Dienstag, 7. März 2023

Das Liebespaar des Jahrhunderts von Julia Schoch

 

Eine Frau will ihren Mann verlassen. Nach vielen Jahren Zusammenleben und Ehe ist sie entschlossen und bestürzt zugleich: Wie konnte es nur dazu kommen? Während sie ihr Fortgehen plant, begibt sie sich in ihren Gedanken weit zurück. Da waren die rauschhaften Jahre der Verliebtheit, an der Universität, zu zweit im Ausland und später mit den kleinen Kindern, aber da gab es auch die Kehrseite – Momente, die zu Wendepunkten wurden und das Scheitern schon vorausahnen ließen. Doch ist etwas überhaupt gescheitert, wenn es so lange dauert? Julia Schoch legt frei, was im Alltag eines Paares oft verborgen ist: die Liebesmuster, die Schönheit auch in der Ernüchterung. Ein Loblied auf die Liebe. 

Die Ich-Erzählerin ist noch sehr jung, als sie ihren Partner kennenlernt, der so anders ist als die Kommilitonen, er hält sich nicht an Regeln und stellt sich gern in den Mittelpunkt, aber auf zurückhaltende Weise, das ist schwierig zu beschreiben. Und immer scheint die Ich-Erzählerin die zu sein, die gibt und wartet. Sie beginnt ein Leben mit ihm, das aus Filmen zu stammen scheint, sie selbst schreibt bereits zu Beginn »Diese Erzählung erscheint mir wie eine Zusammenfassung eines Films« Mir erscheint es, als hätte sie Szenen aus Filmen und Büchern gesammelt, die sich wohl jeder für sein Leben wünscht. Da sind die Nachtfahrten über Land in einem alten Auto, die Treffen, wenn sie für das Studium weit entfernt voneinander sind, das Einrichten einer Wohnung mit Möbeln vom Sperrmüll in Paris, ausschweifende Partys bis in die Morgenstunden und natürlich will die Erzählerin Schriftstellerin werden.  Mit diesen Szenen schafft sie ein Gefühl von Leichtigkeit, wären da nicht Situationen, die wieder zeigen, dass diese große Jahrhundertliebe vielleicht gar nicht so groß ist, sie ist diejenige, die weite Wege auf sich nimmt, um ihn zu treffen. Aber der Hauptgrund, warum ich an dieser Liebe von Beginn an zweifelte, war die Tatsache, dass sie nicht miteinander sprechen, sie reden zwar über die Dramaturgie von Filmen z. B., aber nicht über Probleme und beim ersten Mal auch darüber, dass sie fremdgegangen sind, aber nicht einmal der Betrug, scheint ein Grund zum Reden. Die Ich-Erzählerin zweifelt bald an der Beziehung und denkt sich Szenarien aus, wie sie sie diese beendet und dass ihr Leben vielleicht glücklicher wäre ohne ihn und doch bleibt sie, bekommt zwei Kinder und ich habe mich die ganze Zeit nach dem Warum gefragt, ohne eine Antwort zu finden.
Ich konnte nur spekulieren, was für eine Art Mensch ihr Mann außerhalb des wenigen, das sie von ihm erzählt, wohl ist. Gründe dafür, die Beziehung aufrechtzuerhalten, konnte ich in seiner Person also auch nicht finden.

Ein Loblied auf die Liebe
So heißt es im letzten Satz des Klappentextes, das ist dieses Buch eher nicht der Satz der besser das gelesene umschreibt, wäre wohl
Drum prüfe, wer sich ewig bindet...

Mochte ich das Buch?
Selten fiel mir die Antwort auf diese Frage so schwer, ich bin beeindruckt von der Atmosphäre, die die Autorin schafft, sie hat es auch geschafft Erinnerungen wach zu rufen u. a. an durchgefeierte Nächte und Autofahrten ohne Ziel nur um den Abschied voneinander hinauszuzögern.
Ich feiere ihren Schreibstil und ihre Wortwahl, beides macht das Buch zu einem wirklichen Lesevergnügen, dass mir die Protagonistin nicht sonderlich sympathisch war, ich mich überhaupt nicht in sie hineinversetzen konnte steht auf einem ganz anderen Blatt. Es liegt in der Natur der Sache einer Ich-Erzählung, dass die Leserinnen und Leser nur eine Seite hört, interessant wäre es zu erfahren, was der andere Partner zu sagen hat. Da es sich bei dem Buch um eine auto-fiktionale Biografie handelt, die also nur teilweise das Leben der Autorin beinhaltet, hoffe ich für sie, dass sie im realen Leben weiß, dass eine Beziehung nicht nur von der Liebe lebt, sondern dass man daran arbeiten muss, wobei mir der Begriff Arbeit im Zusammenhang mit Liebe nicht gefällt. 
Vielleicht fehlt mir einfach der Vorgängerband, um die Protagonistin besser zu verstehen.

