Dienstag, 27. März 2018

Die Gewitterschwimmerin von Franziska Hauser

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Inhalt: Nach dem plötzlichen Tod ihrer Mutter Adele, nimmt Tamara die Villa ihrer Eltern in Besitz, im Garten entfacht sie ein großes Feuer in dem sie Erinnerungstücke verbrennt, im Haus schwingt sie den Vorschlaghammer um das Haus in dem sie unglücklich war, zu einem Zuhause zu machen.
Die Autorin erzählt die Familiengeschichte der Familie Hirsch, beginnend 1889 mit Friedrich dem Sohn eines wohlhabenden jüdischen Schneiders und in einer zweiten Zeitlinie gegenläufig die Geschichte Tamaras.

Meine Meinung: An die Art in der Franziska Hauser die Geschichte Tamaras erzählt musste ich mich erst gewöhnen dann aber konnte ich mich fallen lassen und die erschreckende Geschichte der Familie Hirsch und besonders Tamaras von Missbrauch durch die Eltern und den Onkel geprägtes Leben ließ mich nicht mehr los. Je mehr ich las, desto mehr Verständnis für Tamara brachte ich auf, die ihren Weg durchs Leben auf ihre Art sucht, welche Mutter erzählt denn ihrer 13jährigen Tochter die durch Holland trampt und meint da bleiben zu müssen, sie solle erst mal nach Hause kommen und Geld und persönliche Dinge holen? Im Nachhinein ein kluger Schachzug, beim ersten Lesen dachte ich doch die spinnt.  Bewundernswert empfand ich bei Lesen der Textpassagen in denen Tamara erzählt, das ich ihren Tonfall in den Ohren hatte, ich hörte ihre Stimme, die in meinen Ohren immer etwas aufmüpfig klang, trotzig und traurig zugleich.
Die Gewitterschwimmerin ist ein schwieriges Buch, mit sehr komplexen Charakteren ,auf das man sich einlassen muss. Nichts für zwischendurch und nicht für empfindsame.

  • Gebundene Ausgabe: 432 Seiten
  • Verlag: Eichborn; Auflage: 1 (23. Februar 2018)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3847906445
  • ISBN-13: 978-3847906445
  • Originaltitel: Die Gewitterschwimmerin

Montag, 26. März 2018

Herzschlag der Gewalt von Matthias Soeder

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Inhalt:
Alexander Hartmann ist ein Krimineller, anders kann man das nicht sagen, um seiner Spielsucht frönen zu können, verdient er sich während seiner Bundeswehrzeit gemeinsam mit einem Kameraden etwas Geld im Drogenmilieu dazu. Als er geschnappt wird, kommt er nicht etwa hinter Gitter sondern wird vom BKA als Geheimagent angeheuert, ein Deal mit fatalen Folgen.
Während Alexander nach einer persönlichen Katastrophe,vom BKA zum BND wechselt, erfährt der Leser von Chiballa, einem kleinen Jungen der zu einem grausamen und gnadenlosen Verbrecher heranwächst.

Meine Meinung: Herzschlag der Gewalt. Der Titel ist Programm, gefühlt im Sekundentakt, wird gemordet, gefoltert und vergewaltigt, also dieses Buch ist wirklich nichts für schwache Nerven, schon auf den ersten Seiten wird die Grausamkeit der Menschen, gepaart mit der Grausamkeit der Natur mehr als bildhaft beschrieben und wer denkt "Es kann ja nicht viel schlimmer kommen" der irrt gewaltig, es kommt schlimmer, viel schlimmer, selten habe ich ein Buch gelesen in dem Szenen wie sie tagtäglich vorkommen können und sicher auch vorkommen so realistisch beschrieben werden. Chiballa der kleine Junge der seine Mutter verlor, wird mit 14 Jahren zum Kindersoldat in Somalia, wir haben alle schon davon gehört wie grausam diese Kinder ausgebeutet werden und dabei verlieren sie zwangsläufig ihre Menschlichkeit, das Ergebnis kann man hier nachlesen.
An den Schreibstil Matthias Soeders musste ich mich erst gewöhnen. Kurze, knappe Sätze, hetzten mich fast schon durch das Buch.
Ein beeindruckendes Debüt, ich bin gespannt was Matthias Soeder uns als nächstes zu lesen gibt. Die Messlatte hat er auf jeden Fall schon mal ziemlich hoch gehängt.

Ich war ja nicht allein so begeistert ;o)

http://www.nisnis-buecherliebe.de/2018/04/thriller-herzschlag-der-gewalt-von.html


  • Taschenbuch: 432 Seiten
  • Verlag: Söder, Matthias (22. November 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3000508767
  • ISBN-13: 978-3000508769




Das Relikt der Fladrea (Fladremin / Die Suche nach dem verborgenen Volk)von Domini Schmeller


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Inhalt:

Larimas Herkunft liegt im Dunkeln, als Säugling wurde sie im Wald gefunden und der einzige Hinweis auf ihre Abstammung ist ein Amulett.

