Samstag, 12. August 2023

Queer*Welten 03.2020 Kurzgeschichten, Gedichte, Illustrationen und Essays


Das vierteljährlich erscheinende Magazin »Queer*Welten« hat sich auf die Genres Science-Fiction und Fantasy spezialisiert. Es verfolgt einen erfrischend fortschrittlichen Ansatz und hat sich zum Ziel gesetzt, marginalisierten Stimmen und Geschichten innerhalb eines phantastischen Rahmens Raum zu geben. Das Magazin bietet eine Plattform für Kurzgeschichten, Gedichte, Illustrationen und Essays, die darauf abzielen, die Erfahrungen von marginalisierten Gruppen in den Vordergrund zu stellen.

Besonders erwähnenswert sind drei Aufsätze in diesem Magazin: Ein Essay von Patricia Eckermann, der sich mit dem Thema Selbstbestimmung befasst, und ein Beitrag von Susanne Pavlovics mit dem Titel »Hauptfigur mit Emanzipationshintergrund«. 

In Eckermanns Essay »Schwarze Heldinnen-Empowerment und Inspiration« wird die Thematik der Selbstbestimmung aus der Sicht einer schwarzen Frau beleuchtet. Hierbei werden weibliche Heldinnen aus Film und Fernsehen analysiert, die zur eigenen Stärkung beigetragen haben. Sie berichtet von Nichelle Nichols, die die Lieutenant Uhura in der Serie Enterprise verkörperte oder Lisa Bonet die Denise Huxtable aus der Cosby Show, sie schreibt, wie wichtig all diese Frauen für ihr eigenes Selbstbewusstsein waren.

Susanne Pavlovics Aufsatz

»Hauptfigur mit Emanzipationshintergrund oder: Wie mans macht, isses falsch.«

regt zum Nachdenken an, indem er herkömmliche Erzählmuster infrage stellt und auf subtile Ungleichheiten hinweist. Sie schreibt am Ende ihres Aufsatzes: Figuren wie Captain Janeway (Star Trek) und Ellie ( The Last of us 2) starten da wo ihre männlichen Kollegen auch starten, sie müssen sich ihre Position nicht über 100 von Seiten oder Folgen, erst erkämpfen, sie können ihr Potenzial direkt ausschöpfen.
Und jetzt noch ein bisschen Werbung, unbezahlt, weil aus reiner Begeisterung entstanden. Lest die Feuerjäger Reihe aus der Feder Susanne Pavlovic. 

Die Kurzgeschichte "Heldin"  Iris Villiam, erzählt von Anri, die alles, was ihr widerfährt, aushält, denn irgendwann würde die Geschichte beginnen und sie die Heldin sein. Etwas mehr als eine Seite hat diese Geschichte und doch hat sie ein ganzes Leben erzählt.


Das Magazin legt seinen Fokus auf die Förderung von Sensibilität und Bewusstsein, sowie auf das Aufdecken von Problemen und die Darstellung von Lebensrealitäten und kreativen Ausdrucksformen, die über traditionelle Rollenbilder hinausgehen. Es betont nicht nur die Wichtigkeit von Diversität, sondern würdigt sie aufrichtig.

»Queer*Welten« leistet einen wertvollen Beitrag, indem es Leser aus etablierten Denkmustern herausführt und aus den Bequemlichkeitszonen befreit, die auf Unterdrückung aufgebaut sind. Trotz gelegentlicher Überzeichnungen verdeutlicht das Magazin seine zentrale Bedeutung in einem Umfeld, das oft von oberflächlichem und lautem Geschrei geprägt ist.

In einer Zeit, in der bestimmte Stimmen oft überhört werden und Geschichten im Hintergrund bleiben, erweist sich »QueerWelten« als Leuchtturm, der Hoffnung und Erleuchtung bringt. Es ermutigt dazu, über den Tellerrand zu schauen, das Ungewöhnliche anzunehmen und die kreative Dynamik zu erkennen, die entsteht, wenn vielfältige Stimmen im Einklang mitschwingen. »QueerWelten« ist mehr als nur ein Magazin – es stellt eine Einladung dar, die Pforten der Vorstellungskraft zu öffnen und in die schillernde Vielfalt der Phantasie einzutauchen.

  • Herausgeber ‏ : ‎ Ach je Verlag; 1. Edition (19. November 2020)
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Taschenbuch ‏ : ‎ 60 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3947720572
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3947720576


Freitag, 11. August 2023

Wo ist Valentin von Kai Hensel


 
Kai Hensels Roman „Wo ist Valentin?“ entführt die Leser in die Kleinstadt Aschersburg und erzählt eine Geschichte, die  mit dem plötzlichen Verschwinden eines Katers beginnt, aber letztendlich viel tiefgründiger ist. Die Erzählung beginnt idyllisch im Frühling, als Biologielehrerin Katja am Küchenfenster steht und die Natur beobachtet. Ihr Kater Valentin, benannt nach dem Tag der Liebenden, ist ihr Ruhepol in einem hektischen Berufsalltag.

