Freitag, 15. April 2016

Engelsspiel von Klaus Schuker

Klappentext:
Ein nächtliches Tête-à-Tête mit der erst 17-jährigen, bildhübschen Janina Heitmann endet für Daniel Schönwind im Vorwurf der sexuellen Nötigung, den er energisch bestreitet. Doch es kommt für ihn noch schlimmer: Seine Partnerin verlässt ihn mit dem gemeinsamen Töchterchen Ramona, sein Arbeitgeber drängt ihn zur Kündigung, die Nachbarn beschimpfen ihn als Vergewaltiger. Verzweifelt sinnt Daniel Schönwind auf Rache. Vor allem nachdem er herausgefunden hat, welch dreckiges Spiel in jener verhängnisvollen Nacht mit ihm gespielt wurde. Er stellt Janina eine Falle. Nichtsahnend liefert sie ihm einen handfesten Beweis, den er gnadenlos gegen sie einsetzt. Ein tödliches Spiel beginnt.

Inhalt: Der von seiner Beziehung enttäuschte Daniel, lässt nichts anbrennen, bei jeder sich bietenden Gelegenheit betrügt er seine Freundin, an die ihn nur noch die gemeinsame Tochter bindet. Als er eines Nachts eine junge Frau in seinem Auto mit nimmt und wilden, fast brutalen Sex mit ihr hat, ahnt er nicht das diese eine Nacht sein Leben zerstören wird.

Meine Meinung: Klaus Schuker beschreibt in einem leichten und sehr gut lesbaren Stil, das Schicksal eines Mannes der ohne eigene Schuld alles verliert, seine Familie, seinen Job und  seine Ehre, dies zusammengenommen hätte nun ein schmalziger, weinerlicher Roman werden können, oder die Geschichte eines Helden, der mit Edelmut und Tapferkeit seinen guten Ruf wiederherstellt und am Ende alles Verlorene zurückgewinnt. Daniel Schönwind aber ist kein strahlender Held, im Gegenteil, selten habe ich mit einem mir so unsympathischen Protagonisten mit gelitten, gehofft und gebangt das sich seine Unschuld doch noch beweisen lässt.Engelsspiel ist ein Roman ohne Sympathieträger, die 17jährige Janina, möchte man schütteln und zum Nachdenken zwingen, alles was sie tut hat nur einen Zweck, ihr soll es gut gehen, nichts gegen eine gesunde Portion Egoismus, aber skrupellos das Leben eines anderen zu zerstören, zeugt von einem kranken Geist.
Klaus Schuker war, vor seiner Karriere als Schriftsteller, Polizist und so ist der Ablauf der Geschehnisse wie im Buch beschrieben wohl sehr nah an der Realität.
Für Engelsspiel gebe ich gern eine Leseempfehlung.

Das Buch kann direkt beim Verlag bestellt werden.

  • Broschiert: 420 Seiten
  • Verlag: fabulus Verlag (9. März 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3944788214
  • ISBN-13: 978-3944788210

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