Larima ist siebzehn Jahre alt und somit in den Augen ihrer Ziehmutter im heiratsfähigen Alter. Wie passend, dass der Ritter Bancrus von Eschenstab um Larimas Hand anhält. Dass der Mann mehr als doppelt so alt ist wie das Mädchen und sie für ihn nur Abscheu empfindet, interessiert niemanden. Ihre Ziehmutter ist nur froh, dass sich überhaupt jemand um die Hand des Mädchens anhält. Denn diese ist anders als andere junge Frauen. Sie hat eine sehr ausgefallene und besondere Haarfarbe, wie sie sonst nur bei den Flaedra zu finden ist. Ein Volk, dass vor Jahren aus Hallinga verschwunden ist und dem seltsame Dinge angedichtet werden.
Larima flieht aus der Burg, um dem tristen und langweiligen Leben zu enkommen, das ihr bevorsteht. Sie begibt sich auf die Suche nach ihrem Volk, begleitet von ihrem Ziehbruder Semi, der das ganze für ein großes Abenteuer hält.
Meine Meinung:
Mit ca. 502 Seiten ist das Buch zwar relativ dick, doch es lässt sich leicht und flüssig lesen. Es kommt keine Minute Langeweile auf. Die Welt ist gut beschrieben, der Autor hat eine Karte und ein Glossar beigefügt, was die Geschichte abrundet. Sowohl Larima als auch Semi sind durchweg symphytisch, auch wenn sie dem Leser etwas naiv erscheinen. In einer mittelalterlich anmutenden, harten Welt, geht mir die Reise der beiden teilweise zu einfach vonstatten. Ihr Gegner, Bancrus von Eschenstab folgt den beiden Jugendlichen, doch sie schaffen es immer wieder, ihn zu überlisten und zu entkommen. Mir persönlich fehlte es etwas an Tiefe, wie ich schon schrieb, es ging alles zu glatt,
Das Cover hat eine sehr schöne Farbe, doch kann man von dem Motiv keineswegs auf den Inhalt schließen.
Alles in allem eine gut zu lesende, unterhaltsame Story mit kleinen Mängeln.
Mit einem Klick auf das Cover seid ihr direkt beim Verlag.

Und hier findet ihr noch eine tolle Rezension zu dem Buch

https://phantastische-fluchten.blogspot.de/2018/03/das-relikt-der-fladrea-von-dominik.html


  • Taschenbuch: 512 Seiten
  • Verlag: Mantikore-Verlag; Auflage: 1 (14. September 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3945493544
  • ISBN-13: 978-3945493540
  • Größe und/oder Gewicht: 13,4 x 5,3 x 20,5 cm


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Freitag, 23. März 2018

Kurt in göttlicher Mission von Sascha Raubal

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Inhalt: Der Afghanistan Veteran  Kurt Odensen, verdient sein Brot mehr schlecht als recht als Privatermittler, irgendwie hatte er sich den Beruf eines Detektives anders vorgestellt doch bisher bestimmen kleine Ladendiebe und betrügerische Ehefrauen seinen Arbeitsalltag. Bis eines Tages Friedl Marx vor seinem Büro auf ihn wartet und ihm einen großen Auftrag anbietet. Kurt soll herausfinden wer hinter den Anschlägen auf die Veranstaltungen der deutschen Freidenker-Verbandes einer Atheisten Gruppierung steckt.
Wider besseren Wissens und nur durch die Überredungskraft eines Fremden nimmt Kurt den Auftrag an.

Meine Meinung:

Im Klappentext steht: Denn was ursprünglich wie ein einfacher Konflikt zwischen Atheisten und christlichen Fundamentalisten aussieht, entpuppt sich als Intrige, die bis ganz nach oben reicht.

Und das war der Satz der mich überzeugt hat, das Buch zu lesen. Ich habe einen spannenden Krimi mit einem brisanten Thema erwartet und war gespannt wie der Autor dieses heikle Thema umsetzt.
Meine Erwartungen wurden allerdings schon nach wenigen Seiten komplett über den Haufen geworfen. Das hatte ich nun davon ich ein ein Buch aus einem mir unbekannten Verlag von einem mir unbekannten Autor nur anhand des Klappentextes und des Covers lesen will.
Also alles auf Anfang. Ich habe Tränen gelacht, bei der Lektüre. Der Schreibstil des Autors ist leicht und flüssig und er beweist eine besondere Art von Humor, die mir sehr liegt. Die Story an sich weist viele Wendungen auf, die mich immer wieder an meinen Hauptverdächtigen zweifeln ließen. Mir haben die Diskussionen der Protagonisten über Religion und darüber was Glauben ausmacht und was er bewirkt, bzw. anrichtet sehr gefallen. Sascha Raubal wettert nicht gegen Gläubige oder gegen Atheisten, jeder bekommt sein Fett weg, um das mal so salopp auszudrücken.
Ich würde euch gern mehr vom Inhalt erzählen, aber dann müsste ich spoilern und das will ich auf gar keinen Fall, lasst euch genauso überraschen wie ich überrascht wurde, es lohnt sich.
Fantasy meets Krimi. Soviel verrate ich euch.

