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Freitag, 26. Januar 2018

Gastrezension von Bärbel82 zu Schlüssel 17 von Marc Raabe

In unregelmäßigen Abständen habe ich Bärbel82 mit einer Rezension zu Gast. Irgendwann muss sie sich hier mal vorstellen, oder?
Aber heute belassen wir es dabei, dass ich euch ihre Rezension zu Schlüssel 17 von Marc Raabe zeige. Sie durfte das Buch schon vorab lesen, da bin ich ein klein wenig neidisch, denn das Buch erscheint erst am 09.02.2018 und ich will das eigentlich sofort und gleich haben. Ich hatte mich bei Lovelybooks um das Buch beworben und musste dafür die Leseprobe lesen, das mache ich ja sonst nicht so gern und nun haben wir den Salat: Siehe weiter oben"Ich muss das sofort lesen"
Ich übe mich noch etwas in Geduld und nun schauen wir mal, was Bärbel von dem Buch hält.

Zur Autorenseite


Der erste Fall für Tom Babylon
Ich bin ein großer Fan von Marc Raabe und habe alle seine Krimis und Thriller gelesen. „Schlüssel 17“ stand deshalb schon lange auf meiner Wunschliste. Die Leseprobe ließ erneut auf einen abgründigen Thriller hoffen und ich wurde nicht enttäuscht. Worum geht es?
Organist Bernhard Winkler findet im Berliner Dom die grausam zugerichtete Leiche der Pfarrerin Brigitte Riss. Sie wurde unterhalb der Kuppel an Seilen aufgehängt. Um den Hals trägt sie einen Schlüssel, auf dem die Zahl 17 eingeritzt ist. Zwanzig Jahre alte Erinnerungen werden wach…
Anschließend lernen wir Tom Babylon vom LKA Berlin kennen. Auch er verbindet mit dem Schlüssel schmerzhafte Erinnerungen. Denn mit diesem Schlüssel verschwand damals spurlos seine kleine Schwester Viola.
Zitat: „Das ist meiner. Wieso hat die Frau meinen Schlüssel?“ Bald ist klar, dass das Motiv in der Vergangenheit zu suchen ist.
Ein weiterer Handlungsstrang ist in einer Psychiatrischen Privatklinik verortet. Friderike macht dort eine Ausbildung. Klärchen, eine Patientin, weckt ihr Interesse. Handelt es sich um Viola?
Marc Raabe hat seinen aktuellen Thriller wieder packend in Szene gesetzt. Schnelle Szenen- und Perspektivwechsel sorgen für Dynamik, dunkle Keller für Gänsehautgarantie. Ab und zu sind Rückblenden in das Jahr 1998 eingestreut, als Tom und seine Freunde den Schlüssel fanden…
Die Figurenzeichnung ist glaubhaft und durchdacht. Tom war mir sofort sympathisch. Ein Mann mit Ecken und Kanten. Auch seine Partnerin, die Psychologin Sita Johanns, halb Kubanerin, halb Deutsche, ist gut gezeichnet. Beide kämpfen mit den Dämonen der Vergangenheit.
Nebenbei erhält der Leser Einblicke in unvorstellbare Verbrechen, die in der ehemaligen DDR geschahen und auch nach der Maueröffnung nicht aufhörten. Erst ganz am Ende schließt sich der Kreis und mündet in einem fulminanten Showdown im Berliner Dom.

Fazit: Tolles Setting, fesselnder Plot. Großes Kino! 5 von 5*

Mit einem Klick auf das Cover, kommt ihr zur Autoren Webseite und die ist wirklich schön gemacht, es lohnt sich mal vorbei zuschauen.
  • Broschiert: 512 Seiten
  • Verlag: Ullstein Taschenbuch (9. Februar 2018)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3548289134
  • ISBN-13: 978-3548289137

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