  • Herausgeber ‏ : ‎ dtv Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG; 3. Edition (16. Februar 2023)
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Gebundene Ausgabe ‏ : ‎ 192 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3423283335
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3423283335

Freitag, 3. März 2023

Angst um Alafair Ein Dave Robicheaux-Krimi, Band 20 von James Lee Burke

 

Der mittlerweile 20. Band der Reihe um Dave Robicheaux und Clete Purcel hat es wieder einmal in sich. Daves Tochter Alafair hat das Gefühl, dass der Serienmörder Asa Surette nicht wie vermutet bei einem verunglückten Gefangenentransport ums Leben kam, sondern noch lebt und sie beobachtet. Alafair hatte nach Besuchen bei ihm im Gefängnis sehr kritische Artikel über Asa veröffentlicht. Gleich zu Beginn des Buchs wird Alafair fast von einem Pfeil getroffen und zunächst verdächtig ist Wyatt Dixon, der später auch im Mittelpunkt der Ermittlungen steht, als die Enkeltochter des Ölunternehmers Love Younger ermordet aufgefunden wird. Aber sogar Dave bezweifelt ihre Behauptung, dass der Mörder noch am Leben ist, doch Alafair vertraut auf ihr Bauchgefühl, das sie bei ihren Studien über ihn gewonnen hat. 

James Lee Burkes Romane haben eines gemeinsam, sie sind sehr umfangreich und komplex. Wer sich einen Krimi für zwischendurch erhofft, wird schnell merken: Nicht mit Burke, denn der gehört zu den Meistern der Erzählkunst, seine Personen und Landschaftsbeschreibungen sind wohl einzigartig und ich persönlich liebe sie wirklich, mit ihm kann man beim Lesen auf Reisen durch die faszinierenden Landschaften Amerikas reisen. Das sind die leichten Momente in den Krimis. Schwieriger und die volle Aufmerksamkeit der Leserinnen und Leser fordernd, sind die Krimi-Elemente. Alles ist miteinander verwoben und es dauert seine Zeit bis jedes Geheimnis gelüftet ist und bis dahin geraten unsere liebgewordenen Protagonisten in die eine oder andere verzwickte Situation.Burke hat mit Asa Surette seinen wohl abscheulichsten Kriminellen erschaffen. Auch wenn ich manchmal denke, es geht um viel mehr als die spannenden Kriminalfälle, und dieses Gefühl hatte ich schon bei meinem ersten Robicheaux-Krimi. Burke zeigt das Gute und das Böse in der Welt auf, das untrennbar miteinander verbunden ist. Auch Dave und Clete haben ihre dunkle Seite und wagen sich oft an den Rand der Legalität, um der Gerechtigkeit zu ihrem Recht zu verhelfen. Und es geht um die Freundschaft der beiden, die schon so manche Prüfung überstehen musste. Ihre Beziehung ist kompliziert, ich war mir, wie auch schon in den vorigen Bänden oft nicht ganz sicher, ob sich die Beiden überhaupt mögen, aber eines ist sicher, sie würden für sich und die Familie des anderen durchs Feuer gehen, da ist mehr als Freundschaft, denn eine Freundschaft kann zerbrechen, diese Beziehung für die ich kein Wort finde, wird das niemals.


Mit Wehmut habe ich dieses Buch aus der Feder »Der Stimme des Südens«, wie er schon früh in seiner Laufbahn von Literaturkritikern genannt wird, denn bald endet die Reihe um Dave Robicheaux und Clete Purcel. 


  • Herausgeber ‏ : ‎ Pendragon; Deutsche Erstausgabe Edition (15. Februar 2023)
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Taschenbuch ‏ : ‎ 672 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3865327540
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3865327543
  • Originaltitel ‏ : ‎ Light of the World



Mittwoch, 1. März 2023

Der Donnerstagsmordclub und die verirrte Kugel von Richard Osman




Der Donnerstagsmordclub ermittelt nun schon zum dritten Mal und auch dieser Fall hat es wieder einmal in sich. Vor 10 Jahren stürzt Bethany Waites mit ihrem Auto von einer Klippe, ihre Leiche wurde nie gefunden. Die junge Journalistin war einem riesigen Steuerbetrug auf der Spur. Doch kaum beschäftigen sich Elisabeth, Joyce, Ron und Ibhraim mit dem Fall, wird Elisabeth entführt und wird vor eine unmögliche Entscheidung gestellt, wenn sie nicht tut, was ihre Entführer verlangen, wird ihre beste Freundin Joyce getötet.