Mit einem Klick auf das Cover besucht ihr den Autor auf seiner Homepage.


  • Taschenbuch: 400 Seiten
  • Verlag: Machandel-Verlag; Auflage: 1 (16. Oktober 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3939727989
  • ISBN-13: 978-3939727989

Fest der Geier von Thomas Karg

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Inhalt: 10 Kurzgeschichten aus der Feder Thomas Kargs, blutig und brutal, also genau das was man von einem Horrorautoren erwartet. Die eine oder andere Kurzgeschichte Kargs hatte ich schon gelesen und so musste ich nicht lange überlegen ob ich auch diese Stories lesen will.
Ein Fest der Geier überzeugt nicht nur durch die Bilder, die die Worte Kargs im Kopf erzeugen, der Hinweis ab 18 Jahren auf dem Cover sollte durchaus ernst genommen werden, er regt tatsächlich auch zum Nachdenken an. Dank ihm und einigen seiner jungen Kollegen könnte es das Genre schaffen aus der Ecke der Schmuddelliteratur heraus ans Tageslicht zu treten. Es handelt sich bei seinen Geschichten nicht um eine Aneinanderreihung sinnloser Gewalt, die kommt natürlich auch nicht zu kurz, nach dem Schließen des Buches erwartete ich fast das der eine oder andere Blutstropfen noch nach fließt.
Meine Lieblingsgeschichte möchte ich noch erwähnen: Löcher, sie hat den Namen Kurzgeschichte wirklich verdient und doch schafft Karg es alles wichtige zu erzählen. Warum handelt der Protagonist so wie er es tut, wirklich nur weil er für nichts anderes bezahlt hat? Oder weil er irgendwann resignierte, ich versuchte ihn mir zu Beginn seiner Tätigkeit vorzustellen und hatte das Bild eines freundlichen, hilfsbereiten Menschen vor Augen, der Tag für Tag mehr abstumpfte in der Gewissheit: Nichts tun zu können.

Neugierig geworden? Auf seiner Facebookseite erfahrt ihr mehr ( da müsst ihr euch anmelden und was Facebook mit euren Daten macht, weiß ich nicht und bin auch nicht dafür verantwortlich). Mit einem Klick auf das Cover kommt ihr auf jeden Fall direkt zu seiner FB Seite.

  • Taschenbuch: 138 Seiten
  • Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform (8. Oktober 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 1974676765
  • ISBN-13: 978-1974676767

Donnerstag, 22. März 2018

Nebelbrücke von Manfred Bomm

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Klappentext:
Botschaft aus dem Jenseits? Ein Unternehmer aus Ulm erhält dubiose E-Mails, deren Absender behauptet, vor 49 Jahren ermordet worden zu sein. Die Details, die er dazu offenbart, scheint außer den Betroffenen niemand zu kennen. Als sich zudem immer mehr Merkwürdiges und Mysteriöses ereignet, geht der Unternehmer auf den Vorschlag des anonymen E-Mail-Schreibers ein. Ein gefährliches Vorhaben, das ihn bis nach Tirol führt.

Meine Meinung:
Tja was soll ich sagen, normalerweise bekommt ihr hier etwas darüber zu lesen, wie mir die Geschichte gefallen hat, welche Charaktere ich mochte oder auch nicht, ob sie spannend war oder langweilig.
Dieses Mal bekommt ihr nichts, denn obwohl mir der Klappentext sehr gut gefallen hat, er klingt spannend und geheimnisvoll, konnte mich das Buch nicht fesseln. Ich weiß nicht mal genau woran es liegt, vielleicht war es einfach nur die falsche Zeit für das Buch und es kommt der Moment in dem ich es wieder zur Hand nehme und in einem Zug durchlese. Lasst euch also von mir bitte nicht abschrecken, nicht umsonst ist dies schon der achtzehnte Fall August Häberles, es liegt also definitiv an mir.

Mit einem Klick auf das Cover gelangt ihr direkt zur Verlagsseite, zu einer Leseprobe und näheren Informationen zum Autor Manfred Bomm.

  • Taschenbuch: 537 Seiten
  • Verlag: Gmeiner-Verlag; Auflage: 2018 (7. Februar 2018)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3839222397
  • ISBN-13: 978-3839222393

Mittwoch, 21. März 2018

Das Fehlen des Flüstern im Wind von Miriam Schäfer

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Inhalt:
Ausnahmsweise gibt es wieder einen Auszug aus dem Klappentext, denn es ist schwierig Inhaltsangaben zu Kurzgeschichten zu schreiben ohne die Geschichte nachzuerzählen und damit zu viel zu verraten.

