Dienstag, 6. Dezember 2022

Das Geflecht: An der Grenze von Jol Rosenberg




Eine Jägerin.
Ein Pfeil irrt ab.
Eine Reise auf neuen Pfaden beginnt.
Danyla schießt und trifft. Ein verwundeter Fremder liegt auf dem Waldboden Rusals. Der Staub einer toten Wüste erhebt sich, als das Geflecht allen Lebens auf dem Planeten erbebt. Und das Feuer alter Konflikte droht ganz Rusal zu versengen.
Was hält eine verflochtene Welt zusammen?
Wohin geht die Jägerin auf der Suche nach Frieden?
Ein einziger Schuss verändert alle Leben.


Fremde Welten und Roboter, Raumschiffe, Androiden, Weltraumschlachten.
Das sind die Bilder, die ich immer noch als Erstes im Kopf habe, wenn ich an Science Fiction denke und oft sind sie mir zu technisch. Um so mehr freue ich mich, wenn ich auf einen SF-Roman stoße, der anders zu sein verspricht.

Danyla lebt mit ihrem Volk, den Surai, vollkommen im Einklang mit der Natur, verbunden durch ein unsichtbares Band fühlen sie einander und auch die Pflanzen in ihrer Welt. Auf der Jagd schießt sie aus Versehen auf einen Fremden und verletzt ihn schwer. Sie nimmt ihn mit in ihr Dorf und wird dazu verpflichtet, sich um ihn zu kümmern.  

Pako verdient sein Geld als Kurierfahrer, der Ingenieur hat nach einem Zwischenfall seinen Job verloren und muss nehmen, was er kriegen kann.  Der Planet, auf dem er lebt, ist unwirtlich, eine trockene Wüste, staubig und trocken. Als er erneut entlassen wird und einige Zeit am Existenzminimum leben muss, greift er zu, als ihm ein neuer Job angeboten wird, obwohl in seinem Arbeitsvertrag von *Chirurgischen Anpassungen.* die Rede ist, die ihm vor der Unterschrift niemand erklären will.

Auf dem Flug zu einer Probenstation stürzt sein Gleiter ab und Pako wird angeschossen.

In Jol Rosenbergs Roman treffen zwei vollkommen unterschiedliche Kulturen aufeinander. 
Bei den Surai ist Technik, nach einem verheerenden Krieg, der sie fast auslöschte, verboten. Die Menschen beuten, wie könnte es anders sein, den Planeten aus. Konflikte sind da natürlich vorprogrammiert.

Im Vorwort erfahren wir durch, wie viele Hände das Buch gegangen ist, bevor die endgültige Fassung vorlag, nicht nur Korrektorat oder Lektorat, auch durch ein sensitive Reading musste es das Buch schaffen, da musste ich mich erst einmal schlaumachen. ( Sensitivity Reader prüfen Texte auf verletzende oder missverständliche Darstellungen und Ausdrucksweisen. Quelle: sensitive-reading.de). 
Jol Rosenberg und der Verlag haben sich also viel Mühe gegeben, um allen Lesenden gerecht zu werden. Der einzige Punkt, der mir im Vorwort nicht gefiel, ist der Hinweis auf den Charakter eines der Protagonisten. Ich gehe lieber unbeeinflusst an ein Buch und bilde mir selber ein Urteil.

Die Handlung ist nicht ganz neu, einzelne Elemente aus bekannten Werken finden sich in Das Geflecht an der Grenze, immer mal wieder. Mich persönlich störte das allerdings nicht allzu sehr. Ich mochte die Art wie Jol Rosenberg seine Geschichte erzählt, sprachgewaltig ist hier wohl das richtige Wort. Er ließ Bilder vor meinem geistigen Auge enstehen und so sah ich, wie in den dichten Wäldern Danyla allein durch die Kraft ihres Bandsinns die Pflanzen dazu brachte, ihr einen Weg frei machen. Oder wie Pako fluchend vor seinem Frachter steht, um ihn zum wiederholten Male zum Laufen zu bringen und er sich freut als er den Frachter in seinem neuen Job für die unwirtlichen Bedingungen umrüsten soll. Das sind nur kleine unbedeutende Szenen, aber an diesen merkt man, welche Liebe und Hingabe Jol Rosenberg in das Buch gesteckt hat.

Von mir gibt es eine Leseempfehlung.

