Montag, 17. Mai 2021

Caravaggios Schatten von Bernhard Jaumann

 


Kunstdetektiv Rupert von Schleewitz ist mit einem alten Schulfreund in der Gemäldegalerie von Schloss Sanssouci, als der plötzlich ein Messer zieht und auf ein Caravaggio-Gemälde einsticht. Was hat es mit dieser Wahnsinnstat auf sich? Von Schleewitz wird mit einem düsteren Geheimnis aus der gemeinsamen Vergangenheit konfrontiert.

Das beschädigte Meisterwerk – es handelt sich um den »Ungläubigen Thomas« – wird auf dem Transport in ein Spezialinstitut gestohlen. War das Attentat nur Mittel zum Zweck für einen Kunstraub? Der Attentäter schweigt eisern, während es von Schleewitz und seinen Kollegen Klara Ivanovic und Max Müller gelingt, Kontakt zu den Dieben herzustellen. Für die Rückgabe des Bildes fordern diese ein beträchtliches Lösegeld.



Nur unwillig besucht Rupert von Schleewitz bei einer  Stippvisite in Potsdam einen ehemaligen Freund Alban Posselt aus Internatszeiten. Gemeinsam besuchen die beiden Männer die seit ihrer Schulzeit kaum noch Kontakt hatten, die Gemäldegalerie von Schloss Sanssouci. 
Posselt verhält sich seltsam, er bedrängt von Schleewitz vor dem Gemälde, Der ungläubige Thomas, die Augen zu öffnen als dieser nicht begreift was Posselt von ihm will, zieht er ein Messer und zerstört das Gemälde.
Nur mit Mühe kann von Schleewitz die Potsdamer Behörden davon überzeugen ihn nicht mit Posselt in Gewahrsam zu nehmen.
Zurück in  München erfährt er kurze Zeit später, das das berühmte Gemälde auf dem Weg zum Restaurator gestohlen wurde und ein Beamter aus Brandenburg taucht in der Detektei auf und beauftragt die Kunstdetektei Schleewitz, das Gemälde diskret wiederzubeschaffen.

Rupert von Schleewitz ist in diesem Fall den er und sein Team aufklären sollen persönlich betroffen, nicht nur das es sein früher Schulfreund war, der das  Gemälde vor dem Raub zerstörte, er selber wird verdächtigt involviert zu sein.
Rupert verhält sich seltsam, es scheint ihn nicht im mindesten zu interessieren was Alban Posselt ihm in der Galerie sagen wollte, geschweige denn welches Motiv er für seine Tat hatte, er will nur das Gemälde so reibungslos wie möglich aus den Händen der Räuber zurückholen.
Ganz anders Max Müller, der bei seinen Recherchen auf einen dunklen Punkt in der Vergangenheit des Internats stößt, in dem Rupert und Alban lebten. Das Gemälde spielte dort eine große und unheilvolle Rolle. Eine Rolle die Rupert seit langer Zeit verdrängt.
Die Kunstexpertin Klara Ivanovic muss sich neben ihrer Arbeit für die Detektei noch um ihren an Parkinson erkrankten Vater kümmern, der Exzentriker macht es seiner Tochter nicht leicht und sorgt gleichzeitig für ein bisschen Leichtigkeit in der Geschichte, ich mag das Schlitzohr schon sehr.

Caravaggios Schatten bietet eigentlich Stoff für zwei Fälle, die Aufklärung warum Alban Posselt das Gemälde zerstörte und damit die Erklärung für das was im Internat geschah und natürlich der Kunstraub.
Ich bin in diesem Fall lieber Max gefolgt, er ist einfach der sympathischere Ermittler, dazu vermittelt Rupert in diesem Band eine unbestimmte Arroganz, die ich einfach nicht mag, wobei ich gegen Ende des Buches immer mehr zu der Erkenntnis kam, das es weniger Arroganz war, sondern die Angst vor dem was war, die ihn so agieren ließ.
Trotzdem waren Ruperts Ermittlungen und seine Bemühungen das Gemälde zurückzuholen interessant und seine Erkenntnis inwieweit die Brandenburger Behörden bei Wiederbeschaffung des Werkes wirklich beteiligt sind, hat mich doch etwas überrascht.