Endlich wieder Donnerstag, endlich wieder ein Besuch in der Coopers Chase Seniorenresidenz bei Elisabeth, Joyce, Ron und Ibhraim. Die Senioren sind mir während ihrer bisherigen Fälle ans Herz gewachsen und ich empfehle vorab jedem, die vorigen Bände um die ehemalige Agentin Elisabeth, die Krankenschwester Joyce, Gewerkschaftsführer Ron und Psychiater Ibrahim, zu lesen. Es ist eine besondere Beziehung, die die vier untereinander haben.


Wir treffen einige Bekannte aus den Vorgängerbänden wieder, Bogdan, der sich um Elisabeths an Demenz erkrankten Mann Stephen kümmert, Constable Donna de Freitas, Detective Chief Inspector Chris Hudson und wir treffen auch wieder auf Connie Johnson, die mittlerweile in Haft auf ihren Prozess wartet und auf die Rache, die sie nehmen will.
Richard Osman lässt uns wieder einmal teilnehmen an den Ermittlungen, die zwischendurch immer wieder neue Wendungen nehmen und mich damit immer wieder überraschte. Ich mag diesen besonderen Humor, den der Autor an den Tag legt und dem auch die Übersetzung nichts anhaben konnte, ein Kompliment an die Übersetzerin Sabine Roth. Mit leichter Hand spannt Richard Osman einen Handlungsbogen aus der Vergangenheit in die Gegenwart, in die verwirrende Welt der Kryptowährungen, Finanzen und Steuern.


Verbrechen wurden noch nie so amüsant gelöst wie vom Donnerstagsmordclub


Herausgeber ‏ : ‎ List Hardcover; 2. Edition (23. Februar 2023)
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Broschiert ‏ : ‎ 432 Seiten
ISBN-10 ‏ : ‎ 3471360522
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3471360521
Originaltitel ‏ : ‎ The Bullet That Missed

Dienstag, 28. Februar 2023

Das Kreuz der Hugenotten von Claudius Crönert

 

Berlin um 1700. Die Stimmung zwischen eingewanderten französischen Calvinisten und einheimischen Lutheranern ist angespannt, denn beide Gruppen müssen sich eine Kirche teilen. Der Handschuhmacher Paul Deschamps und seine Landsleute planen daher ein eigenes Gotteshaus. Kurfürst Friedrich stimmt dem Bau zu und gewährt auch der deutschen Gemeinde eine neue prächtige Kirche. Doch während des Baus stürzt der Deutsche Dom ein und der Mob wendet sich gegen den Hugenotten Paul. 

Wenn ich zu historischen Romanen greife, dann braucht es schon das gewisse Etwas, das mich neugierig macht. Hier war es dann die Geschichte der Hugenotten, die um 1700 von Frankreich unter anderem nach Deutschland flohen. 20000 von ihnen gingen nach Brandenburg-Preußen, wo sie von Kurfürst Friedrich Wilhelm mit besonderen Privilegien ausgestattet wurden. Ich kann mich nicht erinnern, während des Geschichtsunterrichts davon gehört zu haben. Dabei kann ich mir gut vorstellen, dass es interessant gewesen wäre zu erfahren, warum damals viele Menschen ihre Heimat verließen, um in einem fremden Land neu anzufangen und die Schwierigkeiten der Integration, die sich damit auftun. Und vor allem auch Vergleiche zu ziehen, zwischen damals und heute.

Claudius Crönert ist es gelungen, mich in die damalige Zeit zu versetzen und er brachte mich dazu, immer mal wieder zu schauen, was es noch zu erfahren gibt. Das liegt natürlich auch an seinen Protagonisten. Der Konflikt zwischen den Hugenotten aus Frankreich und den Lutheranern wird schon auf der ersten Seite klar, beim sonntäglichen Kirchgang wird den Hugenotten der Weg in die Kirche versperrt. Erst wenn die „eigenen Leute“ Platz genommen haben, dürfen die Fremden ins Gotteshaus. Wer keinen Platz findet, muss eben stehen und nicht wenige müssen dem Gottesdienst außerhalb des Deutschen Doms folgen. Meiner Meinung nach ist es dem Autor sehr gut gelungen, Fakten mit Fiktion so miteinander zu verweben, dass sie ein stimmiges Gesamtbild ergeben. Das liegt natürlich auch an seinen Protagonisten. Aber es bleibt natürlich nicht bei den Konflikten um die Religion, Paul Dechamps ist Handschuhmacher und ein Meister seines Fachs, doch die Qualität des Leders, die er von den ortsansässigen Gerbern bezieht, lässt zu wünschen übrig. Auch dafür findet Paul eine Lösung, die allerdings nicht jedem gefällt.