  • Herausgeber ‏ : ‎ OHNEOHREN; 1. Edition (17. Oktober 2022)
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Broschiert ‏ : ‎ 500 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3903296430
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3903296435







Sonntag, 4. Dezember 2022

Prosaische Passionen: Die weibliche Moderne in 101 Short Stories - Übersetzungen aus 25 Weltsprachen


Auszug aus der Produktbeschreibung:

Diese erste globale Prosasammlung weiblichen Schreibens um und nach 1900 zeigt: Die literarische Moderne war ganz wesentlich weiblich! Nicht nur in Europa, überall auf der Welt veränderte sich das künstlerische Selbstverständnis von Frauen von Grund auf. Sie eroberten sich kreative Freiräume, machten weibliches Denken und Fühlen literaturfähig, vor allem aber schufen sie große Erzählkunst und behaupteten sich so auf dem Feld der Hochliteratur, die bis dahin als exklusive Männerdomäne galt. Ab 1900 ist Weltliteratur nicht mehr bloß ein Gruppenbild mit Dame.

Eine eigene Inhaltsangabe zu dieser fantastischen Kurzgeschichtensammlung fällt mir dann doch etwas schwer. Die Herausgeberin Sandra Kegel hat eine wunderbare Auswahl an Kurzgeschichten zusammen getragen, die von mal mehr, mal weniger bekannten Autorinnen geschrieben wurden. Mir waren tatsächlich nicht alle bekannt, da waren die Autorinnenviten am Ende des Buches mehr als hilfreich, immer wieder habe ich nach dem Lesen der einzelnen Storys nachgelesen, um wen genau es sich eigentlich handelt.Da waren die Lebensläufe der Autorinnen teilweise genauso interessant wie ihre Geschichten und manchmal sogar sehr viel spannender. 

Stellvertretend dafür nenne ich hier die Autorin Halide Edip Adivar, die 1884 in Konstantinopel geboren wurde. Sie ergriff den Beruf der Lehrerin und heiratete mit siebzehn Jahren.   Als ihr erster Mann eine zweite Frau heiratete, bestand sie auf der Scheidung. Später wurde sie die Symbolfigur für alle im Türkischen Befreiungskrieg kämpfenden Frauen. 

Ihre Geschichte um das Mädchen Rabia machte mich traurig, ein kleines Mädchen, das sich selbst verleugnet. Aus Angst vor der Hölle, die ihr der Großvater ihr bildhaft beschreibt, ist sie folgsam und nachgiebig, sie gibt niemandem Anlass zur Klage. Ihre Erfüllung findet das Kind, als sich herausstellt, dass sie ein besonderes Talent dafür hat, den Koran auf besondere Art und Weise zu rezitieren. Ich muss zugeben, dass ich nicht genau weiß, was die Autorin mir mit ihrer Geschichte sagen will. Es blieb nur dieses Gefühl von Traurigkeit in mir zurück.

Anders die zweite Geschichte der Sammlung. Die Geschichte einer Stunde von Kate Chopin.

Der herzkranken Mrs. Malland wird schonend beigebracht, dass ihr geliebter Mann Opfer eines Unglücks geworden sei, nach einem kurzen Zusammenbruch zieht sie sich in ihr Zimmer zurück, um dort langsam zu begreifen, was sein Tod für ihr Leben bedeutet: Freiheit. Denn trotz aller Liebe war sie immer dem unterworfen, was ihr Mann für richtig hielt. Leider nimmt diese Geschichte ein eher tragisches Ende. Die Autorin hat es geschafft, die ganze Palette an Gefühlen auf nicht einmal vier Buchseiten unterzubringen. Die ganz hohe Kunst der Kurzgeschichte, die nur einen Ausschnitt im Leben der Protagonistin zeigt. Und doch kann man sich vorstellen, was vorher war und wie es im besten Falle weitergegangen wäre.

Teilweise sind die Themen auch in der heutigen Zeit noch aktuell, sie handeln von Gleichberechtigung, Mutterschaft und der Unterdrückung der Frau und ihrem Wunsch nach Unabhängigkeit. 

Natürlich gibt es unter den 101 Short Stories die eine oder andere, die mich nicht ganz überzeugen konnte, aber der Gesamteindruck war durchweg positiv. Ich werde das Buch sicherlich noch häufiger in die Hand nehmen, um die eine oder andere Geschichte nochmals zu lesen und vielleicht erreichen mich dann auch die wenigen unter ihnen, die mich beim ersten Lesen nicht ganz überzeugten. Bei denen, die ich liebte und das ist der Großteil, freue ich mich jetzt schon auf einen erneuten Lesegenuss.

  • Herausgeber ‏ : ‎ Manesse Verlag; Deutsche Erstausgabe Edition (5. Oktober 2022)
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Gebundene Ausgabe ‏ : ‎ 928 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3717525468
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3717525462

Tod am Everest von Odd Harald Hauge

 


Eine ungleiche Seilschaft, die den Mount Everest auf der schwierigen Nordroute bezwingen will. Gefährliche Geheimnisse, die allen zum Verhängnis werden können. Und ein Achttausender, der keine Fehler verzeiht ...


