Dabei war er doch nur 5 Jahre weg.
Seine Schülerin Galina ist sauer auf ihn, weil er ohne ein Wort verschwand und sie nun anstatt Feuerzauber zu lernen die Böden in der Arkania schrubt, seinen Platz als Siegelmeister in der Arkania hat Ksantho Malrandir Kraka eingenommen, sein Vermögen ist irgendwie verschwunden und sein Haus unbewohnbar.
Zu allem Überfluss hat sich auch noch Arkadis bei ihm eingenistet, Arkadis wird durch einen Siegelzauber daran gehindert ihre Geschichte zu erzählen und braucht dringend Yuris Hilfe, doch der hat nur einen Gedanken, er will seine große Liebe Florine endlich für sich gewinnen.
Doch Yuri hat die Rechnung ohne Galina gemacht, die streitbare junge Frau zwingt ihn zu einer weiteren abenteuerlichen Reise.
Meine Meinung:
Oh endlich ein neues Buch von Susanne Pavlovic, deren Romane um Krona ich regelrecht verschlungen habe und die zu den wenigen gehören, die einen festen Platz in meinen Regalen bekamen.
Die Messlatte lag sehr hoch.
Für Yuriko war es aber kein Problem sie zu überspringen.
Ich könnte euch jetzt von seiner abenteuerlichen Reise berichten, die ihn weit über das Meer führt, darüber zu lesen war extrem spannend und sehr unterhaltsam. Aber vielleicht erzähle ich euch lieber von der inneren Reise die Yuriko unternimmt, nicht ganz freiwillig muss er sein Weltbild ändern und erkennen, dass es mehr gibt als schwarz und weiß und das es auch im rückständigen Zentallo an der Zeit sein sollte, alle Menschen so leben zu lassen wie es sie glücklich macht, solange sie niemandem schaden.
Für die Bewohner Zentallos ist es selbstverständlich, das ein Mann eine Frau liebt und das die Frau dem Manne untertan ist, von seiner Gutwilligkeit hängt es ab, ob sie einem Beruf nachgeht oder nicht. Frauen haben sittsam und sanftmütig zu sein.
Punkt.
Und genau das ist auch Yurikos Weltbild, natürlich ist es schade das sein bester Freund nicht so leben und lieben darf wie es ihn glücklich machen würde, natürlich würde er Florine erlauben einer Arbeit nachzugehen und wenn Galina lieber ein Schwert schwingt als den Schrubber, könnte er auch damit leben. Aber er ist nicht mit dem Herzen dabei, tief im Innern ist er mit der Lebensart die in Zentallo vorherrscht doch sehr zufrieden.
Auf seiner Reise allerdings lernt er das es schlimmeres gibt als Frauen in Hosen und das Gleichberechtigung von Männers Gnaden, nicht viel taugt.
Diese Erkenntnis kommt schleichend, auch für die Leser, denen Susanne Pavlovic diese Botschaft nicht um die Ohren haut, sondern sie in vielen unterschiedlichen Szenen behutsam in die Herzen pflanzt, mal sind sie urkomisch manchmal tieftraurig.
Die Spannung lässt keinen Moment nach, es sind tatsächlich 500 Seiten und sie vergingen wie im Flug, kaum hatte ich mit dem Buch begonnen, war ich auch schon wieder durch, so sehr hat mich die Geschichte Yuris gefesselt.
Ich freue mich schon sehr auf den nächsten Band, auf Yuriko Mandorak Doragon Frost der Legendäre , Meister der Siegel… auf Galina, Padda und all die anderen liebgewonnenen Charaktere und auf ihre Abenteuer.
- Broschiert: 600 Seiten
- Verlag: Amrun Verlag; Auflage: 1 (18. März 2020)
- Sprache: Deutsch
- ISBN-10: 3958691358
- ISBN-13: 978-3958691353

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