Samstag, 22. Dezember 2018

Station 8 Episode 1 von Dominique Stalder

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Inhalt: Heute gibt es ausnahmsweise den Klappentext, statt einer Inhaltsangabe. Ich würde viel zu viel verraten, denn das Büchlein umfasst gerade mal 78 Seiten.

In einer fernen Zukunft dreht sich die Erde nicht mehr. Einer Nacht von einem halben Jahr, folgt ein Tag von einem halben Jahr. Die Menschen haben sich in Stationen zurückgezogen, leben von Insekten und nutzen die kurze Zeit der Erwärmung, um spezielles Getreide und Gemüse anzubauen. In der Nacht muss Strom gespart werden, der tagsüber in die gigantischen Akkustationen gespeist wurde. Das Leben ist hart, aber man hat sich arrangiert und nur die Ältesten haben noch als kleines Kind eine andere Erde erlebt. Am Beginn der Dämmerung ist es Brauch, der Station, die gerade in die Nachtruhe geht, eine gute Nacht zu wünschen, doch Station 1 antwortet nicht. Als man auf eine Videobotschaft stößt, muss man das Schlimmste befürchten. Was ist mit Station 1 geschehen und können die Geschehnisse dort auch eine Gefahr für Station 8 bedeuten? Zu allem Überfluss entdeckt man Schwankungen im Stromhaushalt. Jemand Unbekanntes scheint sich am Strom der Station zu bedienen. Das Schicksal aller 1288 Menschen in der Station hängt vom Mut einiger weniger ab


Meine Meinung: Das klingt nicht nur spannend, das ist es auch.
Dominique Stalder, erzählt von dem Leben auf der Station, er beschreibt den begrenzten Raum mit dem die Menschen auskommen müssen, dem fehlen der Privatsphäre und wie sich die Menschen damit arrangiert haben. Er lässt uns teilhaben an Leben der Menschen, die arbeiten, feiern und lieben.
Das Hauptaugenmerk von Episode 1, liegt auf den Protagonisten. 
Henry Payton, dem Leiter des Kontrollraums von dem aus das erste Mal festgestellt wird das es ein Problem gibt. Seinen Kindern Vanessa und Valentine, die 17 jährigen Zwillinge, müssen sich wie alle Teenager mit diversen Problemen herumschlagen, aber Vanessa erfährt auch gerade die 1. Liebe zu Chris, genannt Bit, der mit ihrem Vater zusammenarbeitet.
Natürlich erfährt der Leser auch etwas über die Vorgänge auf der Station, mit kleinen Häppchen des Geschehens hat der Autor mich auf jeden Fall angefixt, wäre das Buch schon komplett erschienen, ich hätte wohl die Nacht zum Tag gemacht und es in einem Zug durchgelesen. 

Es ist natürlich kaum möglich eine Rezension zu schreiben, bevor die Geschichte in Gänze erzählt ist, denn eigentlich handelt es sich ja nur um die ersten Kapitel. Ich für meinen Teil bin schon sehr gespannt wie es weitergeht, der Cliffhanger am Ende ist wirklich gemein, im positiven Sinne natürlich.
Bleibt die Story so wie sie jetzt ist, spannend aber auch für jugendliche Leser geeignet, eignen sich die Taschenbücher hervorragend auch für jüngere Leser, die vor einem dicken Buch vielleicht zurückschrecken, aber immer mal wieder ein dünnes Buch durchaus gern lesen. Dafür spricht auch der günstige Preis. Station 8 bekommt man tatsächlich zum Taschengeldpreis, bei der Ausstattung fast geschenkt, die einzelnen Seiten sind sehr schön gestaltet und die Buchrücken in der richtigen Reihenfolge werden ein echter Hingucker.

Noch eine Stimme zum Buch

https://sarahlippasson.wordpress.com/2019/01/06/station-8-episode-1-rezension/#more-4330

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  • Taschenbuch: 104 Seiten
  • Verlag: Independently published (6. Dezember 2018)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 1790635411
  • ISBN-13: 978-1790635412


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