Montag, 27. Oktober 2008

Das Haus in den Wolken von Judith Lennox

Klappentext:
Bei einer Autopanne an der Küste Devons begegnet Richard Finborough Isabel Zeale, einer jungen Frau von kühler Schönheit aus kleinen Verhältnissen. Umso erstaunter ist der Frauenschwarm und einzige Sohn eines irischen Gutsbesitzers, als sie ihn zurückweist. Fast gegen seinen Willen verliebt er sich; eine Liebe, die gegen die Konventionen ist und dennoch in eine Ehe mündet, die viele Höhen und Tiefen überdauern wird. Isabel und Richard bekommen drei Kinder, Richards Geschäfte florieren – bis der Erste Weltkrieg der glücklichen Zeit ein Ende zu setzen droht. Und längst hat Isabel den richtigen Augenblick verpasst, um ihrem Mann ihr Geheimnis anzuvertrauen. Es belastet sie, seit sie vor Jahren eine falsche Entscheidung traf. Es verfolgt sie, wenn sie am wenigsten daran denken will. Und eines Tages wird es sie und diejenigen, die ihr am wichtigsten sind, einholen.

Die Autorin:
Die Bestsellerautorin Judith Lennox, 1953 in Salisbury geboren, wuchs in Hampshire auf. Mit ihren mittlerweile 14 Büchern, die die Tradition des englischen Gesellschaftsromans erfolgreich in die Gegenwart führen und alle bei Piper vorliegen, hat sie auf Deutsch schon 1,8 Millionen Leserinnen gewonnen. Judith Lennox lebt mit ihrer Familie in Cambridge und in einem Cottage in Sheffield. Zuletzt erschienen »Alle meine Schwestern« und »Der einzige Brief«.

Meine Meinung:
Für dieses Buch eine Rezension zu schreiben, fällt mir furchtbar schwer, weil mir zwar die Geschichte an sich sehr gut gefallen hat, die Art und Weise wie sie geschrieben wurde aber gar nicht.

Eine Familienchronik der ich mehr Raum gewünscht hätte, alles ging ganz furchtbar schnell.
Kennenlernen, Heiraten, Kinder, Weltkriege.
Im Jahr 1909 lernen sich der Geschäftsmann Richard und die Haushälterin Isabel kennen und lieben, nach kurzem Zögern willigt Isabel in eine Heirat ein,es folgt eine turbulente Ehe in der drei Kinder geboren werden.
Während des 1. Weltkrieges lernt Richard, Nicholas Chance ,kennen der ihm das Leben rettet und dessen Tochter Ruby,er aufnimmt, als Nicholas später spurlos verschwindet.Mit Ruby lernen wir auch ihre Mutter, deren herrische Schwester und eine Cousine kennen, die im Laufe des Romans auch noch eine wichtige Rolle beim verschwinden ihres Vaters spielen.
Leider immer nur kurz erfahren wir vom Leben der Kinder, die sich anders entwickeln als Richard und Isabel und sich das vorstellen und sich im Laufe der Geschichte immer mehr von ihren Eltern entfernen und schließlich von ihnen verstoßen werden.
Sara, die sich als einzige Tochter in den falschen Mann verliebt und dann um ihren Eltern zu gefallen einen Anderen heiratet ein Kind bekommt und später Beide verlässt um in London ihre einzig wahre Liebe wiederzufinden.
Phillip, der sich in eine ehemalige Freundin seines Vaters verliebt, sie gegen alle Widerstände heiratet, Kinder bekommt und glücklich wird.
Und Theodore, der um den Streitereien zu entgehen ins Ausland geht.


Als Isabel ihr dunkles Geheimnis beichtet, von dem zwar der Leser weiß, nicht aber Richard, trennen sich die Beiden und erst während des zweiten Weltkrieges findet die Familie wieder einen Weg zueinander.

All die Personen bleiben blass, sie bleiben mir fremd und so kann ich weder Trauer noch Freude mit ihnen teilen.Vielleicht wäre mehr in diesem Fall besser, mehr Zeit die Familie kennen zulernen.

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