Ich vergebe für das Buch eine Leseempfehlung und freue mich auf eine Fortsetzung.
Ich habe aber auch etwas zu meckern: Rote Schrift auf schwarzem Grund, wie hier beim Klappentext, sieht zwar schick aus, ist aber sehr schlecht zu lesen. 


Der ungläubige Thomas ist der zweite Band um die Kunstdetektei von Schleewitz und wieder nahm ich die Gelegenheit wahr, die im Buch erwähnten Gemälde wenigstens im Internet anzusehen.

  • Herausgeber : Galiani-Berlin; 1. Edition (6. Mai 2021)
  • Sprache : Deutsch
  • Broschiert : 304 Seiten
  • ISBN-10 : 3869711973
  • ISBN-13 : 978-3869711973



Montag, 10. Mai 2021

Der Zorn der Regenmacher von Timo Leibig


Es regnet seit Wochen in der eigentlich schönen Küstenstadt La Harb, doch von der Schönheit der Stadt ist nicht mehr viel zu spüren, alles ist nass, die Vorräte verderben und die Stimmung ist mehr als gedrückt. Als immer mehr Menschen von einer Krankheit befallen werden, macht sich erst Angst und dann Panik breit. Der Rat der Stadt beschließt die Befallenen zu töten, um das Unheil aus der Stadt zu vertreiben. Leynas Vater Henry gehört zu den Befallen und die junge Heilerin setzt ihr eigenes Leben aufs Spiel, um ihn zu retten. 

Als sich herausstellt, dass die Befallenen Magiebegabt sind beginnt eine gnadenlose Jagd. Leyna muss sich notgedrungen mit den Zwillingen Nante und Hennig verbünden, diese gehören zu den Fratera, einer sehr gut organisierten Schmugglerbande, gemeinsam kämpfen sie gegen Hass und Gewalt und gegen eine unvorstellbare Gefahr aus dem Meer.

Timo Leibig ist es gelungen eine sehr düstere Atmosphäre zu schaffen, der ewige Regen, die Angst der Menschen vor der Krankheit und dem Regen und seinen Folgen, aber auch der Hass den einige entwickeln ist fast körperlich spürbar. Die Geschichte ist soweit ich weiß, auf einen einzelnen Band ausgelegt, um so erstaunlicher ist es das der Autor geschafft hat, seine Welt sehr ausführlich zu beschreiben ohne endlos lange und oft ermüdende Erklärungen, wie sie in Fantasyromanen leider oft zum Standard gehören. Leibig beweist, es geht auch ohne viele Worte, er traut seinen Lesern genug Vorstellungskraft zu, sich ein eigenes Bild der äußerlichen Gegebenheiten zu machen. 

Leibig konzentriert sich auf die Handlung und die ist sehr spannend, die Hauptprotagonisten sind sehr sympathisch und ich habe sie sehr gern bei ihrem Kampf gegen das Böse begleitet. 

Der Zorn der Regenmacher bekommt eine Leseempfehlung von mir.

  • Herausgeber : Penhaligon Verlag; Originalausgabe Edition (13. April 2021)
  • Sprache : Deutsch
  • Broschiert : 448 Seiten
  • ISBN-10 : 3764532424
  • ISBN-13 : 978-3764532420