Doch die Idylle wird jäh gestört, als Katja sich von einem blutigen Geschenk Valentins angeekelt fühlt und ihn vor die Tür setzt. Als sie nach einem anstrengenden Tag von der Schule zurückkehrt, ist Valentin verschwunden. Mit diesem Ereignis nimmt die Geschichte Fahrt auf, und die Handlung zieht den Leser mit Leichtigkeit in den Bann.

Der Autor schafft es, die Charaktere gekonnt zu charakterisieren und ihre inneren Konflikte aufzudecken. Katja, die sich in ihrem Beruf beweisen will und mit den üblichen Schwierigkeiten im Lehreralltag konfrontiert wird, steht im Zentrum des Geschehens. Nach und nach lernen wir auch die weiteren Protagonisten kennen. Enno Schrader der Vertrauenslehrer der Schule, ist immer auf der Seite der Schülerinnen und Schüler und vergibt auch schon mal mehr Punkte in einer Klausur als eigentlich angemessen wären. Der Direktor des Gymnasiums, Krugmeyer steht kurz vor seiner Frühpensionierung und sucht verzweifelt nach einer Nachfolgerin, die Musiklehrerin Herczeg ist einsam und lebt nur für ihre Musik.

Und da sind auch noch die Schüler, Ricky, die aus ärmlichen Verhältnissen stammt, will unbedingt Journalistin werden und ist auf der Suche nach einer Story, die ihr einen Praktikumsplatz bei der örtlichen Zeitung verschaffen soll, dabei stößt sie auf Ungereimtheiten in Katjas Geschichte, wie sie zu Valentin kam. Gemeinsam mit Friedrich, ihrem Klassenkameraden macht sie sich auf die gefährliche Suche nach der Wahrheit, Friedrich lebt im Luxus, doch macht der ihn auch glücklich? Und da ist noch Caroline, sie hat den Gedanken daran Abi zu machen schon aufgegeben und träumt von einer Karriere als Influencerin in Dubai.

Die Kleinstadt Aschersburg wird zum Schauplatz gesellschaftlicher Probleme, die sich auf die Schule und ihre Beteiligten auswirken. Hensel gelingt es geschickt, diese Themen in die Geschichte einzuflechten und dadurch eine gesellschaftskritische Note einzubringen.

Im Klappentext wird erwähnt das es sich bei „Wo ist Valentin" um einen Abenteuerroman handelt, so habe ich das Buch allerdings nicht empfunden, vielleicht wäre das anders gewesen, hätte ich, noch mehr über Valentins Leben nach seinem Verschwinden erfahren, dem war aber nicht so, gestört hat mich das allerdings nicht.

Ich mochte den Schreibstil des Autors, seine detaillierten Beschreibungen und die eher leisen Töne, binden die Leserinnen und Leser von der ersten bis zur letzten Seite an das Buch. Die Geschichte kommt völlig ohne Schockmomente aus, bis auf die die im Kopf der Leserinnen und Leser entstehen. Die Spannung, die er aufbaut, resultiert aus den Beziehungen der Protagonisten untereinander. Es geschieht einiges in der Story, mehr als ich auf den doch recht wenigen Seiten vermutet hätte und doch wirkt sie nie überladen.

Von der Auflösung der Geschichte war ich zum größten Teil überrascht, Fassaden, die die Protagonisten aufgebaut hatten, fielen vollständig in sich zusammen.

„Wo ist Valentin?“, ist ein Roman, der nur vordergründig von der Suche nach einem Kater handelt, sondern vielmehr von der Sehnsucht der Menschen, aus ihrem gewohnten Leben auszubrechen und ihre innersten Wünsche und Ängste zu erkunden. Hensels Buch bietet eine fesselnde Lektüre mit einer gekonnten Mischung aus Spannung, Gesellschaftskritik und psychologischer Tiefe.



