Freitag, 31. März 2023

The Sacred Mother I: Die 22 Schüler der Hölle von M.H.Steinmetz

 





New York in den Siebzigern. Gefangen in der hochsommerlichen Gluthitze zwischen Psychedelic und Post-Punk.

Vier Teenager, die unterschiedlicher nicht sein könnten:
Cherryl – gewiss kein Engel für Charly.
Hope – am Scheideweg zwischen Gut und Böse.
Jason – lethargischer Biker, der den Sinn des Lebens sucht.
Vivian – einzige Überlebende des Purgatory-Massakers und untot.

Sie alle verbindet der Hass auf die 22 Schüler der Hölle, die sich um einen gewissen Sam Carr geschart haben und einer düsteren Prophezeiung folgen, nach der eine Auserwählte – The Sacred Mother – ein Kind von einem Höllenfürsten empfangen soll, um eben diese zu öffnen.

Schon bald verwischt die Grenze zwischen Realität und Fiktion. Zweifel kommen auf und Hoffnungen werden zerstört. Die Vier geraten im Kampf gegen das Böse in einen Malstrom aus Sex, Drogen und Gewalt, der ihren fragilen Bund auf die Probe stellt.

Ist am Ende jedes Mittel recht, um die 22 Schüler der Hölle aufzuhalten?

Eigentlich können die Teenager Chery, Hope, Jason und Vivian sich nicht leiden, aber ihr gemeinsames Ziel, die 22 Schüler der Hölle um Sam Carr zu stoppen, hält ihre Zweckgemeinschaft zusammen. Ohne einen Plan, wie genau sie vorgehen wollen, treffen sie auf einen Voodoo-Priester, der Hope, die unter Visionen leidet, unterrichtet. Vivian wird von den 22 Schülern der Hölle entführt, vergewaltigt und misshandelt, ihre Enttäuschung darüber, dass ihre Freunde scheinbar nicht nach ihr suchen, lässt sie offen werden für die Ideen der 22 Schüler Hölle.

Ich will euch gar nicht zu viel vom Inhalt verraten, das Buch umfasst nur knapp 230 Seiten, die es allerdings in sich haben. Ich habe zuvor »Mudlake« gelesen und empfehle, obwohl »The sacred Mother« auch eigenständig gelesen werden kann, jedem das auch zu tun, es hilft sehr einiges von den Ereignissen aus der Vergangenheit schon zu kennen, ebenso wie die Protagonisten schon kennengelernt zu haben. 

Um jetzt aber beim aktuellen Buch zu bleiben. Das ist nichts, aber so überhaupt nichts für schwache Nerven und Mägen. M.H. Steinmetz spart nicht mit äußerst rohen Gewalt und brutalen Vergewaltigungsszenen, die er sehr bildgewaltig beschreibt. Der Autor ist ein Meister darin, Bilder in die Köpfe seiner Leser zu projizieren und nicht nur das, man riecht förmlich den Schweiß, das Blut und die Tränen seiner Protagonisten. Und dennoch verliert er nie das Thema aus den Augen, die Bekämpfung des absolut Bösen. Und da schlägt er eine Brücke zu Charles Manson, dem Mann, dessen Sekte einst Sharon Tate und viele weitere Menschen ermordete, mehr darüber werden wir sicherlich im 2. Teil der Reihe erfahren, auf den ich mich schon sehr freue. 

Mein Fazit für The Sacred Mother ist also klar. Lesenswert, aber nichts für zartbesaitete Leser.

  • Herausgeber ‏ : ‎ Hammer Boox
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Taschenbuch ‏ : ‎ 227 Seiten
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 979-8369747377


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