Sonntag, 31. Mai 2020

Science Fiction? Zukunftsromane?


Als es darum ging euch Science-Fiction Romane vorzustellen, habe ich gedacht
Oh das ist ja einfach, da such ich mir einfach ein paar zuletzt gelesene Bücher raus und fertig. Nur die Bücher die mir dann wirklich am Herzen lagen, gehören nicht zu denen die man gemeinhin als SF kennt. Ich sag nur Asimov oder Orson Scott Card oder Cixin Liu, diese haben wie viele andere fantastisches geleistet.
Ich persönlich verbinde den Begriff Science-Fiction immer mit viel Technik und Weltraumschlachten, meine allererste Begegnung mit dem Genre fand auf dem heimischen Sofa statt, ich bin jetzt nicht sicher ob ich zuerst Raumschiff Enterprise oder Raumschiff Orion gesehen habe, auf jeden Fall war damit auch mein Interesse an der dazugehörigen Literatur geweckt.
Science-Fiction ist ein weites Feld und zu dem gehören auch Dystopien.

Eine Dystopie, ist in der Literaturwissenschaft eine fiktionale, in der Zukunft spielende Erzählung mit negativem Ausgang.

Warum sollte man Geschichten lesen deren Ausgang schon klar ist, von denen man schon vorher weiß das sie kein gutes Ende nehmen?
Weil vielleicht doch noch irgendwo ein Fünkchen Hoffnung ist.


  Richtung Nirgendwo. Melodys Song von Michael Dissieux vor.

Ein Mann, allein und namenlos.
So beginnen viele Bücher und Filme und so beginnt auch Michael Dissieuxs Melodys Song in dessen Klappentext es heißt:  
Ich kam durch Dörfer, die keine Namen mehr trugen, und Städte, die so still wie ein Friedhof waren. Ich begann zu trinken, um die Dämonen zu vertreiben, schrie, um eine menschliche Stimme zu hören und weinte, wenn meine tote Tochter in den Nächten zu mir kam. Drei Jahre blieb ich alleine.
Dann sah ich den Rauch am Horizont.
Richtung Nirgendwo
 Michael Dissieux ist ein Meister der leisen Töne, seine Geschichte trifft einen Punkt in der Seele, den man normalerweise lieber auch für sich im verborgenen lassen würde, den Punkt der uns dazu zwingt über unser eigenes Leben nachzudenken.
Das Buch und näheres zum Programm findet ihr hier.


Eine Reihe aus dem Verlag Torsten Low habe ich auch noch für euch.
Die Erben Abbandons 
Nimmerland und  Remedium. 
Beide Bücher wurden von einem Autorenteam geschrieben, Vanessa Kaiser, Thomas Karg und Thomas Lowasser  siedeln den Auftakt der Reihe  im Jahr 2303 in einer postapokalyptische Welt an, in der Gefahren der unterschiedlichsten Arten lauern. Die 19jährige Wendy lebt in einem von der restlichen Welt abgeschieden Dorf in einer Schlucht, die man nur mit einer Händlererlaubnis verlassen darf, denn außerhalb der Schlucht ist es lebensgefährlich.*Sei niemals von oben sichtbar* so lautet eine der obersten Regeln in der Schluchtensiedlung.

Der zweite Band der Reihe führt uns nach Neu Babel, dort kämpfen die einen um ihr nacktes Überleben während  andere in Saus und Braus leben. Die Erben Abaddons --- Die Erben des Untergangs um es mal grob zu übersetzen, ist eine Welt nach Ressourcenkrieg und globaler Pandemie, die wenigen Überlebenden schlagen sich mehr schlecht als recht durch und von diesen Überlebenden erzählen das Autorentrio Thomas Lohwasser , Vanessa Kaiser und Thomas Karg in voneinander unabhängigen Geschichten.

 

Die Reihe wird weitergeführt und ich beobachte die Verlagsseite schon gespannt.

Und natürlich noch Blutige Welten, hier finden wir wieder klassische SF Geschichten in neuem Gewand.

»Macht es blutig! Dreht die Genres Fantasy, Science-Fiction und Horror durch den Fleischwolf. Schafft ungewöhnliche Cross-over-Geschichten, bringt die Leserinnen und Leser zum Kopfschütteln, zum Schmunzeln und lasst ihnen die Haare zu Berge stehen.«

Und noch mehr abgedrehtes findet ihr hier:

Ich habe euch in den letzten Tagen einige meiner Lieblingsbücher vorgestellt, aber längst nicht alle, das würde aber den Rahmen sprengen. Viele dieser Bücher wurden in kleineren Verlagen veröffentlicht und man spürt das Herzblut  aller Beteiligten. Ich hoffe das euch die eine oder andere Buchvorstellung dazu bringen konnte auch mal außerhalb der Großverlage ( deren Bücher ich ebenso liebe) zu stöbern. Ob Krimi, SF, Horror, Fantasy oder Belletristik ihr werdet sicher fündig.

Und Gitti von Streifis Bücherkiste hat auch noch einen Tipp für uns:
NSA von Andreas Eschbach


3 Kommentare:

  1. Hallo Manuela

    Obwohl Dystopien zu meinen Lieblingsgenres gehören, wusste ich gar nicht, dass man sie auch unter Science-Fiction fassen kann. Danke für die Aufklärung :D

    Deine vorgestellten Büchertipps kannte ich alle drei noch nicht, aber Nimmerland klingt nach etwas, das genau meinen Geschmack treffen könnte. Ich liebe postapokalyptische Geschichten. Vielen Dank für die Empfehlung!

    Liebe Grüsse
    paperlove

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    1. Ja Dystopien sind auch Zukunftsromane, den Begriff mag ich als Oberbegriff am Liebsten.

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  2. Hallo Manuela,

    so viele tolle Buchvorstellungen. Danke, danke.

    Liebe Grüße
    Gesa

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