Montag, 6. Mai 2013

Stirb, mein Prinz von Tania Carver



Klappentext:

Ein altes Haus soll abgerissen werden. Da entdecken die Arbeiter etwas Grauenhaftes im Keller: einen Käfig aus Menschenknochen. Und darin ein verwahrlostes Kind. Wer ist dieser Junge? Wer hat ihm das angetan? Mit ihren Ermittlungen stören Kommissar Phil Brennan und Profilerin Marina Esposito einen kaltblütigen Menschensammler, der seit mehr als dreißig Jahren einem grausamen Ritual folgt. Und dieser Killer duldet keine Einmischung. Er will den Jungen zurück.

Meine Meinung:
Zuerst mal, wer sich den deutschen Titel ausgedacht hat, gehört geschlagen über 500 Seiten und kein Bezug zum deutschen Titel, im Gegensatz zum Originaltitel
Cage of Bones, besser wäre gewesen den Titel direkt zu übersetzen oder beim Original zu bleiben, nun egal,  dem Lesevergnügen steht der Titel nicht im Weg das Buch ist absolut fesselnd geschrieben, es hat ein schockierend realistische Story und bietet einen Blick in die Abgründe der menschlichen Seele, ein Blick auf Wahnsinn und Gier.

Zum Inhalt. Bauarbeiter besichtigen ein Abbruchhaus doch was als Routinejob beginnt endet in einem grausamen Kriminalfall, ein kleiner Junge wird in einem Käfig aus Knochen gefangen gehalten und alle Spuren in seinem Gefängnis deuten darauf hin das er nicht das erste Opfer eines Serienkillers sein sollte, der ein seit Jahrzehnten, immer wiederkehrendes Ritual durchführt.

Ein schwieriger Fall für den Ermittler Phil Brennan und sein Team, die gemeinsam mit der Psychologin Marina Esposito in allen Gesellschaftsschichten bis in die Kreise der Polizei nach dem Täter suchen und dabei einem Verbrecherring auf die Spur kommen der aus einer Visionären Idee, eines Mannes entstand, der das Leben für alle eigentlich verbessern wollte.
Erschwerend für die Ermittlungen kommt hinzu, das Phil während der Ermittlungen unter Angstattacken leidet, schnell wird dem Leser klar, das sein Leben untrennbar mit Fall verbunden ist.
Normalerweise für mich ein Punkt an dem ich ein Buch abbreche, ich will keine Helden mit privaten Problemen die sie bis in ihre Arbeit verfolgen und diese beeinträchtigen, Tania Carver allerdings hat es geschafft, das Leben Phils so geschickt mit dem Fall zu verweben, das das Buch ohne Phils Geschichte nur halb so spannend gewesen wäre und sie hat es geschafft, das seine Vergangenheit seine Arbeit nicht im mindestens beeinträchtigt.
Tania Carver, zeigt auf wozu Menschen fähig sein können wenn sie vom Wahnsinn oder von der Gier nach Macht und Geld gefangen sind.
Stirb mein Prinz, erhält von mir eine absolute Leseempfehlung.
Ich danke dem Verlag für das Leseexemplar.
  • Gebundene Ausgabe: 576 Seiten
  • Verlag: List Hardcover (14. Mai 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3471350780
  • ISBN-13: 978-3471350782
  • Originaltitel: Cage of Bones

1 Kommentar:

  1. Konnte mich nicht so überzeugen... Aber Geschmäcker sind ja verschieden :)

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