Sonntag, 22. Februar 2009

Sorry von Zoran Drvenkar

Kurzbeschreibung

Ihr Angebot rüttelt die Geschäftswelt auf, denn sie entschuldigen sich für die Vergehen von Unternehmen. Sie bieten den Schuldigen Unterstützung an und helfen den Opfern. Sie selbst verdienen viel Geld damit, die vier jungen Berliner, die diese clevere Geschäftsidee hatten, irgendwann, bevor alles anfing. Immer mehr Menschen erleichtern über sie ihr Gewissen - als ihnen eines Tages jemand den Auftrag erteilt, eine Tote um Verzeihung zu bitten für die unvorstellbaren Qualen, unter denen sie starb. Hier schnappt die Falle zu. Die Lektion, die der Auftraggeber ihnen ab jetzt erteilt, ist voller Dunkelheit: Wie Schachfiguren werden sie auf eine Spur der Grausamkeit gesetzt, auf der es keine Vergebung gibt, kein Schwarzweiß mehr zwischen Opfer und Täter. Zoran Drvenkars verstörender neuer Roman erzählt auf zwingende Weise von einer Welt, in der wir der Gewalt nicht mehr ausweichen können.

über den Autor:
Zoran Drenkar war mir bisher nur als Kinderbuchautor bekannt, das der in Jugoslavien geborene Autor auch Thriller schreibt war vollkommen neu für mich.

Meine Meinung zu dem Buch:
Vier Freunde gründen eine Agentur für *Entschuldigungen* im Auftrag von Firmen entschuldigen sie sich bei Geschäftspartner und Angestellten, die Agentur läuft und alles könnte so schön sein, könnte, wäre da nicht dieser eine Auftrag der sie zu einer übel zugerichteten Leiche führt, der sie eine Entschuldigung überbringen sollen.

Sobald man sich an den Schreibstil gewöhnt hat, der Autor lässt die Story von verschiedenen Personen erzählen, kann man das Buch kaum noch aus der Hand legen, und man will es auch gar nicht denn, auf jeder Seite kann etwas passieren das der Handlung ein völlig neue Wendung gibt.



Wer allerdings schwache Nerven hat, sollte sich gut überlegen ob er *Sorry* wirklich lesen möchte, denn Zoran Drvenkar, schreibt äußerst offen, sehr detailliert und brutal.

Mein Fazit, einer der besten Thriller den ich in den letzten Monaten gelesen habe. Zoran Drvenkar stellt so manchen renommierten Thrillerautor in den Schatten.

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