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Inhalt:
Es gibt zwei Arten der Magie. Die
linke Hand der Magie strebt nach dem Guten. Sie kann helfen und
heilen. Die rechte Hand der Magie unterliegt dem Bösen und dienst
allein dunklen Zwecken. Obwohl Vonotar ein Mitglied der Bruderschaft
des Kristallsterns ist, welcher sich der linken Hand der Magie
verschrieben hat, wächst in seinem Herzen ein Keim des Bösen und
nachdem er einen seiner Mitbrüder ermordet, geht die Saat endgültig
auf. Nach dem Mord verlässt Vonotar Sommerlund und läuft zum Feind
über, dem dunklen Fürsten Zagarna. Dieser plant bereits einen
Angriff auf das friedliche Land und mit Hilfe des Wissens des
Verräters, kann er nahezu unbemerkt in Sommerlund eindringen.
Zwei Jungen dazu sind vom Schicksal
ausersehen, sich gegen den übermächtigen Feind zu erheben. Banedon,
ein Schüler der Bruderschaft des Kristallsterns und lautloser
Wolf, ein etwas unwilliger Schüler des Ordens der Kai. Dritte im
Bunde wird die geheimnisvolle Alyss, die über Kenntnisse der
Zukunft verfügt und das Schicksal zu manipulieren versucht.
Meine Meinung:
Vonotar ist ehrgeizig. Er ist der
Meinung, dass der Orden sich ändern muss, dass die alten und
vertrockneten Strukturen aufgebrochen werden sollten. In seinem
Machstreben erkennt er nicht, dass er schon lange der rechten Hand
der Magie folgt und dem Bösen verfallen ist.
Spiele und Bücher sind zwei sehr
unterschiedliche Medien und was bei dem einen funktioniert, kann beim
anderen leider versagen. So ist es bei der Umsetzung des Spiels hier
zu einem Roman. Die Sprache wirkt hölzern, die Sätze sind
teilweise sehr verschachtelt und die ausufernden Erklärungen zu der
Geschichte Magnamunds lenken von dem eigentlichen Handlungsstrang ab.
Die Historie als kurzen, zusammenfassenden Prolog vorne an zustellen
wäre sicher sinnvoller gewesen.
Dazu kommen wieder eine Vielzahl von
Grammatik-und Satzzeichenfehlern, sowie diversen Wortdoppelungen .
Nicht unerwähnt lassen möchte ich den sehr unbeholfenen und
verschachteltern Satzbau, bei dem der Leser den Sinn des Satzes aus
den Augen verliert.
Fehler wie: Gesicht statt Gedicht,
sein statt sehen, ziehen sich durch das ganze Buch und hätten bei
einem guten Lektorat unbedingt auffallen müssen, verfälschen sie
doch teilweise den Sinn eines Satzes und schmälern leider das Lesevergnügen
Es handelt sich um solide Handarbeit
aber es fehlt der Funke, der das Buch zum Leuchten bringt und den
Leser überzeugt. Die Lebendigkeit des Spiels lässt sich nicht mit
Worten einfangen.
Das Cover ist ein richtiger
eyecatcher, von einem Illustrator Namens Alberto Dal Lago erwartet
man ein wuchtiges und beeindruckendes Bild, auch wenn sich die
Illustration nicht auf den Inhalt bezieht. Mag sein, dass der einsame
Wolf später zu solch einem dargestellten Kämpfer heranwächst aber
noch ist er nicht so weit. Jetzt ist er nur ein unreifer Junge auf
der Schwelle zum Erwachsen werden, der seinen Platz im Leben noch
nicht gefunden hat.
Fazit:
Für Fans von Spielbüchern sicher interessant, für mich leider nicht so.
Ihr möchtet mehr über den Verlag erfahren? Mit einem Klick aufs Cover seid ihr schon da.
Übersetzung: Nicolai Bonczyk & Karolina Gardovic
Verlag: Mantikore Verlag, TB, 468 Seiten
ISBN: 978-3-981281279

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