Je näher die Bergsteigergruppe der Todeszone kommt, desto mehr gerät das soziale Gefüge ins Wanken. Zwischen Fels, Eis und gähnender Leere beginnt für die Frauen und Männer ein erbitterter Kampf ums Überleben.

Martin Moltzau plant eine Expedition rund um den Äquator, vier Jahre soll diese Abenteuerreise dauern, doch für seine Sponsoren wäre er mit diesem Abenteuer zu lange aus dem Sichtfeld der Kunden verschwunden, das wäre nicht Geschäfts fördernd. 
»Äquator, Äquator« seufzte Mendler. „Im Pazifik verkaufen wir keine Autos. Eis, Schnee und Kälte sind die Parameter...«
Martins unüberlegte Antwort darauf
»Ich kann ja kurz am Mount Everest vorbeischauen.«
Löst einen Begeisterungssturm aus und so sieht sich der Abenteurer unvermittelt in einer Gruppe von erfahrenen Bergsteigern wieder, mit denen er den Achttausender bezwingen will.

Auf dem Berg entwickelt sich schon bald ein Psycho Krieg und ein Überlebenskampf, den nicht jeder der Teilnehmer überleben wird.

Dieser Psycho Krieg wird auch für die Leserinnen und Leser deutlich spürbar, der Autor hat es geschafft, die Atmosphäre zwischen den Expeditionsteilnehmer an seine Leserschaft zu bringen, ich weiß nicht, wie ich es anders ausdrücken könnte. Man spürt die Anstrengungen und auch die Ängste und Zweifel, die sie begleiten. Nach und nach kommen die wahren Beweggründe für die Tour bei den einzelnen Teilnehmern zutage und diese schüren die unterschwelligen Rivalitäten untereinander. Das gemeinsam mit den glaubwürdigen Beschreibungen der örtlichen Begebenheiten am Mount Everest, machen dieses Buch, obwohl es kein Krimi ist, wie man nach dem Klappentext vermuten könnte, besonders spannend. Der Zusatz Thriller, trifft es da schon viel besser, ich litt mit Martin, spürte die Kälte und den Sauerstoffmangel. 
Odd Harald Hauge, weiß, wovon er schreibt, der Extremsportler bestieg 2007 den Mount Everest und kennt den Berg und seine Gefahren, die sicherlich von vielen Bergsteigern unterschätzt werden. Schaut man sich Bilder von den Camps an, könnte man meinen, der Aufstieg sei ein Spaziergang, es reiht sich Zelt an Zelt. Doch seit der Erstbesteigung kamen über 300 Menschen ums Leben. 
Ich habe mich bisher nie für Extremsport interessiert und Berge sind mir schon immer zu hoch gewesen. Der Autor allerdings hat mich in die raue und unwirtliche Gegend geführt und er hat mich dazu gebracht mich ein klein wenig mehr mit den Bedingungen am Berg zu befassen. Schon allein dafür hat das Buch eine Leseempfehlung verdient, dazu kommt noch die sehr spannende Handlung. Mein Fazit lautet also:
Lasst euch entführen in eine rundum gelungene Story.

  • Herausgeber ‏ : ‎ Benevento; 1. Edition (17. November 2022)
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Broschiert ‏ : ‎ 400 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3710901529
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3710901522
  • Originaltitel ‏ : ‎ Everest
  • Übersetzer: Justus Carl

Liebe, Mord und Schürzenjäger: Ein Krimi aus Südtirol (Merankrimis) von Viola Eigenbrodt


 1980:Nachdem sie den Bauern, Hans Schwienbacher, tot aufgefunden hat, wird die Ziegenhirtin Anna Kußtatscher im Ultental gemieden und verlässt ihre Heimat, um auf der Schwäbischen Alb als Schafhirtin zu arbeiten, nach einem entbehrungsreichen, aber erfüllten Leben kehrt sie Jahrzehnte später zurück nach Südtirol und eröffnet eine kleine Käserei.

2022:In Florentines kleiner Buchhandlung wird in einem alten Kinderbuch ein Testament gefunden, indem Annalies Kußtatscher als Haupterbin benannt wird, sie sei die uneheliche Tochter des Bauern. Annalies, die sich mittlerweile Lies nennen lässt, wird mit dem Wissen darum, wer ihr leiblicher Vater gewesen ist, einiges klar.

