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Sonntag, 5. August 2018

Das Blut des Messias von John Heubusch

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Inhalt:
Dank eines Missgeschicks findet Pater Parenti in der Bibliothek des Vatikans ein Buch, das Beweise für die Echtheit des Turiner Grabtuchs liefert. Immer wieder wurde angezweifelt, das das Tuch  das Antlitz Jesu zeigt, sondern das es sich um eine Fälschung aus dem Mittelalter handelt. Nun soll der Religionswissenschaftler und Atheist Jon Bondurant gemeinsam mit einem Team weiterer Experten unter der Beobachtung der Pressesprecherin des Vatikans Domenika, das Tuch nochmals untersuchen.
Nicht nur der Vatikan und die gesamte christliche Gemeinschaft sind an dem Ergebnis interessiert, auch eine dubiose Sekte, die an die Auferstehung dank Wissenschaft glaubt, will an Proben des Tuches gelangen.

Meine Meinung:
Das Buch beginnt recht witzig mit dem Fund des kostbaren Buches in der Bibliothek des Vatikans, das kam mir sehr entgegen, so fiel mir der Einstieg in das Buch sehr leicht und ich hatte auch gleich einen Sympathieträger Pater Parenti. Leider blieb es auch bei diesem Einen Sympathieträger. Dazu später mehr.
Die Haupthandlung des Buches gefiel mir richtig gut. Die Arbeiten an dem Grabtuch waren spannend und aufschlussreich, auch wenn ich keine Ahnung habe,inwieweit die Wissenschaft fortgeschritten ist,  hat es der Autor verstanden alles so dazustellen, als wäre es möglich, eine in Teilen erschreckende Vorstellung.
Zwischendurch streut der Autor John Heubusch immer mal wieder humorvolle Szenen oder Dialoge ein, das lockert alles ein wenig auf.
Gegen Ende nimmt die Story eine dramatische Wendung, die auf einen weiteren Band mit Jon Bondurant hoffen lässt. Womit wir zu meinem einzigen Kritikpunkt kommen, den ich weiter oben ja schon angedeutet hatte.
Die Hauptprotagonisten Jon und Domenika hätten von ihrer Art her vielleicht besser in einen Liebesroman gepasst als in einen Thriller, allen Erklärungen zum Trotz warum sie handeln wie sie es tun, ich mochte sie nicht. Er der erfolgreiche Wissenschaftler und Frauenheld, der im tiefsten Innern gebrochen ist und sich unterbewusst nach der einen großen Liebe sehnt und sie die Frau, die gar nicht weiß wie schön sie ist und die aus tiefstem Herzen an Gott glaubt und niemals zulassen würde das sie sich in einen Atheisten verliebt. Sie tut es, soviel kann ich verraten und das ist auch sinnvoll für die Handlung. Die Liebesgeschichte an sich, ist zugegebenermaßen wichtig für die Handlung, die Art und Weise wie sie geschrieben wurde, gefiel mir persönlich leider nicht, andere Leser sehen das bestimmt anders.
Das Blut des Messias bekommt von mir eine Leseempfehlung und ich hoffe das die Fortsetzung, nicht allzu lange auf sich warten lässt.

Mit einem Klick auf das Cover, seid ihr direkt auf der Verlagsseite


  • Taschenbuch: 416 Seiten
  • Verlag: Festa Verlag; Auflage: Taschenbuchausgabe (26. Juni 2018)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3865526551
  • ISBN-13: 978-3865526557




2 Kommentare:

  1. Hallo :)

    Ich kannte das Buch noch gar nicht und war deshalb neugierig, worum es geht. Schön, dass es dir gefallen hat. Für mich wird es wahrscheinlich nichts sein, weil ich mit dem Thema Religion nicht so viel am Hut habe, selbst wenn es von einer wissenschaftlichen Seite betrachtet wird. Mich erinnert die Inhaltsangabe ein bisschen an Illuminati von Dan Brown und das fand ich damals - trotz des Hypes - auch schon sehr zäh. Aber Geschmäcker sind nun mal verschieden und das ist auch gut so :)

    Liebe Grüsse ♥
    paperlove von Between the Lines.

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  2. hallo paperlove, lieben Dank erstmal für deinen Besuch auf meiner Seite. Ja du hast völlig recht, Geschmäcker sind verschieden und das ist auch gut so, ich glaube ich habe Illuminati nach 50 Seiten abgebrochen, für mich war das auch nichts ;o)

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