21 phantastische Geschichten vom Grund der Dinge. Zum Gruseln, Träumen und Nachdenken.
Geheimnisvoll, düster und melancholisch erzählt Miriam Schäfer von den Welten zwischen Traum und Wirklichkeit, Licht und Schatten, Wahrheit und Legende.

Meine Meinung:
Der Klappentext verrät schon, diese Geschichten sind zum Nachdenken, so kurz sie teilweise sind, sie sind nicht einfach nur schnell weg gelesen und vergessen. Über eine der kürzesten Geschichten denke ich immer noch nach, aber gerade das macht das Lesen zum Vergnügen. Eigentlich hatte ich vor das Buch auf einer längeren Zugfahrt zu lesen, aber das habe ich nach kurzer Zeit aufgegeben, für diese Stories benötigt man Zeit und Ruhe.
Ich liebe die Geschichte, Purpurnacht. Eine Geistergeschichte in der ein Liebespaar vor einer Zukunft steht in der ein Zusammen sein nicht möglich scheint und Jahre später ein Greis versucht die Vergangenheit zu ändern.Mit Erfolg? Das müsst ihr selber lesen.
Oder: Der Wunsch, diese Geschichte hielt mir eindringlich vor Augen wie wichtig es ist sich Zeit zu nehmen für die wirklich wichtigen Dinge im Leben, für die Menschen die wir lieben, denn bevor wir uns versehen ist unsere Zeit um.

Dieses Buch werde ich sicher noch häufiger zur Hand nehmen um die eine oder andere Geschichte nochmals zu lesen. Es bekommt von mir eine absolute Leseempfehlung. Miriam Schäfer schreibt vielleicht nicht für die breite Masse, aber für die Leser die gern anspruchsvoller Geschichten lesen.

Mit einem Klick auf das Cover gelangt ihr direkt zur Homepage der Autorin.

  • Taschenbuch: 184 Seiten
  • Verlag: Acabus Verlag; Auflage: Originalausgabe (27. Februar 2018)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3862825639
  • ISBN-13: 978-3862825639





Dienstag, 20. März 2018

Liebes Leipzig,liebe lbm18



Ihr habt nun alle schon ganz viele, super tolle Messeberichte gelesen und Fotos gesehen, von Freunden,Autoren,Verlegern und Verlagen und von fantasievollen Cosplayern.
Auch habe tolle Menschen getroffen, Bloggerkolleginnen und Kollegen, Autoren deren Bücher ich liebe und welche deren Bücher ich erst noch kennen lernen will, meine Wunschliste ist ins unermessliche gewachsen.
Aber ich habe auch Menschen getroffen die keine Zeit hatten die Buchmesse zu besuchen, die die hinter den Kulissen dafür sorgen das wir alle eine schöne Zeit haben, die immer hilfsbereit und freundlich blieben auch wenn der Stress sie fix und fertig machte.
Danke an das Servicepersonal der Verkehrsbetriebe, danke an die Ordner der Messe, die Security und das Reinigungspersonal.
Muss man als Geschäftsmann die Ordner anmeckern die Anweisung haben vor Messebeginn niemanden hineinzulassen? Was würdet ihr tun wenn euer Personal eure Anweisungen nicht befolgt? Warum erwartet ihr das dann vom Personal anderer Leute?
Allerdings habe ich natürlich auch etwas zu meckern.
Liebe Stadtverwaltung oder wer auch immer für den Räumdienst in der Stadt zuständig ist, das war ja wohl nix, auch Mitte März ist noch Winter und die Räumfahrzeuge sollten noch nicht eingemottet sein. Gesehen habe ich keins. Und die Treppen die an der Haltestelle der Tram zur Hauptstraße führen, hätten gestreut sein müssen.
Na ja und über die DB muss man ja eigentlich nichts mehr sagen. Der Winter ist ja immer die Problemjahreszeit, vielleicht solltet ihr doch mal einen Besuch in Japan ins Auge fassen, die kriegen das auch hin,mit der Pünktlichkeit. Und auch hier wieder ein Lob an die Bahnangestellten die tun was sie können um zu helfen, auch wenn so mancher Fahrgast die Geduld und Nerven verlor.
Und an die Hotelbetreiber die den Hals nicht voll kriegen und Gäste die lange im Vorraus buchen im fast letzten Moment aus dem Zimmer werfen, schämt euch und denkt dran Mundpropaganda bringt Gäste und hält sie fern.

Montag, 12. März 2018

Sturm von Uwe Laub

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Inhalt: Weltweit spielt das Wetter verrückt. In Australien verschwindet ein kompletter See, in Russland taut innerhalb weniger Stunden der Permafrostboden auf und eine ganz Stadt wird zerstört, in Deutschland zerstört ein Wirbelsturm das Olympiastadion und ein Wintereinbruch Ende September stürzt das Land ins Chaos.
Der Metereologe Daniel und die Sekretärin Laura finden heraus das diese Wetterphänomene keine Launen der Natur sind, sondern von Menschen gemacht und Laura hat von ihrem Chef den Schlüssel in die Hand bekommen, mit dem das ganze aufzuhalten ist. Ihr Chef hat Insiderwissen an eine Chinesische Firma verkauft und diese lässt einen Tornado ungeahnten Ausmaßes auf die USA zurasen, was die CIA auf den Plan ruft.Während Laura ins Visier der Chinesischen Firma gerät, die einen Auftragskiller auf sie ansetzt.

