Tatorte spielen in Thrillern eine wichtige Rolle, sie verraten etwas über den Täter, tötet er wahllos und spontan oder ist die Tat vorher genau geplant? Und dann gibt es ja auch noch den Unterschied zwischen Tatort und Fundort, auch der Fundort kann verschiedenen Zwecken dienen, entweder um die Leiche zu verstecken in der Hoffnung das sie nicht gefunden wird, oder aber sie wird an einem exponierten Ort in Szene gesetzt, damit will der Täter meist eine Botschaft senden: Seht her, hier bin ich. Ich habe euch etwas zu sagen. Ich bin intelligenter als ihr. Ich bin ein Künstler.
Die Gründe dafür sind sicherlich unzählbar und für jeden geistig gesunden Menschen nicht nachvollziehbar.
In Chris Meyers neustem Thriller
Der Zoomkiller
sind Tatort und Fundort identisch und es gibt Zeugen.
Während einer Videokonferenz wird ein Mann bestialisch gefoltert und ermordet, damit kein anderer der Teilnehmer die Polizei ruft, hat er sich in all ihre Computer gehackt und zwingt sie zum Zusehen.
Eigentlich wollte ich über die Orte des Geschehens schreiben, normalerweise ist das einfach, das Buch spielt in einem oder mehreren Orten z.B. Wanne-Eickel oder Hamburg, da sucht man sich ein paar schöne Fotos heraus, beschreibt die Stadt und ein paar Sehenswürdigkeiten, vielleicht hat man Glück und der Killer hat sein Opfer an einem geschichtsträchtigen Ort abgelegt und schon hat man einen schönen Bericht.
Jetzt habe ich aber keinen konkreten Ort an sich, den ich euch vorstellen kann.
Natürlich gibt es physische Tatorte, die Villa des ersten Opfers Bodo z.B. oder Wiesbaden, dem Sitz des BKA, aber diese sind irrelevant für die Handlung und im Fall der Villa rein zufällig nur davon abhängig, wo das Opfer an der Konferenz teilnimmt.
Als während der Corona-Pandemie die ersten Büros geschlossen wurden und die Mitarbeiter im Homeoffice arbeiteten, etablierten sich Videokonferenzen, die soweit ich weiß einfachste und Bediener freundlichste Plattform dafür ist Zoom. Der Begriff ist wohl mittlerweile das "Tempo" unter den Anbietern von Videokonferenzen. Für den unwahrscheinlichen Fall, dass jemand nicht mit dem Thema Videokonferenz vertraut ist. Bei einer Videokonferenz treffen sich Teilnehmer in einem geschützten virtuellen Raum, ohne dass sie ihre Wohnung verlassen müssen, man sieht sich, kann in den Gesichtern lesen, erkennt, ob jemand interessiert oder gelangweilt ist und im Fall des Zoomkillers sieht man die Leiden des Opfers ohne eingreifen zu können.
Warum es dem Täter so wichtig ist Zuschauer zu haben, erfährt man natürlich, aber ich kann euch das nicht verraten, dazu müsst ihr schon das Buch lesen.
GEWINNSPIEL
Ich habe ausgelost
Millabluem
herzlichen Glückwunsch, bitte melde dich bei mir.
Ich musste neu auslosen.
Gewonnen hat dieses Mal
Andrea
Verlost wird ein Exemplar von Der Zoomkiller als Printbuch.
Erzählt in den Kommentaren, ob ihr schon mal etwas Witziges oder seltsames während einer Zoomsitzung erlebt habt, oder habt ihr noch nie an einer teilgenommen?
- Veranstalter des Gewinnspiels ist Lesenswertes aus dem Buecherhaus
- Teilnahmeberechtigt sind alle Personen über 18 Jahren.
- Jeder Kommentar zählt als ein Los.
- Das Gewinnspiel beginnt am 28. August, 8:30 Uhr, und endet am 30. August 2022, um 20:00 Uhr. Bitte meldet euch bis zum 01.09.2022 um 20 Uhr sonst muss ich neu auslosen und euer Gewinn verfällt.
- Der Gewinner wird am 30. August ermittelt und direkt hier im Kommentarfeld bekannt gegeben.
- Es besteht die Möglichkeit zur außerordentlichen Beendigung des Gewinnspiels wegen wichtiger Gründe.
- Der Gewinn wird über den Ullstein Verlag verschickt. Mit Teilnahme am Gewinnspiel erklärt sich jede/r bereit, dass er/sie die Post erhalten darf.
- Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
- Mitspielen darf jeder mit Postadresse in Deutschland
- Der Gewinn kann nicht in Bar ausgezahlt werden, und ich übernehme keine Haftung bei Postverlust
Mehr zum Buch ihr auf den Seiten von.
https://einanfangundkeinende.wordpress.com
https://seesternsbuecher.wordpress.com
https://buecherherz.wordpress.com
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