Das Kreuz der Hugenotten wurde vom Autor überarbeitet und vom Gmeiner Verlag neu aufgelegt und ich bin froh, dass ich das Buch für mich entdecken durfte.

  • Herausgeber ‏ : ‎ Gmeiner-Verlag; 2023. Edition (8. Februar 2023)
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Taschenbuch ‏ : ‎ 504 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3839203333
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3839203330


Montag, 27. Februar 2023

The Spook's 1: Spook. Band 1: Der Schüler des Geisterjägers.

 



Eigentlich ist Tom nur ein ganz gewöhnlicher Bauernsohn. Bis ihn seine Eltern zum launischen Geisterjäger John Gregory schicken. Als Lehrling des geheimnisvollen „Spook“ soll er künftig Dämonen bannen und böse Hexen einsperren. Stattdessen befreit er aus Versehen die fiese alte Malkin – und katapultiert sich damit unfreiwillig von einem Abenteuer ins nächste …

„Spook. Der Schüler des Geisterjägers“ ist der erste von mittlerweile 13 Bänden der Bestseller-Fantasy-Reihe „The Wardstone Chronicles". Die beliebte Fantasy Kinderbuch-Reihe erzählt die Geschichte eines jungen Helden, der die Welt vor den schauderhaftesten Kreaturen bewahrt.

Tom ist der siebte Sohn eines siebten Sohnes, von dem seine Mutter sagt. »Sie hat die 6 Söhne nur vor ihm bekommen, damit er der siebte sein kann und er hat noch etwas, das alle anderen siebten Söhne, siebter Söhne nicht haben: Sie ist seine Mutter.« 
Als Tom 13 Jahre alt ist, kommt der Spook zu seinen Eltern, um Tom als Lehrling mitzunehmen.
Tom hat keine große Wahl, der Hof seines Vaters wird an den ältesten Sohn gehen und eine Lehrstelle zu finden wird schwierig, also geht er zur Probe mit dem Spook. Und damit beginnt das wohl größte und gefährlichste Abenteuer, das ein Junge erleben kann.



Ich werde häufiger gefragt, ob ich nicht auch eine Buchempfehlung für jüngere Leser habe, da ich selten Kinder und Jugendbücher lese, muss ich normalerweise verneinen und so wurde es mal wieder Zeit für ein neues Genre.

Tom wächst in einer liebevollen Familie auf, das unterscheidet das Buch schon einmal von diversen anderen Fantasygeschichten, in denen sich der Hauptcharakter auf den Weg machen muss, um sein Glück zu finden. Er ist kein problembeladener Junge, der mit seinen eigenen Dämonen zu kämpfen hat, das ist schon einmal der erste Pluspunkt für das Buch. Ein weiterer ist, dass meiner Meinung nach und entgegen der Aussage des Klappentextes der Geisterjäger John Gregory nicht launisch ist, er ist ein strenger und gewissenhafter Lehrherr. Er packt den Jungen nicht in Watte, sondern lässt ihn so manche Prüfung bestehen, bei der es am Ende darauf ankommt, aus den eigenen Fehlern zu lernen und ihn darauf vorzubereiten, den echten Gefahren gewachsen zu sein. Tom arbeitet hart, um alles zu lernen, was in seinem späteren Beruf wichtig ist, und so füllt er Seite um Seite seines Notizbuches mit Informationen zu Hexen, Geisterbildern und Boggarts. 
Viel zu früh muss Tom gegen die hinterlistige Hexe Malkin kämpfen und bekommt dabei unerwartet Hilfe von Alice, die auf der Schwelle zum Erwachsenwerden steht und schon bald die Entscheidung treffen muss, auf welcher Seite sie steht und ob sie sich überhaupt entscheiden kann.

Ich mochte die Geschichte und ich mag die Art und Weise wie Joseph Delany sie erzählt, er nimmt seine jugendlichen Leser ernst, beschönigt nichts, die eine oder andere Passage ist ziemlich gruselig, aber er weiß, was er seiner Zielgruppe zumuten kann.
Im Buch finden sich einige Illustrationen von Patrick Arrasmith, die mir auch sehr gut gefielen und die das Buch noch ein klein wenig mehr zu etwas Besonderem machen. 

Ich bin schon sehr gespannt, wie es weiter geht und vergebe für diesen ersten Band der Reihe eine Leseempfehlung.
Das vorliegende Buch ist eine Neuauflage der Jugendbuchreihe  »Spook – Der Schüler des Geisterjägers von Joseph Delany aus dem Jahr 2008.« 

  • Herausgeber ‏ : ‎ foliant Verlag; 1. Edition (28. Februar 2023)
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Übersetzerin: Tanja Ohlsen