Meine Meinung: Das Buch beginnt mehr als spannend, ein Sturm aus heiterem Himmel, auftauende Permafrostböden, verschwundene Seen und damit verknüpft die Schicksale der Menschen, das bietet Stoff für atemlose Lesestunden und die hatte ich teilweise auch. Nur für meinen Geschmack hat der Autor zu viele Erklärungen eingefügt, ich hatte das Gefühl das er immer und immer wieder das selbe erklärte, wobei dem sicher nicht so wahr und ich dem Autor damit Unrecht tue, aber es gab Passagen bei denen ich mich gelangweilt habe. Das Thema ist brisant und beim Lesen fragte ich mich unweigerlich ob alle Wetterkapriolen natürlichen Ursprungs sind oder ob der Mensch in der Lage ist das Wetter so weit zu kontrollieren, dass es außer Kontrolle geraten könnte. Dieser Satz ist nur auf den ersten Blick unlogisch.
Es gibt Dinge von denen sollte man, trotz aller Möglichkeiten die Finger lassen, da die Folgen nicht abzusehen sind. Nur ist das Wunschdenken, denn sobald die technischen Möglichkeiten da sind, wird es Menschen und Nationen geben die sie um jeden Preis nutzen wollen.
Mein Fazit:
Für Leser die wissenschaftliche Erklärungen lieben, ist es zu 100% Empfehlenswert.

Mit einem Klick auf das Cover kommt ihr direkt zum Verlag.

  • Taschenbuch: 400 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag; Auflage: Vollständige deutsche Erstausgabe (12. Februar 2018)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453419804
  • ISBN-13: 978-3453419803

Donnerstag, 8. März 2018

Die Amtsschimmelflüsterer: Stolperfall von Marie von Stein

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Inhalt:
Die Amtsschimmelflüsterer, so wird die Sondereinheit Sozial, intern genannt. Um die Arbeit der Soko zu beschreiben hier ein Auszug aus dem Klappentext:

Katja Sollig und ihr Kollege Frank Lieme machen sich auf, Fehlentscheidungen und Behördenwillkür der Ämter zu korrigieren und auf Seiten der Hilfesuchenden die Aufarbeitung der gemeldeten Fälle zu erreichen.

Eine Anzeige wegen Körperverletzung gegen den Chemielehrer Dr. Dreh, der einem Sehbehinderten Schüler absichtlich einen Medizinball gegen den Kopf geworfen haben soll, bringt die Soko Sozial auf den Plan. Katja Sollig und Frank Lieme ermitteln am Gymnasium KGB und decken weitere Vorfälle ähnlicher Art auf.

Meine Meinung:
Mir der Titel schon häufiger aufgefallen, aber ich hatte eine völlig andere Vorstellung von dem was mich mit dem Buch erwartet, die Redewendung *Der Amtsschimmel wiehert* dürfte jedem geläufig sein und so hatte ich eher mehr oder weniger lustige Anekdoten aus deutschen Amtsstuben im Sinn.
Bekommen habe ich einen Einblick in die unschöne Realität an deutschen Schulen, an denen Mobbing von Seiten der Schüler und auch der Lehrer an der Tagesordnung sind, an denen Verordnungen von Seiten der Schulämter und Empfehlungen für den Umgang mit beeinträchtigten Schülern ignoriert werden, an denen  alle die den reibungslosen Ablauf des Schulbetriebs stören am Liebsten so schnell wie möglich von der Schule entfernt werden.
Jetzt wird der eine oder andere sagen: Das sind Einzelfälle, an unserer Schule kommt das nicht vor, unsere Lehrer sind toll. Glückwunsch wenn ihr Kind in der Schule glücklich ist, denn genau so sollte es sein, aber leider wird es auch an ihrer Schule kreuzunglücklich Kinder geben, die eben nicht reibungslos funktionieren aus welchen Gründen auch immer und es wird immer Lehrer geben die nicht damit umgehen können und dann hilflos mit verbaler oder gar körperlicher Gewalt reagieren.
Während des Lesens habe ich mich gefragt: Gibt es so etwas wie die SoKo Soziales auch im richtigen Leben? An wen wenden sich Eltern bei Problemen? An die Klassenlehrer, an den Schulleiter, ans Schulamt? Vielleicht hat sich in den letzten Jahren in dem Punkt etwas geändert, zur Schulzeit meiner Kinder war das vergebliche Liebesmühe, denn eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.
Trotzdem ist es natürlich immer wichtig das Gespräch zu suchen und vielleicht gibt es ja mittlerweile Anlaufstellen.
Stolperfall, ist eine wichtige Geschichte, weil sie aufzeigt das niemand allein ist mit seinen Problemen, andere haben auch damit zu kämpfen für ihre Kinder das Bestmögliche zu erreichen. 