  • Herausgeber ‏ : ‎ Kanon Verlag Berlin; 1. Edition (2. August 2023)
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Gebundene Ausgabe ‏ : ‎ 334 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3985680922
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3985680924

Montag, 7. August 2023

Chroniken der Pfadwandler: Echos der Vergangenheit: Band 1 von Julia Weber und Thomas Gillen




Jane ist als Pfadwandlerin eine der wenigen, die in der Lage sind durch das graue Labyrinth zu anderen Welten zu reisen und sie ist auf der Flucht. Unterschlupf findet sie bei einer bunt zusammengewürfelten Truppe, der Orkin Nikikita, dem Hacker Spydr und dem etwas undurchsichtigen Elfen Yanos, sie alle bekommen von Patricio Dracone dem Hüter von Crecent City den Auftrag in der Zwergenstadt Khtonios Daten eines Pharmaunternehmens zu stehlen. Im Gegenzug soll sie Informationen erhalten, die Licht in die Dunkelheit bringen, in der ihre Vergangenheit verborgen liegt.


Das Autoren-Duo Julia Weber und Thomas Gillen entführt ihre Leserinnen und Leser in eine Welt, die sowohl klassische Fantasyelemente enthält als auch Errungenschaften aus unserer, wie Strom und Fahrstühle, allerdings treffen wir nicht nur auf die positiven Dinge einer modernen Welt, auch Themen wie Umweltverschmutzungen kommen zur Sprache. Ein Aspekt, den ich sehr mochte, vor allem weil die Autoren es schafften diese Problematik mit leichter Hand in das Setting einzubauen.

Die Autoren beherrschen die Kunst, eine anhaltende Spannung aufzubauen und die Leser kontinuierlich mit neuen Enthüllungen zu überraschen. Die Charaktere werden äußerst lebendig und glaubwürdig dargestellt, jeder von ihnen mit eigenen Motivationen, Zweifeln und Geheimnissen. Besonders beeindruckend ist Janes innere Auseinandersetzung mit ihrer eigenen Vergangenheit, die der Geschichte eine emotionale Tiefe verleiht, die weit über die Abenteuer hinausgeht. Meine Lieblingsfigur allerdings war Nikita, die Orkin, um die ich schon recht früh in der Geschichte bangen musste.

Die Handlung selbst ähnelt einem komplexen Netz von Intrigen, Geheimnissen und Wendungen, das auf kunstvolle Weise miteinander verwoben sind. Die Offenlegung düsterer Ereignisse in Janes Erinnerungen schafft eine unheimliche Atmosphäre und fesselt den Leser, während die Charaktere nach und nach die Rätsel entschlüsseln. Das Rätsel um das »Nexttech«-Projekt und die Verflechtung zwischen Janes Schicksal und der Mondstadt verleiht der Geschichte eine zusätzliche Dimension, die den Leser dazu anregt, mitzurätseln und eigene Vermutungen anzustellen.

In »Chroniken der Pfadwandler« verstehen es die Autoren, verschiedene Elemente der Fantasie zu einer mitreißenden Geschichte zu vereinen. Die Verschmelzung eines einzigartigen Schreibstils, einer fesselnden Handlung und sorgfältig ausgearbeiteter Charaktere macht dieses Buch zu einer wahren Freude für Liebhaber von Fantasy-Literatur.


  • Herausgeber ‏ : ‎ Traumschwingen Verlag GbR; 1. Edition (23. Juni 2023)
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Gebundene Ausgabe ‏ : ‎ 580 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3946127800
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3946127802





Donnerstag, 3. August 2023

Die Erben Abaddons 5 / Vindicta von Günther Kienle

 



Auf den 5. Teil der Abaddons Reihe war ich besonders gespannt, wurde er doch nicht vom Autoren Dream-Team Vanessa Kaiser, Thomas Lohwasser und Thomas Karg geschrieben. Die Feder für diesen Band wurde in die Hände Günther Kienles gelegt. 

Ich hatte zu Beginn zugegebenermaßen leichte Schwierigkeiten mich umzustellen, denn natürlich ist Kienles Art zu schreiben anders als die der ursprünglichen Autoren, auch mochte ich seinen Hauptcharakter nicht, das zweite hat sich auch bis zum Ende der Story nicht geändert. Falk, der aus einem Zeppelin fällt, wird von der Farmerin Eva und ihrem Gehilfen Atlas gerettet und gesund gepflegt. Bald schon erkennt Falk, dass es weder Eva noch den anderen Siedlern in Dinkelthal gut geht, sie können von den Erträgen ihrer Arbeit kaum existieren und leben in der ständigen Angst vor dem Tyrannen Wallace der seit einigen Jahren Schutzgelder von den Siedlern erpresst.

Soviel zum Inhalt, jetzt zu Falk. 

Falk ist irgendwie ein Typ Mensch, den ich nicht leiden kann, ich kann das schlecht in Worte fassen, auf der einen Seite schien er mir ab und an in Selbstmitleid zu zerfließen, verständlich nach dem, was er erlebt hat, auf der anderen Seite ist er sehr von sich überzeugt und hält seine Meinung für die bessere ohne genaue Hintergründe für das Verhalten anderer zu kennen. Vielleicht verstehe ich ihn auch einfach nicht richtig und andere Leserinnen und Leser sehen ihn ganz anders.

