, bewegt er sie zum Bleiben. Die erste Geschichte erzählt von Sophie die immer weiß was andere brauchen und die dazu verdammt ist diese Wünsche zu erfüllen, sie führt uns vor Augen das es nicht von Vorteil ist immer zu wissen was andere brauchen und es ihnen auch zu geben weil man sich dann evtl auch selbst verliert. Die zweite Geschichte und meiner Meinung nach die Beste,erzählt von Heiner und Wolf, Heiner ist ein selbsternannter Wissenschaftler der auf der Suche nach dem Sinn des Lebens, kurz vor dem Ziel ist. Ihm fehlt nur nur noch ein kleines bisschen Zeit ohne Ablenkung und Wolf ist in der Lage ihm diese Ruhe zu verschaffen.Hier zeigte sich mal wieder. *Sei vorsichtig mit deinen Wünschen, sie könnten in Erfüllung gehen.* Ein feines Buch für ein oder zwei gemütliche Lesenachmittage, das trotz des lockeren amüsanten Schreibstils zum Nachdenken anregt.

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