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  • Taschenbuch: 132 Seiten
  • Verlag: Tredition (11. Mai 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3732324087
  • ISBN-13: 978-3732324088

Stolperfall ist auch in der Sonderausgabe 
Die Amtsschimmelflüsterer I-III
enthalten.


Mittwoch, 7. März 2018

Der Orkfresser von Christian von Aster

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Inhalt:
Der Erfolgsautor Aaron Tristen lässt nach einer aus dem Ruder gelaufenen Lesung, auf der er sich mit als Orks verkleideten Fans prügelte, sein altes Leben hinter sich. Schon länger fühlt er sich, als Autor einer Fantasyreihe bei der es nicht um Qualität, sondern um Verkaufszahlen geht nicht mehr wohl, zu absurd sind seine Geschichten um Vampire, Zombies und Engel.
Aaron taucht in Leipzig in einer kleinen heruntergekommen Pension unter, um sich darüber klar zu werden, was er mit seinem Leben und seiner Karriere in Zukunft anfangen will. Als er auf seinen alten Freund Jan trifft und dieser ihm den Kontakt zu einem Mann vermittelt der Schreiblehrgänge gibt, ahnt Tristen noch nicht, das damit die Weichen für ein vollkommen anderes Leben gestellt sind.

Meine Meinung:
So und jetzt? Ich sitze hier und versuche euch ein Buch nahe zubringen, das mich extrem beeindruckt hat.
Nach den ersten Seiten dachte ich: Das ist schräg, das ist lustig, manchmal ein klein wenig böse, also genau mein Humor. Nur ist das Buch viel mehr als ein amüsanter Roman über einen ausgebrannten Autor, der keine Lust mehr dazu hat, Geschichten über absurde Liebesbeziehungen zwischen Fantasywesen oder ähnliches zu schreiben.
Es ist ein Buch über den modernen Literaturmarkt, über Marketingstrategien, distanzlose Fans und  Rezensenten, die hartnäckig *Rezessionen* verfassen und *Triologien* lesen (an dieser Stelle entschuldige ich mich für etwaige Rechtschreibfehler) 😅.
Christian von Aster entführt seine Leser, nicht in eine fremde Welt, die einzigen Fantasy und Märchenwesen die Aaron Tristen während seiner Zeit in Leipzig begegnen sind Medikamenten geschuldet, die Tristen nach einem Unfall von seinem Freund Jan bekommt. Er lernt die verschiedensten Menschen kennen, die alle eines gemeinsam haben: Die Liebe zur Literatur und den Wunsch Geschichten zu erzählen. Keinem dieser Menschen traut man es auf den ersten Blick zu auch nur drei lesbare Zeilen zu Papier zu bringen und keiner von ihnen würde es sich wohl zutrauen etwas zu veröffentlichen. Nach und nach erkennt sich Tristen in seinen neuen Freunden wieder, er sieht in ihnen sein früheres Ich, das geschrieben hat, um etwas zu bewegen.
Ich habe mich wiedererkannt in den Menschen die Geschichten lieben, viele vergessene Geschichten hat Christian von Aster wieder in mir zum Leben erweckt, die Vorfreude auf ein neues Buch das ich mir als Kind aus der öffentlichen Bücherei ausgeliehen hatte, das Gefühl der Verbundenheit mit den Protagonisten und den leichten Anflug von Trauer nach der letzten Seite.
Hinter all dem Witz und der gehörigen Portion Sarkasmus, verbirgt sich eine sehr intelligente und am Ende eine sehr emotionale Geschichte.
Mir fehlen die richtigen Worte, ich verfüge nicht über das Talent diese Rezension so zu schreiben, das ich diesem Buch gerecht werde.

Vieles von dem was ich empfand während ich das Buch las, spiegelt sich in der Besprechung von Tanja wider, die das Buch ebenfalls schon gelesen hat.

http://www.buchstaebliches.de/wohnzimmer/christian-von-aster-fantasy/

Mir dürft ihr einfach glauben, wenn ich sage: Dieses Buch ist ein absolutes Muss für alle die Literatur auf höherem Niveau lieben und die sich trotzdem amüsieren wollen, manchmal schließt sich das ja aus.

