Freitag, 20. Juli 2012

Kein sicherer Ort von Araminta Hall

  • Taschenbuch: 320 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Verlag); Auflage: 1 (20. Juli 2012)
  • ISBN-13: 978-3404166800
  • Originaltitel: Everything and Nothing
Klappentext:
Ruth und Christian fällt ein Stein vom Herzen. Ihr neues Kindermädchen erweist sich als wahre Perle. Aufopferungsvoll kümmert sich Aggie um die Kinder, nebenbei bringt sie den Haushalt auf Vordermann. Doch schon bald wird Ruth das allzu perfekte Kindermädchen immer suspekter. Bildet sie sich die merkwürdigen Blicke, das seltsame Verhalten Aggies nur ein? Was Ruth nicht weiß: Hinter der Fassade des liebevollen Kindermädchens verbirgt sich ein düsteres Geheimnis. Während Ruth und Christian auf der Arbeit sind, geschehen im Haus Dinge, von denen sie nicht die leiseste Ahnung haben ...


Meine Meinung:
Aramita Halls Roman, kein *Sicherer Ort* hat in England für
Gesprächsstoff gesorgt, so ähnlich habe ich es irgendwo gelesen, nachvollziehen kann ich das leider nicht. Mit ca.
300 Seiten ist das Buch relativ dünn und von diesen 300 Seiten sind gefühlt, 150 Seiten angefüllt mit Streitereien
des Ehepaars Ruth und Christian. Ruth und Christian, beide berufstätig, Eltern von zwei kleine Kindern und völlig
überfordert mit Job, Haushalt und Kindern und vor allem völlig überfordert mit ihrer Beziehung zueinander, sie
streiten statt zu reden. Und dann kommt Aggie ins Spiel, wie ein rettender Engel erscheint sie und bringt Haushalt und
KInder mühelos auf die Reihe. Vom Klappentext ausgehend habe ich nun erwartet das es spannend wird, das irgendetwas
geschieht was mich dazu zwingen will, mehr als die jeweils vorgegeben 100 Seiten der LR zu lesen, leider wartete ich
vergebens. Die Person Aggies mit ihrem Hintergrund von dem man Häppchenweise erfährt, sollte die Böse sein, die die
das Heim der Familie zu einem unsicheren Ort macht, zumindest stellte ich mir das so vor, als ich den Klappentext las,
nur konnte ich nicht anders als gerade für sie Sympathien zu entwickeln, daran änderte auch das meiner Meinung nach,
mit der heißen Nadel gestrickte, leidlich spannende Ende nichts. Der Schreibstil der Autorin ist durchaus angenehm zu
lesen und auch die Idee, die hinter dem Buch steckt ist wirklich gut, nur leider hat es mit der Umsetzung dieses Mal
noch nicht funktioniert.
Ich bedanke mich beim Bastei Lübbe Verlag für das Rezensionsexemplar.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

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