Samstag, 26. Februar 2022

Fuchsmädchen von Maria Grund

 


Eisige Kälte herrscht an jenem Sonntag auf der Insel vor der Küste Schwedens, als man die Leiche eines jungen Mädchens in einem verlassenen Kalksteinbruch entdeckt. Das Verstörende an dem Fall: Die Tote hat eine unheimliche Fuchsmaske bei sich. Ermittlerin Eir bleibt nichts anderes übrig, als sich auf die Zusammenarbeit mit ihrer neuen Kollegin Sanna einzulassen. Denn nur Tage später ist eine weitere Frau tot – und auch in ihrer Wohnung finden sich Hinweise auf eine Maske. Ein eiskalter Serienmörder hinterlässt eine blutige Spur auf der Insel und muss gestoppt werden. Doch mit Schrecken erkennt Eir, dass nicht nur das nächste Opfer vor dem Killer retten muss – auch Sanna birgt ein dunkles Geheimnis und droht, vom Strudel ihrer Vergangenheit in den Abgrund gerissen zu werden


Zunächst sieht alles nach Selbstmord aus und Kriminalkommissar Bernhard Hellkvist, hätte nichts dagegen, wenn sich sein erster Eindruck bestätigen würde, damit wären die Ermittlungen abgeschlossen und er könnte nach Hause gehen, der Kommissar, kann seine Pensionierung kaum noch erwarten.

Anders seine Kollegin Sanna, sie schaut genauer hin und glaubt nicht daran, dass sich das Mädchen das Leben genommen hat, gemeinsam mit ihrer neuen Kollegin Eir, die als Ersatz für Bernhard auf die Insel kommt, nimmt sie die Ermittlungen auf.
Dann geschieht ein Mord und die Ermittlerinnen erkennen, dass die Fälle zusammenhängen und dass sie ein Geheimnis aus der Vergangenheit lüften müssen, um weitere Morde zu verhindern.

Sanna und Eir sind Ermittlerinnen mit Ecken und Kanten, manchmal zu eckig und kantig für meinen Geschmack, beide haben eine Last zu tragen, die sie, wären sie schwächere Charaktere, wären sie sicherlich schon zerbrochen.
Ich mag das nicht sonderlich, aber die Autorin schafft eine Gratwanderung zwischen nervenden Ermittlern, deren private Probleme weit im Vordergrund stehen und deren professionelle Arbeit. Schon allein dafür gebührt ihr Respekt.
Und dann sind da ja auch noch die Toten, deren Schicksal es aufzuklären gilt. 
Maria Grund legt viele falsche Fährten, denen ich jedes Mal bereitwillig folgte, um festzustellen, dass sie mich wieder in die Irre geführt hat. Das ist pures Lesevergnügen. Nach und nach kommen die Zusammenhänge ans Licht und je mehr Detail ich erfuhr, desto mehr zog mich die Story in ihren Bann. Schuld, Bestrafung und Rache, mit diesen drei Worten beschreibt man den Grundgedanken der Story schon ganz gut.

  • Herausgeber ‏ : ‎ Penguin Verlag; Deutsche Erstausgabe Edition (24. Januar 2022)
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Broschiert ‏ : ‎ 416 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3328107053
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3328107057
  • Originaltitel ‏ : ‎ Dödssynden


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