Mittwoch, 5. September 2012

Blutsommer von von Rainer Löffler




rororo
978-3-499-25727-8














Klappentext:

Das 1x1 des Grauens Eine Dunstglocke liegt über der Stadt. Die Hitze ist unerträglich. Und dann der Geruch, dieser furchtbare Geruch! Der Picknickausflug von Familie Lerch nimmt ein grausiges Ende, als sie im Wald auf einen dunklen Haufen stößt, von Fliegen und Maden bedeckt: Der «Metzger» hat wieder zugeschlagen. Martin Abel, bester Fallanalytiker des Stuttgarter LKA, wird zur Unterstützung der Polizei nach Köln beordert. Keiner kann sich so gut in die Gedankenwelt von Serienmördern hineinversetzen wie er: eine Gabe, die einsam macht. Abel glaubt, an Schrecklichem schon alles gesehen zu haben. Doch das hier – das ist eine neue Dimension.

Meine Meinung:

Ich war ja etwas skeptisch, ein so hochgelobter Debutroman, dazu noch ein Thriller von einem deutschen Autor,deutsche Krimis? OK, aber ein Thriller. Nun gut, als mir das Buch dann zu wiederholten Male in einer Buchhandlung begegnete, griff ich zu und ich muss sagen, ich wurde nicht enttäuscht.
Der Autor besticht durch seinen flüssigen und spannenden Schreibstil, er führt die Leser in einen  heißen Sommer dessen sowieso schon angespannte Atmosphäre noch aufgeheizt wird durch einen Serienmörder, der Köln in Atem hält. Der Fallanalytiker Abel soll die Kölner Polizei unterstützen, die Kollegen sind nicht begeistert und begegnen ihm eher ablehnend, was durch seine ruppige Art nicht unbedingt besser wird, seine Unfreundlichkeit bekommt auch die junge Kollegin zu spüren, die von ihm lernen soll, wie man analytisch Fälle löst.
Abel Martin, ist durch seine Art nicht unbedingt das was man einen Sympathieträger nennt, daran ändert auch das Hintergrundwissen nicht, das man im Laufe des Buches über ihn bekommt und auch die wohl leider unvermeidliche Affäre ändert nichts daran, das er überheblich und von sich eingenommen ist und rechthaberisch, oft zu recht.
Dieses Buch ist nichts für zarte Gemüter mit empfindlichen Mägen, eher ein Lesevergnügen für hartgesottene.
Ich freue mich schon auf das nächste Buch um Abel Martin.

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