Nach dem Unfalltod seiner Frau lebt Leon allein mit seiner Tochter Thea, das Mädchen scheint den Verlust der Mutter endlich halbwegs verarbeitet zu haben und bereitet sich auf ihr Abitur vor und der ehemalige Spitzenkoch fühlt sich in einem kleinen, idyllischen Gasthof Am Quellbach am richtigen Platz. Eine große Hilfe ist ihm da Marlene, die beste Freundin seiner Frau.
Bis Leon unweit seines Arbeitsplatzes eine makaber hergerichtete Leiche findet, in der Brust der Toten wurde ein Quarzstein drapiert, der Leon an ein lang verdrängtes Geheimnis erinnert.
Nach einem weiteren Leichenfund in Leons Umfeld, gerät er nicht nur in den Focus der polizeilichen Ermittlungen er muss sich auch der Frage stellen, wer sein Geheimnis kennt.
Leon macht sich auf die Suche nach dem Mörder, denn er will unbedingt verhindern, dass der Wald sein Schweigen bricht.
Die Autorin Lene Schwarz hält sich nicht mit langem Vorgeplänkel auf, schon auf den ersten Seiten konfrontiert sie den Leser mit dem Anblick einer grausam zugerichteten Leiche, die sie sehr detailliert beschreibt.
Nach und nach gibt die Autorin das Geheimnis des Waldes preis und damit auch Leons Geheimnis, in Rückblicken wird die eine oder andere Frage beantwortet und neue aufgeworfen und sie präsentiert immer wieder neue Verdächtige, bzw. die meisten der Protagonisten sind von vornherein so, konstruiert das man ihnen allen die Taten zutraut. Ich zumindest habe so ziemlich jedem im Quellbach wenigstens eine Beteiligung an den Taten zugetraut.
Um so überraschender war dann das Ende. Aber bis dahin war ich gefangen in der düsteren Atmosphäre der Harzer Wälder.
- Taschenbuch: 416 Seiten
- Verlag: Rowohlt Taschenbuch; Auflage: 1. (19. November 2019)
- Sprache: Deutsch
- ISBN-10: 3499000695
- ISBN-13: 978-3499000690

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