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  • Taschenbuch: 352 Seiten
  • Verlag: Klett-Cotta; Auflage: 1 (10. März 2018)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3608981217
  • ISBN-13: 978-3608981216

Dienstag, 6. März 2018

Was koche ich heute? XXL Rezeptbuch DIN A4 Selberschreiben

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Heute gibt es eine Rezension zu einem völlig anderen Thema, als von mir gewohnt. Kein Krimi, kein Thriller, kein Fantasy. Aber irgendwie auch spannend.
Unter meinen Freunden gibt es immer mehr Vegetarier und so stehe ich häufger vor dem Problem. Was koche ich?
Klar ich könnte mir ein Kochbuch kaufen und dann 1000 verschiedene Zutaten die man gefühlt nur einmal braucht.
Darum habe ich mir überlegt, das eben diese Freunde mir Rezepte schicken, einfach und schnell gemacht sollten sie sein.
Zunächst einmal beschreibe ich euch aber kurz das Buch.
Es ist im DinA 4 Format und hat 164 fast leere Seiten, am unteren Rand befinden sich jeweils nette Zeichnungen, so das man die Seiten komplett selbst gestalten kann, mit Fotos von den Zutaten und vielleicht dem Endprodukt und natürlich dem Rezept und der Zutatenliste. Das Inhaltsverzeichnis am Ende des Buches rundet das Ganze noch ab.Wenn dann alle Seiten gefüllt sind, sollte  ein Kochbuch mit vielen neuen Lieblingsrezepten entstanden sein.




Das erste Rezept habe ich von Jenny bekommen, die schon einmal eine ganze Woche meine nicht vorhanden vegetarischen Kochkünste ertragen musste. Wahrscheinlich hat sie sich deshalb so schnell bereit erklärt, mir Rezepte zu überlassen.
Da meine Handschrift nicht wirklich vorzeigbar ist, habe ich das Rezept ausgedruckt und eingeklebt. 



Erschienen ist das Buch im Logbuch Verlag, es wiegt 830 g und die genauen Maße sind 30 x 21 x 2 cm.

Rotes Rauschen von Cornelia Lotter

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Inhalt:
Während einer Therapie mit bewusstseinserweiternden Drogen, kommt die 45jährige Susanne den Geheimnissen ihrer Kindheit auf die Spur.Einer Kindheit von der sie viele Teile verdrängt hat. Gegen den Willen ihrer Lebensgefährtin Gudrun nimmt sie an einem Seminar teil, in dem die Teilnehmer sich öffnen und gegen ihre Ängste angehen sollen.
Was Susanne dadurch von sich erfährt, sprengt jedes Vorstellungsvermögen.

Meine Meinung:
Mit Drogen wurde gerade in der Psychotherapie schon viel experimentiert und sicherlich wurde damit auch schon sowohl Gutes als auch Schlechtes bewirkt. Cornelia Lotter greift dieses Thema auf um in ihrer Protagonistin Susanne die Erinnerung an ihre Kindheit zu wecken. Ich persönlich weiß nicht ob ich mich an solch eine Kindheit erinnern wollte, zu grausam ist das, was Susanne erfährt.
Susanne schien mir zu Beginn etwas zickig,ihre Einschätzung der anderen Teilnehmer des Seminars war meiner Meinung nach vorschnell und voruteilsbehaftet , aber das legte sich bald und zurück blieb eine zutiefst traumatisierte Frau die mir immer sympathischer wurde, die nur glaubt ihr Leben selbstbestimmt zu leben, ich wüsste zu gern ob sie ohne die schrecklichen Erlebnisse nicht mittlerweile verheiratet und Mutter wäre oder ob sie auch mit einer anderen Kindheit eine lesbische Beziehung hätte. (Wobei der zweite Punkt ja völlig irrelevant ist, wichtiger ist ob sie glücklich geworden wäre). Susanne ist nicht allein mit ihrem Schicksal, wie sie und damit auch ich als Leser nach und nach erfahre, wobei ich nicht ganz nachvollziehen kann, das sie die Erinnerung an ihre Schicksalgenossen komplett verdrängte, denn es muss ja auch unbeschwerte und glückliche Momente gegeben haben, an die man sich doch eher erinnert, aber ich verstehe nicht genug von dem Thema um das beurteilen zu können.
Mir hat sehr gefallen wie sie nach und nach dem Geheimnis auf die Spur kommt und das der Anstoß dafür die Drogen waren, die hier ja als Medikament eingesetzt wurden, wenn auch mit üblen Folgen.
Nicht so gut gefallen hat mir die Sexszene direkt zu Beginn des Buches, das braucht es nicht um mich an ein Buch zu fesseln und ich muss zugeben, wäre die Autorin mir unbekannt gewesen, ich weiß nicht ob ich weitergelesen hätte.
Aber da das mein einziger ernsthafter Kritikpunkt ist, kann ich für
Rotes Rauschen eine absolute Leseempfehlung aussprechen.

Mit einem Klick auf das Cover gelangt ihr direkt zur Autorenseite.

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 2797.0 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 168 Seiten
  • Gleichzeitige Verwendung von Geräten: Keine Einschränkung
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B07B5363ZQ


Montag, 5. März 2018

Zwentibolds Rache von Jürgen Schmidt

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Inhalt: Claudia und Bernd Bödecker feiern ihren Hochzeitstag, Freunde und Bekannte sind zum gratulieren geladen unter ihnen Andreas Mücke der beste Freund Bödeckers und seines Zeichens Privatdedektiv und der Bestsellerautor Philipp Scharner der angetrunken von der Party fliegt weil er jede Frau die nicht bei drei auf dem Baum war, anbaggerte.
Noch in der Nacht wird Bödecker niedergeschlagen und der Hauptverdächtige ist Philipp Scharner, der ausgerechnet Andreas Mücke um Hilfe bittet.

