Guten Morgen, ich freue mich heute die Autorin Tanja Kummer und den Verleger Marc Hamacher im Bücherhaus begrüßen zu dürfen. Kurz vor der Veröffentlichung der neusten Anthologie Waypoint FiftyNine im Leseratten Verlag waren die beiden so freundlich sich Zeit für ein kurzes Gespräch mit mir zu nehmen, um mir mehr darüber zu erzählen.
Ne wir bleiben mal bei der Wahrheit:
Marc war nur scharf auf Kekse, es gab aber nur Kuchen, sorry Marc
und Tanja hatte wichtige Verlagsdinge mir Marc zu besprechen und das geht am besten auf einer Autofahrt, da kann er ja nicht weglaufen, wie sie mir verraten hat.
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| Tanja und Marc zu Besuch im Bücherhaus |
Liebe Tanja, lieber Marc für die die euch nicht kennen, stellt euch doch bitte in einem Satz vor. Jeder einen Satz, bevor du fragst Marc.
Tanja:
Ich bin im Verlag die gute Fee … ähm, ich meine natürlich das Eheeinhorn und zuständig für alles was mit, Texten, Satz, Vorstellungskraft, Fantastik und Glitzer zu tun hat.
Marc:
Diesen Monat erscheint die Anthologie WFN in eurem Verlag, Tanja auch du bist mir einer Geschichte vertreten, viele Leser kennen dich als Autorin der Tybay Saga, diese ist ja eher im High
Fantasy Bereich anzusiedeln, wie unterscheidet sich das Schreiben einer Kurzgeschichte die… Moment Marc eine Zwischenfrage zu welchem Genre gehören die Anthologien aus dem Leseratten – Verlag eigentlich?
Tanja:
Ich bin im Verlag die gute Fee … ähm, ich meine natürlich das Eheeinhorn und zuständig für alles was mit, Texten, Satz, Vorstellungskraft, Fantastik und Glitzer zu tun hat.
Marc:
Nur ein Satz? Mist … das war schon einer. HMMMM FUCK! © Gerald von Riva
Diesen Monat erscheint die Anthologie WFN in eurem Verlag, Tanja auch du bist mir einer Geschichte vertreten, viele Leser kennen dich als Autorin der Tybay Saga, diese ist ja eher im High
Fantasy Bereich anzusiedeln, wie unterscheidet sich das Schreiben einer Kurzgeschichte die… Moment Marc eine Zwischenfrage zu welchem Genre gehören die Anthologien aus dem Leseratten – Verlag eigentlich?
Auf jeden Fall, wird sich das durchsetzen, genauer kann man es ja nicht auf den Punkt bringen. ;o)
Tanja auch du bist mit einer Geschichte vertreten, viele Leser kennen dich als Autorin der Tybay Saga, diese ist ja eher im High Fantasy Bereich anzusiedeln, wie unterscheidet sich das vom Schreiben einer Kurzgeschichte die Im Weit hergeholte literarische Bauchlachmuskeltrainingseinheiten absurdester Grandiöslichkeit Sektor beheimatet ist?
Tanja:
Zuallererst ganz erheblich in der Länge des Textes. :)
Ansonsten bin ich als Autorin in vielen Genres unterwegs: Krimi, Fantasy, Satire, SF, Erotik. Vor mir ist fast kein Thema sicher (außer Vampire und Werwölfe!). Und dann braucht man natürlich auch eine Idee. In diesem Fall war das recht einfach. Man nehme coole Figuren (Faultier), kombiniert das mit einer Legende (Der heilige Gr… ähm Keks) und fügt ganz viel Humor-Würzer hinzu … und schon befindet man sich am Ende der Geschichte in der schrägsten Weltraumkneipe (Waypoint FiftyNine) um sich Mut anzutrinken.
Doch ja, als Marc (wir) damals den Verlag gegründet haben, da stellte mich das vor eine ziemliche Herausforderung.
Inzwischen ist es wie das Anziehen eines zu kleinen BHs – beim Schreiben hakt und kneift es manchmal noch etwas, aber das Ergebnis kann sich doch sehen lassen.Niemand wacht morgens auf und denkt sich: Ich werde dann mal Verleger und mache Anthologien, beides ist ja nichts, womit man auf Anhieb reich wird und sich so viele Kekse kaufen kann, wie man möchte. Was war der Auslöser?