Sonntag, 9. Mai 2021

Die Stille vor Lilou von Astrid Korten

Burn-out kann jeden treffen, als Jules der an einer Public Ecole unterrichtet daran erkrankt, bricht die heile Welt seiner Familie wie ein Kartenhaus zusammen.
Jules leidet nicht nur unter Erschöpfung, Konzentrationsschwierigkeiten und Stimmungsschwankungen, er entwickelt eine gefährliche Paranoia. So erlebt er den Besuch Paul Moreaus, dem Rektor seiner Schule, nicht als höflichen Krankenbesuch, sondern Kontrolle, schlimmer noch als Beweis dafür das seine Frau Malin und Paul ein Verhältnis haben. In jeder Geste, jedem Wort sieht Jules einen Angriff auf sich. 
Seine Genesung schreitet nur schleppend voran und als er dann endlich Fortschritte macht, schlägt das Schicksal mit noch größerer Härte zu.
Und Jules sinnt auf Rache, denn er weiß genau wer Schuld  an allem trägt, was in der Vergangenheit geschehen ist. Paul Moreau.
 Astrid Korten versteht es meisterhaft Jules verworrenes Gefühlsleben in Worte zu fassen und die Leser in Zwiespalt zu stürzen. Ich war mir zu keinem Zeitpunkt sicher was sich nur in Jules Kopf abspielt und was der Realität entspricht. Erst am Ende offenbart sich die Wahrheit.
Das Buch zwingt den Leser sich mit einer Krankheit auseinanderzusetzen, die jeden treffen kann, wie Jules Mutter bei einem Besuch sagte: "Burn-out hat doch heute jeder" meinte sie das vielleicht eher abfällig oder voller Unverständnis, vielleicht auch einfach nur hilflos. Es ist für außenstehende aber auch kaum möglich das Krankheitsbild zu verstehen, man sieht den Betroffenen ihre Krankheit nicht an, dazu kommt sie meist schleichend, dauernde Müdigkeit, Aggression, Selbstmitleid und in schweren Fällen Paranoia. Allein ohne professionelle Hilfe ist diese Krankheit nicht zu überwinden.
Vor allem ist es wichtig, frühzeitig Momente der Ruhe zu finden, Zeit für sich. 

Die Stille vor Lilou ist ein bemerkenswerter Roman, der lange nachwirkt und vielleicht dem einen oder anderen Leser den Blick schärft für die Menschen in ihrer Umgebung.

  • ASIN : B092XG8HL4
  • Herausgeber : Independently published (19. April 2021)
  • Sprache : Deutsch
  • Taschenbuch : 189 Seiten
  • ISBN-13 : 979-8740690537


Sonntag, 2. Mai 2021

Verlorene Engel Max Heller 6 von Frank Goldammer


In seinem 6. Fall bekommt es Max Heller mit einem Serienvergewaltiger zu tun, niemand weiß, wo dieser als Nächstes zuschlagen wird, denn weder seine Opfer noch die Tatorte lassen ein Muster erkennen, als auch noch eine tote Frau gefunden wird, droht die Lage in der Bevölkerung zu eskalieren, Rufe nach Selbstjustiz werden laut. Als der Täter endlich gefasst wird, gesteht dieser zwar die Vergewaltigungen nicht aber den Mord, sind für diesen vielleicht die desertierten sowjetischen Soldaten verantwortlich?

Beruflich entwickelt sich für Heller scheinbar alles zum Guten, sogar eine Beförderung steht an, obwohl er sich weiterhin weigert in die Partei einzutreten. Heller kann nicht abschätzen, ob sein Sohn Klaus im Hintergrund vielleicht die Fäden zieht oder ob die Beförderung einzig und allein seinen Fähigkeiten geschuldet ist.
Schwerwiegender als alles Berufliche wiegt für ihn und seine Frau Karin allerdings die Entwicklung ihrer Tochter Anni, sie müssen wegen ihres Benehmens und ihrer schulischen Leistungen sogar zu einem Elterngespräch in die Schule und auch zu Hause benimmt sich das Mädchen anders als bisher gewohnt.

Wieder einmal ist es Frank Goldammer hervorragend gelungen das besondere Gefühl der Zeit einzufangen und es seinen Lesern zu vermitteln. Die Angst der Menschen vor der Bespitzelung durch die Stasi, lässt sie verstummen, denn jeder könnte ein Informant sein. Dies erlebt Heller in der eigenen Familie, sein Sohn Klaus ist so sehr von der Parteilinie überzeugt, dass auch während der seltenen Zusammentreffen jedes Wort an ihn auf die Goldwaage gelegt werden müsste.
Auch die allgegenwärtige Präsenz der sowjetischen Armee trägt zu der bedrückenden Atmosphäre bei. Und das, obwohl die politische Situation in diesem Band gar nicht so sehr im Vordergrund steht, es sind die leisen Töne, die die Atmosphäre schaffen.