Meine Meinung:
Ich habe mich sehr auf den neuen Fall Mückes gefreut, das Debüt des Autors hatte mich schon überzeugt. Lesereise in den Tod.
Ums so höher waren meine Erwartungen an das zweite Buch Jürgen Schmidts und ich kann schon vorausschicken, das ich nicht enttäuscht wurde, im Gegenteil die eine oder andere stilistische Falte wurde noch ausgebügelt.
Amüsant ohne ins alberne abzudriften, unblutig und trotzdem spannend. Andreas Mücke ist immer noch ein ganz normaler Mann mit Stärken und Schwächen und einem sehr scharfsinnigen Verstand.
Besonders gefallen hat mir, das Andreas vorurteilsfrei die Ermittlungen aufnimmt, für ihn ist Scharner nicht automatisch der Täter, auch wenn ihn das vielleicht die Freundschaft zu Claudia Bödecker kostet.
Nicht nur die Handlung überzeugt, auch der Schreibstil ist sehr angenehm, kurze knappe Sätze, keine unnötigen Beschreibungen, kurz kein Geschwafel, der Beruf des Privatdetektivs wird recht authentisch dargestellt und hat so gar nichts mit den einschlägig bekannten amerikanischen Serien ala Magnum oder Rockford zu, auch das empfinde ich persönlich als Pluspunkt.

Ich vergebe für Zwentibolds Rache eine absolute Leseempfehlung.

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  • Taschenbuch: 220 Seiten
  • Verlag: edition oberkassel; Auflage: 1 (15. Februar 2018)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 395813128X
  • ISBN-13: 978-3958131286



Sonntag, 4. März 2018

Die Heimsuchung von Grayson Manor von Cheryl Bradshaw

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Inhalt:
Addison Lockhart erfährt kurz nach dem Tod ihrer Mutter das sie ein Anwesen in der Nähe von New York geerbt hat. Weder hat ihre Mutter jemals von diesem Anwesen gesprochen, noch hat sie ihrer Tochter erzählt, dass sie dort ihre Kindheit verbracht hat.
Als Addison das Anwesen sieht, ist sie begeistert. Sie engagiert Luke Flynn, einen jungen Restaurator, die gröbsten Mängel an dem herrschaftlichen Haus zu beseitigen und es bewohnbar zu machen.
Schon bald merkt Addison, dass in diesem Haus nicht alles mit normalen Dingen zugeht. Sie sieht eine Erscheinung, eine junge Frau, die sie verzweifelt um Hilfe bittet. Als Kind hatte Addison eine besondere Gabe, doch je älter sie wurde, desto mehr hat diese geleugnet und verdrängt.
Jetzt, in Grayson Manor, tritt diese Gabe wieder hervor und gemeinsam mit Luke versucht Addison, dem Geheimnis der Erscheinung auf die Spur zu kommen.
Meine Meinung:
Ein einsames, heruntergekommenes Anwesen. Gespenster, die ihr Unwesen treiben. Eine junge Frau, die mit Geister kommunizieren kann. Familiengeheimnisse und seit Jahren verschwundene Personen. Das alles verspricht einen spannenden Gruselroman und eine unterhaltsame Geschichte. Aber das Versprechen wird nicht gehalten.
Leider ist die Übersetzung absolut nicht gelungen. Ich bin sicher kein Rechtschreibprofi und weit entfernt von fehlerfreiem Schreiben, aber ich muss damit auch nicht mein Geld verdienen.

Hier ein paar Beispiele:

"Raus hier", sagte sie und deutete.
Wohin deutet sie, auf was deutet sie?
"Ich kam mir vor, als würde ich darauf zugewinkt."
Er legte seine Finger um ihre Arme.
Addison streckte ihre Hand aus und legte sie auf Addisons Arm????
Seine beiden Hände waren jetzt hart an der Arbeit.

Dazu kommt, dass die Protagonisten nicht wirklich überzeugen können und die Geschichte vorhersehbar ist. Ein Plot, wie es ihn schon oft gab, nur wesentlich besser.
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Ich kann nicht beurteilen, ob der Roman im Original genauso konfus geschrieben ist, wie er in unsere Sprache übersetzt wurde. Ich kann nur die deutsche Übersetzung beurteilen, was gegenüber der Autorin eventuell unfair ist. Aber "Die Heimsuchung von Grayson Manor bekommt von mir keine Leseempfehlung.


  • Taschenbuch: 320 Seiten
  • Verlag: Mantikore-Verlag; Auflage: Deutsche Erstauflage (12. Juli 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3945493757
  • ISBN-13: 978-3945493755
  • Originaltitel: Grayson Manor Haunting




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