Montag, 25. August 2008

Schrei nach Stille--Anne Chaplet

Meiner Meinung nach hat das Buch gehalten was die Leseprobe versprochen hat. Ich konnte mir richtig vorstellen wie die Dorfbewohner auf die Hieppies reagierten, die Angst der Alteingesessenen vor dem *Neuen und Unbekannten* war greifbar und was man nicht kennt, löscht man aus oder vertreibt es. Vor 40 jahren vertrieben sie Angel, Sascha und Charles. Den Lebensweg Charles und Angels kann man weiterverfolgen. Aber was ist mit Sascha? Sie tauchte nie wieder auf. Und dieses verhalten der Dörfler scheint sich auch 40 Jahre nach den Vorkommnissen nicht geändert zu haben, sie sind misstrauisch bis feindselig, als die Schriftstellerin Sophie Winter in das heruntergekommene Haus zieht, das vor Jahrzehnten die Hippies bewohnten. Es stellt sich die Frage : Wer ist Sophie Winter? Die einen Roman geschrieben hat der sich mit den Vorkommnissen von vor 40 Jahren deckt. Was bezweckt Sophie? Will sie die Dorfbewohner provozieren, sie dazu bringen zu ihren vergangenen Taten zu stehen? Und die Dorfbewohner, sind sie wirklich für die Geschehnisse in dem alten Haus verantwortlich? Nur langsam verbinden sich die verschiedenen Handlungsstränge der Romans miteinander, erst ganz zum Schluss erfahren wir was wirklich in dem Haus geschehen ist. Und wir erfahren das unter der gutbürgerlichen, friedlichen Fassade des Dorfes immer noch ,wie überall nicht alles so sauber ,ist wie die täglich gekehrten Bürgersteige.Ein Kind verschwindet.

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