Der Autor präsentiert uns im Laufe der Ermittlungen viele Verdächtige, die be- und entlastet werden, um dann eventuell wieder in den Focus Hellers zu geraten, das zeigt wie schwierig es damals war, mit den wenigen technischen Mitteln, an DNA-Analysen war ja noch nicht einmal ansatzweise zu denken, einen Täter zu ermitteln oder die Unschuld eines anderen zu beweisen.
Doch Heller kann auf seine Erfahrung und auch auf sein Bauchgefühl vertrauen.
Der Krimi ist gewohnt spannend und durch die vielen Verdächtigen und Spuren die Heller zu verfolgen hat, ist der Fall besonders knifflig und ließ mich die ganze Zeit miträtseln.
Ich war allerdings immer auf der falschen Spur, doch am Ende löste sich alles schlüssig und nachvollziehbar auf.

Verlorene Engel, kann als reiner Krimi eigenständig gelesen werden, allerdings würde man sich dann des Vergnügens berauben, die Geschichte Max Hellers und seiner Familie kennenzulernen, sie ist der rote Faden der sich durch alle 6. Bände zieht und auch wenn ich normalerweise kein Freund davon bin zu viel vom Privatleben, ihren Sorgen und Nöten, der Ermittler zu erfahren, sie lenken oft zu sehr von der eigentlichen Handlung ab.
Hier ist es anders, dadurch das der Autor niemals das wesentliche aus den Augen verliert und somit auch Heller sich immer (oder fast immer) zu 100 % auf seine Arbeit konzentriert, wird man auch als Leser  nicht abgelenkt.

Verlorene Engel bekommt eine absolute Leseempfehlung.

Eine weitere Rezension findet ihr bei FrauGoetheliest

  • Herausgeber : dtv Verlagsgesellschaft (23. April 2021)
  • Sprache : Deutsch
  • Broschiert : 400 Seiten
  • ISBN-10 : 3423262834
  • ISBN-13 : 978-3423262835


Samstag, 1. Mai 2021

Heimatmord Eine Anthologie Strange Tales Club 4


Sie mögen Kriminalromane? Sie lieben es, wenn die Story einen regionalen Touch hat? Wenn sie sich vor der vertrauten Kulisse der eigenen Heimat abspielt oder den Leser in unbekannte Gegenden entführt? Dann sollten Sie sich diese Sammlung von Regional-Kriminalkurzgeschichten keinesfalls entgehen lassen.
Ich liebe Kurzgeschichten aus allen Genre, die ich sowieso lese und so liegt es nahe, das ich mich mit ihnen auch einmal auf eine Reise begebe.

Mirco Adam – Unter Verdacht

Seinen Landgang hat sich Mad Madsen eigentlich anders vorgestellt, seine Beobachtungen bringen ihn nicht nur in Gefahr, sondern auch auf die Spur gefährlicher Terroristen. Spannend und sicher nicht zu weit hergeholt.


Holger Finbarr Richter – Breisbach ist eine Reise wert

Ein Dedektiv schreibt seinem Enkel einen Brief und erzählt über seinen kuriosesten Fall, der hätte er sich nicht in Süddeutschland abgespielt, sehr an Seemannsgarn erinnert, dazu passte auch die Ausschweifende Erzählweise des Opas.


Georg Adamah – Kommissar Weberpals und das verschollene Manuskript des Georg Adamah

Gleich 3 Explosionen zerstören die Wohnung des Schriftstellers Georg Adamah und hinterlassen nichts als Schutt und Asche, von dem Schriftsteller fehlt jede Spur, ebenso wie von einem Manuskript mit brisantem Inhalt. Eine gut geschriebene Story die leider ein offenes Ende hat. Krimis mag ich dann doch lieber abgeschlossen.


Viola Eigenbrodt – Toxisch

Die Autorin beschreibt eindringlich wie die Vergangenheit eines Menschen die Gegenwart Aller beeinflussen kann, zum Guten oder auch schlechten. Angelikas Leben wird eher zum schlechten beeinflusst, ihre Familie nutzt sie nur aus und der Vater, der einzige der ihr Liebe entgegenbrachte, ist schon verstorben. Als sie Lutz kennenlernt, scheint sich alles zum besseren zu wenden, bis er sein wahres Gesicht zeigt.


Susanne Swazyena – Im Namen des Vaters – Gottes verstoßene Kinder

Stuttgart21 hat noch nie viel Gutes hervorgebracht, aber das was bei Baggerarbeiten in der Nähe der Wilhema ans Tageslicht kommt ist an Grausamkeit kaum zu überbieten. Sechzehn Babyleichen, werden in einer unterirdischen Kammer gefunden, einige liegen dort schon seit Jahren, eine erst seit ein paar Tagen. Erste Spuren führen den Ermittler Tom Wolfer in das nahegelegene Kloster Sankt Bernadette.


