Der zweite Band um die Kräutersammlerin Johanna beginnt mit einer sehr erschreckenden Szene, wie sie auch heute noch Tag täglich stattfindet, nicht immer mit diesen Konsequenzen, doch dieses Erlebnis Johannas beeinflusst sicherlich die eine oder andere Entscheidung der jungen Frau.
Johanna lebt immer noch gemeinsam mit ihrem Ziehkind Ida und einer Wölfin in ihrer kleinen Hütte, diesen Umstand will der junge Flößer Lukas ändern, hartnäckig wirbt er um Johanna und wird ebenso hartnäckig von ihr abgewiesen.
Der Teufel geht um in Schiltach, und sein Opfer ist junge Magd, die tot an der Kinzig aufgefunden wird, als der Wirt des Gasthauses Hirschen von einem Geist heimgesucht wird, bricht im Ort Panik aus. Und Johanna und Lukas setzen alles daran, den Mörder zu entlarven und das Geheimnis des Geistes zu lüften.
Der Teufel geht um in Schiltach, und sein Opfer ist junge Magd, die tot an der Kinzig aufgefunden wird, als der Wirt des Gasthauses Hirschen von einem Geist heimgesucht wird, bricht im Ort Panik aus. Und Johanna und Lukas setzen alles daran, den Mörder zu entlarven und das Geheimnis des Geistes zu lüften.
Gemessen an den bisher von mir gelesenen Büchern, ist die Anzahl historischer Krimis darunter überschaubar, doch nachdem ich auch schon den ersten Band um die Heilerin Johanna gelesen hatte, lag es nah, dass ich erfahren wollte, wie es der jungen Frau, ihrem Ziehkind Johanna und dem Flößer Lukas wohl weiterhin ergeht.
Die Autorin schafft es nicht immer, die Waage zu halten zwischen den Beschreibungen der damaligen Lebensumstände, der Wirkungsweise verschiedener Heilkräuter und dem Kriminalfall, der manchmal ein klein wenig in den Hintergrund rückt, gegen Ende des Buches ändert sich das aber wieder dramatisch und alles hängt auf die eine oder andere Art zusammen. Durch die schon erwähnten Beschreibungen der Lebensumstände der verschiedenen Bevölkerungsgruppen und besonders von Johannas Arbeit als Heilerin bleibt die Geschichte auf jeder Seite spannend und lesenswert.
Die Autorin schafft es nicht immer, die Waage zu halten zwischen den Beschreibungen der damaligen Lebensumstände, der Wirkungsweise verschiedener Heilkräuter und dem Kriminalfall, der manchmal ein klein wenig in den Hintergrund rückt, gegen Ende des Buches ändert sich das aber wieder dramatisch und alles hängt auf die eine oder andere Art zusammen. Durch die schon erwähnten Beschreibungen der Lebensumstände der verschiedenen Bevölkerungsgruppen und besonders von Johannas Arbeit als Heilerin bleibt die Geschichte auf jeder Seite spannend und lesenswert.
Die Landschaftsbeschreibungen sind sehr anschaulich und wer diese Gegend im Schwarzwald nicht kennt, bekommt sicherlich Lust darauf, genau dort einmal Urlaub zu machen.
Ihre Protagonisten sind mir sehr ans Herz gewachsen, allen voran die kleine Ida, die sich nur langsam an ein normales Leben gewöhnt, da schlug mein Mutterherz, vielleicht so manches Mal etwas aus dem Takt, es gab schon die eine oder andere herzerweichende Szene mit dem Kind, das schon so viel erdulden musste.(Nachzulesen im 1. Band: Die Kräutersammlerin). Seid gespannt, wie es Ida und ihrer Wölfin weiterhin ergeht.
Man muss den ersten Band um die Heilerin Johanna nicht gelesen haben, um sich schnell im frühen Mittelalter wiederzufinden, es gibt genügend Verweise auf die wichtigen Vorfälle im ersten Buch, aber ich empfehle es trotzdem, denn warum solltet ihr euch des Vergnügens berauben. Johanna, Lukas, Ida und die Wölfin von Beginn an kennenzulernen.
Weitere Stimmen zum Buch findet ihr bei:
- Herausgeber : Emons Verlag (20. Oktober 2022)
- Sprache : Deutsch
- Taschenbuch : 320 Seiten
- ISBN-10 : 374081358X
- ISBN-13 : 978-3740813581
Vielen Dank an den emons-verlag und an die Autorin Heidrun Hurst für die Bereitstellung des Leseexemplars.
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