Ein True Crime Memoir der Emmy-prämierten Journalistin Tamara Leitner über einen Serientäter, die Polizeiermittlungen und seine Opfer, deren Leben unwiderruflich verändert wurde.
Als junge Journalistin, führt Tamara Leitner 1999 ein Leben, wie sie es sich immer erträumt, beruflich hat sie endlich Fuß gefasst und auch privat läuft es gut. Bis eines Nachts in der Nachbarwohnung eine Frau vergewaltigt wird. Tamara lässt der Fall nicht mehr los und sie findet unzählig viele Opfer desselben Täters, dem es immer wieder gelingt, zu entkommen. Mittels falscher Identitäten und den Grenzen der Polizeiarbeit gelingt es ihm immer wieder durch die Maschen des Gesetztes zu schlüpfen.
Über 20 Jahre hinweg, interviewte die Autorin immer wieder Opfer des Vergewaltigers, Ermittler und Journalisten, dieses Interviews wurden zur Grundlage ihres Buches, das von den Qualen der Opfer spricht, die nicht mit dem eigentlichen Akt der Vergewaltigung zu Ende sind. Vergewaltigung ist ein Trauma, welches Frauen wohl ein Leben lang begleitet.
Mit diesem Teil des Buches hat die Autorin ein sehr wichtiges Buch geschrieben, sie gibt den Frauen eine Stimme, die sonst oft ungehört bleiben, auch, weil niemand da ist, der sie behutsam dazu bringt über ihr Schicksal zu sprechen.
Tamara Leitner, schreibt aber auch über ihre eigene toxische Beziehung zu ihrem Mann Rob, dieser Teil hätte ein eigenes Buch verdient, denn auch toxische Beziehungen können Leben zerstören.
Beide Themen in einem Buch waren mir etwas zu viel des Guten.
- Herausgeber : Edition M (9. Januar 2024)
- Sprache : Deutsch
- Taschenbuch : 507 Seiten
- ISBN-10 : 2496714785
- ISBN-13 : 978-2496714784
- Originaltitel : Don't Say a Thing

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