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Und da im Klappentext von dramatischen Ereignissen im Umfeld der Literatur, gesprochen wird , musste ich das Buch unbedingt lesen.
Die Handlung an sich ist spannend, ein wie erwartet klassischer Fall, den Kommissar Pogel und sein Team aufzuklären haben. Die Autoren haben es geschafft, die besondere Atmosphäre der damaligen Zeit auferstehen zu lassen, die Vorurteile gegen Menschen die anders denken, anders leben und anders lieben. Kommissar Poggel und sein Team konnten mich überzeugen, sie sind sympathisch und effizient.
Warum es mich trotz allem nicht ganz überzeugen konnte, liegt einzig und allein an einer Protagonistin des Buches: Anna Puff, die Zimmerwirtin des Kommissars, selbsternannte Hobbydedektivin und eine Nervensäge, mit der ich es im echten Leben keine 5 Minuten aushalten würde. Wenn ich darüber nachdenke, lag es wohl hauptsächlich an ihrem Ruhrpott Dialekt, mit dem ich in gehörter Form ohne weiteres klar komme, in geschriebener Form ist es sehr anstrengend zu lesen. Den kurzen Abschnitt im Dialekt als Bestandteil des Klappentextes, hatte ich für einen cleveren Marketing Gag gehalten, der auch durchaus gelungen wäre.
Mein Fazit: Gute Handlung, sehr gut eingefangenes Lokalkolorit, ich fühlte mich fast zurückversetzt in die nicht immer gute Alte Zeit. Weniger von Anna Puff wäre für mich ganz persönlich mehr gewesen.
Mit einem Klick auf das Cover seid ihr, wie immer, direkt beim Verlag.
- Taschenbuch: 250 Seiten
- Verlag: edition oberkassel; Auflage: 1 (14. September 2017)
- Sprache: Deutsch
- ISBN-10: 3958131085
- ISBN-13: 978-3958131088

Vielen Dank, werde ich mir merken ;-)
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