Meine Meinung:
Zunächst einmal, man kann die Trilogie nur im Zusammenhang lesen.
Das Gesetz ist der ausgereifteste Band der Trilogie, des Autors Thomas Erle, er hält sich dieses Mal nicht mit allzu vielen Ortsbeschreibungen auf, nur gerade soviel um dem Leser einen Überblick über die Gegend zu verschaffen. Dafür konzentriert er sich auf Felix selbst gewählte Aufgabe: Herauszufinden was es mit der geheimnisvollen Kraft auf sich hat. Felix Reise zu Antworten gestaltet sich Schwierig und wird durch Chiaras, Gefangennahme unterbrochen, das Mädchen ist ihm gefolgt und in die Hände der Soldaten und eines Arztes geraten, als Felix sie befreit ist sie nur noch ein Schatten ihrer selbst, um sie zu retten riskiert er alles.
Viele Fragen die sich in den ersten Bänden gestellt haben, werden erwartungsgemäß beantwortet, einige Antworten aber bleiben im Dunkel.
Thomas Erle überlässt es der Fantasie seiner Leser, sich vorzustellen was mit Felix und den Menschen die er liebt weiterhin geschieht, er lässt das Ende offen.
Aber die Botschaft ist klar, das glaube ich zu wissen:
Seid achtsam, mit der Natur und den Menschen, es ist genug für alle da.
Diese Botschaft, sofern Thomas Erle sie wirklich vermitteln wollte, kommt nicht laut und polternd daher, Erle verkneift sich den erhobenen Zeigefinger.
Das Erbe der Wächter: Das Gesetz , ist eine durchaus lesenswerte Trilogie, die vor allem jugendliche Leser ansprechen wird, aber auch Erwachsene werden ihre Freude daran haben.
- Taschenbuch: 416 Seiten
- Verlag: Gmeiner-Verlag; Auflage: 2019 (9. Oktober 2019)
- Sprache: Deutsch
- ISBN-10: 3839223601
- ISBN-13: 978-3839223604

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