Die Autorin Viola Eigentbrodt entführt uns wieder einmal in die herrliche Landschaft Südtirols, zwischen alpinen Gebirgszügen und mediterranen Weinlandschaften leben Menschen mit bäuerlichem Traditionsbewusstsein und italienischer Gelassenheit, die sich Raum lassen für Neues und bei denen sich Sturheit und Flexibilität nicht auszuschließen scheint. 
Diese Menschen sind es, welche die Krimis von Viola Eigenbrodt so lebendig machen, sie haben ihre realitätsnahen Ecken und Kanten, allen voran die sympathischen und manchmal etwas unkonventionellen Ermittler, Marini und Ohnewein sind schon besondere Ermittler, allerdings treten sie im vorliegenden Buch recht spät auf den Plan, vorher lernen wir noch die anderen Protagonisten kennen, die Söhne des Bauern, Bruno und Josef, die allen Grund hätten nicht gut auf Lies Kußtatsch zu sprechen zu sein. Genaueres verrate ich euch allerdings nicht.

Ich mag den Schreibstil der Autorin, er ist schon etwas Besonderes, man muss ihre Bücher sorgfältig lesen und damit hebt sie sich wohltuend von dem einen oder anderen Krimiautoren ab und das ist es auch, was mir an ihren Werken so gefällt. 

Man muss die Vorgängerbände nicht zwingend gelesen haben, zumal die Autorin ihre Protagonisten wohldosiert vorstellt, allerdings sind auch diese sehr lesenswert.

  • ASIN ‏ : ‎ B0BL52F47K
  • Herausgeber ‏ : ‎ Independently published (1. November 2022)
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Taschenbuch ‏ : ‎ 256 Seiten
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 979-8361640119

Donnerstag, 1. Dezember 2022

Wundersame Haustiere und wie man sie überlebt: Phantastik-Anthologie



Nach einem Geschäftstermin will Martin einfach nur nach Hause, müde wie er ist verlässt er die Autobahn, um die kürzeste Strecke zu nehmen und verfährt sich hoffnungslos. In einer einsam gelegenen, mysteriösen Zoohandlung bekommt er nicht nur die Adresse eines B&B, sondern auch ein in Leder gebundenes Buch. Im B&B ist Martins Müdigkeit wie verflogen und er beginnt zu lesen.

Dieses Buch ist mir als Erstes durch das wunderschön gestaltete Cover ins Auge gefallen, das von Annelie Lamers gestaltet wurde, Coverdesigner werden viel zu selten erwähnt, da das Hauptaugenmerk naturgemäß auf dem Inhalt der Bücher liegt. Hier passen Cover und Geschichten aber besonders gut zueinander.

Ich verzichte darauf, jede einzelne Story mit einer Inhaltsangabe zu versehen, damit würde ich viel zu viel verraten.

Eingerahmt durch Martins Geschichte »Eine Lange Nacht.« entführen uns die abwechslungsreichen Storys in fremde Welten oder bleiben mit uns im Hier und Jetzt. Mal humorvoll, mal traurig, zumeist spannend und manchmal auch nachdenklich, ist für jeden Geschmack, sofern die Leserinnen oder die Leser phantastische Geschichten mögen, etwas dabei.

Es sind 16 Geschichten und jeder der Storys, sind kurze Vorstellungstexte über die Autorinnen und Autoren vorangestellt, das ist ein weiterer Punkt, den ich an diesem Buch sehr mag, es ist interessant über den Werdegang der Teilnehmenden zu lesen.
Darum bekommt ihr hier auch eine Titelliste.


Wundersame Haustiere & wie man sie überlebt

Hrsg.  Stefan Cernohuby und Henry Bienek

Gerd Schern – Der Traumbeutler 
Damaris McColgan – Kuschel 
Kassandra Schwämmle und Stefan Cernohuby – Das Speichermedium 
Yann Wehl – Fischfutter 
Rainer Wüst – Pelzibub 
Agga Kastell – Tausend Türen 
Ronja Scherz – Das Erbe 
Agnes Sint – Die Königin 
Julia Heuer – Ein Sturm zieht auf 
Klaus Lichtenegger – MächTiger Ärger 
Nadine Muriel – Jans Schweinehund 
Christina Bittner – Marley 
Barbara Petersmann – Carnivorus Egomanipitikus 
Anke Höhl-Kayser – Stranger 
Alisha Pilenko – Hippalektryons Kapriolen 

Die Rahmengeschichte wurde geschrieben von Nadine Muriel, Henry Bienek, Stefan Cernohuby.

Und von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung.

  • Herausgeber ‏ : ‎ Lindwurm Verlag; 1. Edition (19. April 2021)
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Taschenbuch ‏ : ‎ 260 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3948695237
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3948695231