Sonntag, 17. Januar 2021

Der Zwillingscode von Margit Ruile

 


Was passiert, wenn die Dinge, die wir erschaffen, uns gar nicht mehr brauchen?


Vincent ist siebzehn und eine Doppel-C-Seele. Sein Sozialpunktestand ist so niedrig, dass an ein Studium nicht zu denken ist. Stattdessen repariert er heimlich die mechanischen Haustiere der Firma Copypet.
Eines Tages bringt eine alte Frau eine Katze zur Reparatur. Und die führt Vincent geradewegs in die Simulation – eine virtuelle Welt, in der alle unsere Gegenstände ihr digitales Leben führen. Verborgen in dieser Zwillingswelt aber liegt ein Code. Vincent muss ihn finden, denn davon hängt die Zukunft der Menschheit ab.

Vincent ist eine Doppel C Seele, mit diesem Sozialpunktestand, kann er es in seinem Leben nicht weit bringen, nicht einmal der Schulbesuch ist ihm erlaubt.
Um über die Runden zu kommen hat der 17-Jährige einen illegalen Reparaturdienst aufgezogen, Vincent hat ein unschlagbares Talent dafür mechanische Zusammenhänge zu erkennen.
So wundert er sich nicht, das eines Tages eine ältere Dame ihn bittet ihre mechanische Katze zu verändern, die verbotenerweise Krallen besitzt und diese auch einsetzt. Vincent findet bald heraus das die Katze nicht vom Monopolisten Copypet verkauft wurde, sondern aus einem kleinen Laden der gebrauchte mechanische Tiere stammt.
Als er den Laden aufsucht, um ein benötigtes Werkzeug zu bekommen, ahnt er nicht, dass sein Leben sich von Grund auf ändern wird.

Ich brauchte mal wieder eine andere Art Geschichte als ich sie normalerweise lese und da kam mir Der Zwillingscode gerade recht.
Der Klappentext klang gut, ich mag Dystopien und der Zwillingscode versprach mir interessante Einblicke darin wie sich andere die Zukunft vorstellen. Ich muss sagen ich wurde nicht enttäuscht, die Vorstellung in einer Welt zu leben die von einer künstlichen Intelligenz geleitet wird ist sehr erschreckend, und mit KI sind keine Kaffeemaschinen gemeint die zu einem bestimmten Zeitpunkt den Kaffee bereithalten oder Autos, die selbst fahren und Hindernissen ausweichen, sondern eine KI die tatsächlich selbstständig denkt und handelt und die mit uns spielt.
Der Schreibstil der Autorin ist dem Alter der Zielgruppe angemessen, nicht überfordernd aber vor allem und das ist meiner Meinung nach sehr wichtig, nicht zu seicht, sie traut ihren Lesern etwas zu und hat damit schon meine Sympathien gewonnen.
Ich könnte mir vorstellen, das es eine Fortsetzung geben kann, aber auch so ist das Ende meiner Meinung nach zufriedenstellend, es lässt noch Raum für eigene Spekulationen.

  • Herausgeber : Loewe Verlag GmbH (13. Januar 2021)
  • Sprache: : Deutsch
  • Broschiert : 320 Seiten
  • ISBN-10 : 3743203243
  • ISBN-13 : 978-3743203242
  • Lesealter : 14 - 16 Jahre

2 Kommentare:

  1. Hey =)

    Das hört sich doch wirklich gut an! Das möchte ich auf jeden Fall lesen.

    LG
    Anja

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    1. Hallo Anja,vielen Dank für deinen Besuch.Dann wünsche ich dir viel Spaß dabei.

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