Marc:
Ich bin ja hauptberuflich Nachhilfelehrer für die einzig relevanten Fächer Mathematik, Chemie und Physik. Damit foltere ich Kinder und Jugendliche aber nur nachmittags, weil morgens ist das Pack ja in der Schule und gammelt rum. Und weil ich aus Solidarität auch immer vormittags rumgegammelt habe, meinte das geeinhörnte Viech bei mir daheim: »HEY! ALTER! Wenn du eh nur rumgammelst, dann kannst du auch was mit ’nem Verlag machen!«
Klingt logisch, finde ich.
Tanja, ich weiß, dass du noch einen Brotjob hast, wenn du nach Hause kommst, hast du nicht Feierabend, sondern es wartet Marc und auch die Verlagsarbeit auf dich, aber schreiben willst und musst du ja auch noch. Wie bekommst du das alles unter einen Hut?
Tanja:
Ehrlich? Gar nicht. Jedenfalls fühlt es sich oft so an. Haushalt, Garten und Katzen stehen ja auch noch auf der To-do-Liste. Aber ich kenne ganz liebe Menschen in der Verlagsfamilie, die ähnliche Probleme haben, noch dazu Vollzeit arbeiten und/oder Kinder haben. Es ist wirklich beeindruckend, was man alles in einen Tag hineinquetschen kann, wenn man muss … das hat dann etwas von der Tasche von Mary Poppins.
Marc, als wir über dieses Interview gesprochen haben, hast du gesagt, dir hat erst einmal jemand die Frage: Welche Frage wolltest du schon immer beantworten, aber es hat sie dir noch niemand gestellt, gestellt (diesen Satz darf man auch nicht mit eingeschaltetem Gehirn lesen).
Ich stelle sie dir nochmal: Welche Frage wolltest du schon immer beantworten? Das Wort Kekse darf aber nicht in der Antwort enthalten sein.
Marc:
»Willst du ein bisschen Knuspergebäck?«
Den Wunsch kann ich dir leider nicht erfüllen, nachher sagst du Ja und ich habe doch keine Kekse im Haus.
Tanja, magst du uns kurz noch etwas zu Waypoint FiftyNine erzählen? Wie kam es überhaupt dazu? Was macht diese Anthologie zu etwas Besonderem? Keine falsche Bescheidenheit, du darfst mal so richtig die Werbetrommel rühren.
Tanja:
Ich war beim Big Bang nicht dabei. Aber was ich weiß ist, dass sich hier ganz einzigartige Geschichten gefunden haben und manchmal … ja manchmal fragt man sich, wie viele Tassen dem Autor wohl gefehlt haben, als er sie geschrieben hat. Also großes Kompliment an alle. Und ich bin stolz darauf, ebenfalls nicht alle im Schrank stehen zu haben. :)
Aber darüber hinaus haben die Herausgeber Günther Kienle und Jörg Fuchs Alameda die einzelnen Geschichten mit einer Rahmenhandlung zu einem Roman verschmolzen – was ziemlich genial ist und ich bisher noch nirgendwo so gesehen habe.
Fazit: Ich bin mir sicher, dass dies die schrägste Romanthologie des Jahres ist und wer sie nicht liest, ist selber schuld, wenn er nüchtern bleibt.
Vielen Dank für euren Besuch, es war schön, dass ihr da wart. Ich werde es mir jetzt mit einem Cocktail und Keksen gemütlich machen und den Tag Revue passieren lassen. Upps, da waren ja doch noch Kekse. Sorry Marc.
Im Glas seht ihr übrigens Melonenlikör, zumindest behaupten das Tanja und Marc, die mir den mitgebracht haben. Ich bin mir da nicht so sicher, es könnte auch etwas anderes sein. Vielen lieben Dank dafür, der war sehr lecker.
Mehr über die Autoren erfahrt ihr im Laufe der nächsten Tage auf diversen Blogs und Webseiten.




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