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vielen Dank das ihr euch meinen Fragen stellt, im richtigen Leben gäbe es jetzt erst einmal Kaffee und Kuchen ( stellt euch also eine Himbeer-Mascarpone Torte vor, die steht in meinem Kühlschrank), da ich die aber allein essen muss kommen wir am besten gleich zur Sache.
Sarah: Huhu Manuela und danke für deine Fragen
Torte klingt himmlisch, wir müssen auch mal wieder dringend eine backen!1. Vielleicht mögt ihr Euch für diejenigen unter meinen Lesern die Euch noch nicht kennen, kurz vorstellen: Wer sind Nadine d`Arachart und Sarah Wedler?
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| Foto von ©Olli Haas |
Nadine: Wir sind zwei Thriller-Autorinnen aus dem Ruhrgebiet. Wir schreiben gemeinsam, seit wir 12 Jahre alt waren. Angefangen haben wir mit Drehbuchideen, dann kamen Kurzgeschichten und schließlich Fantasyromane sowie Krimis und Thriller. Bei den Thrillern sind wir dann hängen geblieben.
2. Wenn ihr nicht schreibt, was sind die zweiten Traumberufe von Nadine d`Arachart und Sarah Wedler?
Sarah: Studiert haben wir beide Sozialwissenschaft, aber eigentlich nur, um unsere Eltern zu beruhigen.
Früher haben wir mal mit dem Gedanken gespielt, Filmemacher zu werden. Ich denke, das wäre immer noch unser Plan B. Wir lieben es einfach, Geschichte zu erzählen.3. Ihr schreibt Eure Bücher gemeinsam, wie muss sich der Leser das vorstellen, habt ihr ein festes Konzept dafür oder entscheidet ihr von Kapitel zu Kapitel neu?
Nadine: Ein festes Konzept haben wir nicht. Entweder entscheiden wir das wirklich von Kapitel zu Kapitel oder wir teilen die Perspektiven unter uns auf. Manchmal schreibe ich beispielsweise den Ermittler und Sarah den Mörder, manchmal ist es umgekehrt.
Sarah: Ich bin immer froh, wenn ich aus Männersicht schreiben kann. Das macht mir irgendwie besonders viel Spaß.
Nadine: Und ich mag die Actionszenen.
4.Hattet Ihr schon mal den Wunsch alles hinzuschmeißen und das Schreiben aufzugeben und wenn ja, was hat Euch wieder motiviert weiterzumachen?
Sarah: Den hatten wir tatsächlich noch nie. Wahrscheinlich liegt das daran, dass wir zu zweit schreiben. Selbst wenn man mal nicht weiterkommt, ist da immer jemand, der einen motiviert und inspiriert.
5.Eure Bücher haben im Schnitt 5 Sterne Bewertungen, was ist das für ein Gefühl? Konntet Ihr vor der aller ersten Bewertung überhaupt ruhig schlafen?
Nadine: Nein. Überhaupt nicht. Auch wenn jetzt bereits unser 13. Buch erscheint, ist man immer wieder aufs Neue nervös, was die ersten Leser sagen. Man selber kann das überhaupt nicht einschätzen.
6. Im November erscheint Euer neuestes Buch : Ein Spiel für Gewinner.
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7. Wie kommt ihr an die Ideen zu Euren Büchern und seid ihr Euch immer einig worüber ihr als nächstes schreibt?
Sarah: Das ist ganz unterschiedlich. Oft haben wir die Ideen bei längeren Autofahrten und nutzen die Zeit dann gleich zum Plotten. Bei „Ein Spiel für Gewinner“ war es etwas anders. Wir haben online über die so genannte Blue Whale Challenge gelesen und das Thema hat uns nicht mehr losgelassen. Wir haben uns die Frage gestellt, was Menschen dazu treibt, ein Spiel zu spielen, das sie nur gewinnen können, indem sie sich das Leben nehmen. Und natürlich auch, was für ein Mensch man sein muss, um sich ein solches Spiel auszudenken. Und schon stand die Grundidee zum Roman.
Nadine: Der Rest ergibt sich dann meist von selbst. So war es für uns schnell klar, dass unser Protagonist diesmal nicht nur ein Ermittler sein sollte, sondern auch jemand, der Grund hat, sich auf das Spiel einzulassen. Auch der Schauplatz war schnell gefunden – wir lieben Hamburg einfach und haben dort genau die Atmosphäre gefunden, die wir uns für den Thriller gewünscht haben.
Sarah: Haha, das war total verrückt! „Die Muse des Mörders“ war unser erster Roman und gerade einmal seit ein paar Monaten draußen. Wir waren im Urlaub auf Mallorca und bekamen plötzlich eine Mail vom Verlag. Darin stand, dass eine Produktionsfirma das Buch verfilmen möchte und aller Voraussicht nach Christiane Hörbiger die Hauptrolle spielen wird.
Nadine: Wir konnten das gar nicht fassen und brauchten auf den Schreck erstmal einen Cocktail
Dann begann ein ganz langer Prozess – von der Optionierung der Rechte bis zur Ausstrahlung des Films hat es sechs Jahre gedauert! Mitspracherecht hatten wir nicht, aber das war in Ordnung. Wir waren einfach total gespannt, was aus dem Buch gemacht wird. Den Film dann im Fernsehen zu sehen, war total unrealistisch für uns. Aber es hat Riesenspaß gemacht. Und wir haben uns sehr geehrt gefühlt, dass Christiane Hörbiger „unsere“ Madeleine gespielt hat.Vielen Dank, das ihr Euch meinen Fragen gestellt habt, das hat mir wirklich Spaß gemacht, ich wünsche Euch noch viele tolle Ideen zu neuen Büchern, mit denen Ihr Euren Lesern spannende Stunden bescheren könnt.


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