H.C. Scherf – Sein Blut für ihres

Eine Nachbarin findet die kastrierte und mit seltsamen Zeichen versehene Leiche, Eike Hollsteins.
Hauptkommisar Adelfio Mancinis Ermittlungen führen ihn in Kulturkreise die Traditionen pflegen die für Europäer kaum nachvollziehbar sind. Das Motiv für den Mord ist ebenso grausam wie nachvollziehbar.


Ina Kloppmann – Milas Geheimnis

Die Ausreißerin Mila trifft auf die Punkerin Elena, die sie in ein besetztes Haus mitnimmt und ihr für eine kurze Zeit Unterschlupf bietet. Mila scheint die Zeit zum Durchatmen dringend zu brauchen. Elena erfährt erst aus der Zeitung Milas Geheimnis.


Alexandra Mazar – Der rote Schuh

Ein klassischer Krimi, den ich auch sehr mochte.
Ein Radfahrer findet die Leiche einer jungen Frau, die augenscheinlich von einem Baum erschlagen wurde, doch was hatte sie mitten in der Nacht dort zu suchen und wo ist ihr zweiter Schuh?


Susanne Ziegert – Meuterei

Ich wusste natürlich, dass man auch in der Literatur irgendwann nicht mehr am Covid-19 Thema vorbeikommt, ich will beim Lesen eigentlich der Realität entfliehen und so war ich erst etwas skeptisch ob meine Vorbehalte mein Urteilsvermögen evtl. beeinflußen könnten.
Aber dem war nicht so, die Story über die MS Titania die mit tausenden von Menschen an Bord in Cuxhafen festsitzt, war in Verbindung mit einem tödlichen Unfall an Bord, sehr spannend, auch wenn die Polizistin Flores Salazar nicht an einen Unfall glaubt.


Alexander Kühl – Windmühlenberg

Friedrich Blohm wurde vergiftet und wenn man mich fragt, er kam noch viel zu billig davon.
Kurt Stolze und seine Kollegin Paula Reichmann sollen den Mord an dem ehemaligen Chemielehrer Friedrich Blohm aufklären und finden bei der Durchsuchung der Räumlichkeiten unzählige tote Katzen und werden von einem kleinen Mädchen auf die Spur eines Einsiedlers gebracht.


Norbert Schäfer – Schluchsee Blues

Was führte zum Tod von Helene Landauer, ist sie einfach eingeschlafen oder wurde sie von ihrem gewaltätigen Mann ermordet, aber der hat ein Alibi und warum ist ihr Sohn genau zum Zeitpunkt ihres Todes verschwunden? Was weiß ihre Tochter Maria?
Eine sehr spannende Geschichte mit einem grandiosen Ende.


Herbert Arp – Tod eines Preisgekrönten

Abgeschlachtet, gehäutet und gegrillt, dieses Schicksal sollte dem Meißner Widder Rudi eigentlich nicht widerfahren und doch werden seine Überreste genauso im Kleingarten der Punkband Die Analraketen gefunden. Der Fall ist klar, die Versicherung zahlt, die unbeliebte Band steht kurz vorm Rausschmiss aus der Kleingartenanlage. Doch niemand hat die Rechnung mit dem Versicherungsvertreter Torsten Harms gemacht..

Die meisten der Geschichten konnten mich wirklich überzeugen, sie waren spannend und in sich schlüssig, wenn mich eine vielleicht nicht so ganz begeistern konnte, war es auch nicht so das mir gar nichts daran gefiel, es waren dann eher Kleinigkeiten, sie waren dann die Praline in der Schachtel, die immer bis zum Schluss übrigbleibt, wenn man die Mischung schon kennt. 
Heimatmorde bekommt auf jeden Fall eine Leseempfehlung von mir.

  • ASIN : B091GSCQRD
  • Herausgeber : Independently published (3. April 2021)
  • Sprache : Deutsch
  • Taschenbuch : 358 Seiten
  • ISBN-13 : 979-8730660830