Die Handlung an sich erinnerte mich sehr an einen klassischen Western. Ein Fremder kommt in die Stadt, die von einem einzelnen Mann mithilfe seiner Handlanger terrorisiert wird, und der Fremde versucht die Siedler dazu zubringen, sich gegen den Tyrannen aufzulehnen. Ich hatte auch recht schnell Bilder im Kopf von Cowboys mit schwarzen Hüten und dem Fremden der einen weißen Hut trägt. Dazu hat sicherlich auch das sehr gelungene Cover von Christian Günther beigetragen. Gleichzeitig war mir immer bewusst, dass die Handlung in der Welt Abaddons spielt, kleine Verweise auf frühere Begebenheiten, ein ganz kurzes Zusammentreffen mit Wendy, die Hauptperson aus dem ersten Band, haben mir besonders gut gefallen.

Mein Fazit: Vindicta ist anders, aber genauso lesenswert wie die vorigen Bände und die Geschichte von Falk ist noch lange nicht auserzählt und so freue ich mich schon jetzt auf weitere Bände der Reihe, Teil 6 wird schon angekündigt. Legion dieses Mal dann wieder von Vanessa Kaiser, Thomas Lohwasser und Thomas Karg, ob ich da schon mehr von Falk erfahre und ob er mir dann sympathischer wird? Ich bin gespannt.

Und auch für diesen Band vergebe ich eine absolute Leseempfehlung.

  • Herausgeber ‏ : ‎ Low, Torsten; Erstausgabe Edition (27. April 2023)
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Taschenbuch ‏ : ‎ 162 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3966290235
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3966290234




Dysfunctional Woman von Julia Kulewatz

"Dysfunctional Woman" entführt die Leser in eine düstere Zukunft, die von einer  Gebetsformel beherrscht wird: »Ich bin der Code. Du bist der Code. Wir sind der Code.« In dieser Welt, geprägt von der Großen Läuterung und dem Sturz des Dunklen Matriarchats, existieren Menschen in einer riesigen Mega-City, ohne persönliche Namen und mit unvorstellbarer Überwachung. Suizid ist unmöglich, und fruchtbare Frauen sind kostbare Ressourcen. Die sogenannten "Dysfunctional Women" bestimmen das Weltbild, und aus dieser Welt der Zwänge und Regeln flieht Q, eine schwangere Frau aus dem Tempel der Schöpfung, um ihrem Kind ein freies Leben zu ermöglichen.

Der Schreibstil des Buches ist zweifellos fesselnd, was es mir ermöglicht hat, bis zum Ende durchzuhalten. Die individuellen Teile und Aspekte der Handlung sind interessant gestaltet und wecken das Interesse des Lesers. Besonders die Flucht von Q aus dem Tempel, um ihrem Kind die Freiheit zu schenken, ist ein bewegender Handlungsstrang.

Allerdings muss ich gestehen, dass ich mich oft verwirrt gefühlt habe. Die mysteriösen "Awakened" blieben für mich undurchsichtig – ihre Identität und Absichten blieben im Dunkeln. Auch Qs Mission, den "Entsorger" zu finden und die weitere Handlung, blieben für mich bisweilen unklar. Die Rolle der drei kürzesten Code und die Hintergründe der politischen Situation in der Pyramide wurden nicht ausreichend erklärt. Wie es zu dieser Form der Regierung kam und wie das Leben der "Normalen Menschen" aussieht, bleibt ebenfalls eher vage.

In einem ersten Teil einer Serie ist es nicht notwendig, alle Details vorab zu offenbaren, aber ein solides Grundgerüst hätte die Verwirrung mindern können. Informationen, die dem Leser helfen würden, die Welt besser zu verstehen und sich in die Handlung einzufinden, hätten das Leseerlebnis verbessert.

Alles in allem bietet "Dysfunctional Woman" eine dystopische Reise voller Spannung und faszinierender Ideen. Der Schreibstil und die individuellen Szenen sind ansprechend, doch die mangelnde Erklärung einiger zentraler Elemente der Handlung mindern die Gesamterfahrung. Ich hoffe, dass die kommenden Teile der Serie einige dieser offenen Fragen klären und das Gesamtbild vervollständigen werden.

  • Herausgeber ‏ : ‎ kul-ja! publishing; 1. Edition (29. März 2023)
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Broschiert ‏ : ‎ 250 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3949260102
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3949260100