Sonntag, 2. Januar 2011

Das Regenmädchen von Gabi Kreslehner

Klappentext:
Eine regennasse Fahrbahn. Einzelne Autos, die vorbeirauschen. Ein grauer Morgen. Als Kommissarin Franza Oberwieser an den Tatort kommt, trifft sie der Anblick der Toten wie ein Schlag.


Ein schönes junges Mädchen in einem glitzernden Ballkleid liegt verrenkt am Straßenrand. Franza beginnt Fragen zu stellen und begegnet nur Menschen, die etwas zu verbergen haben. Dunkle Seiten, Abgründe, Lügen. Die Tote kannte sie alle. Musste sie deshalb sterben?

Nach der Leseprobe konnte ich nicht genau einordnen was mich erwartet: Ein poetischer spannender Krimi oder poetische Langeweile.

Von Langeweile konnte keine Rede sein, die Personen im Buch waren sehr genau beschrieben, so das man sich gut in sie hineinversetzen konnte, ein symphatisches Ermittlerduo, mit Stärken und Schwächen sowohl im beruflichen als auch privaten Bereich, wobei das Privatleben der Ermittler nicht bis zur Ermüdung ausgewalzt wurde. Franza und Felix versuchen den Tod der jungen Marie aufzuklären, die in einer verregneten Juninacht auf der Autobahn überfahren wurde und dadurch zu Tode kam, was auf den ersten Blick wie ein Unfall aussieht, entpuppt sich nach kurzer Zeit als Mord.

Das Buch ist in zwei Teile aufgeteilt, der erste beginnt mit dem Tod Maries, dem Regenmädchen, der zweite erzählt aus ihrem Leben.

Nach und nach führen die beide Erzählstränge zusammen und man erfährt das es eine tiefere Verbindung zwischen Franza und Marie gibt, Ben; Franzas Sohn und Maries großer Liebe. Lange bleibt die Antwort wer der Täter ist, offen. Sogar ihren Sohn Ben verdächtigt Franza.

Alles in allem, ein gelungener Roman, mit einem spannenden und überraschenden Ende.

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