Mittwoch, 26. August 2009

Blut und Barolo von Carsten Sebastian Henn

Ich habe gerade meinen ersten *Tierkrimi* gelesen und war begeistert.

Klappentext:

Seit Jahrhunderten schon stehen die Pharaonenhunde vor dem Turiner Grabtuch im Duomo di San Giovanni Wache, eine ehrenvolle Aufgabe. Der unerfahrene Amadeus hat seinen Dienst gerade erst angetreten, da wird das Tuch geraubt.


Nun wird er von seiner stolzen Sippe verstoßen. Zum Glück helfen ihm die beiden liebenswerten Schnüffler Niccolò und Giacomo, den Tätern auf die Schliche zu kommen. Giacomo gibt sich auf seine alten Tage zwar gerne einmal dem Barolo hin, aber auf seine hervorragende Nase ist noch immer Verlass: Im Schlosspark von Stupinigi nimmt er die Witterung des legendären Grabtuchs auf. Doch wer steckt hinter dem Raub? Für die cleveren Vierbeiner beginnt eine wilde Jagd.

Meine Meinung:
Giacomo und Niccolo
5

haben mich überzeugt, ich möchte mehr Abenteuer mit ihnen erleben dürfen.

Die Charaktere sind liebevoll und anschaulich beschrieben und man vergisst fast das es sich um Hunde handelt, die hier die Diebe des Turiner Grabtuches jagen, sie haben unterschiedliche Motive den Diebstahl aufzuklären.

Amadeus, ein Pharaonenhund, dessen Sippe seit Jahrhunderten das Tuch bewacht, hatte gerade seinen Dienst als Wächter angetreten als das Tuch gestohlen wird, versucht die Liebe und Achtung seiner Familie wiederzuerlangen die ihn nach dem Diebstahl, als Versager verstoßen hatte.

Und Giacomo und Niccole, deren *Mensch* Isabella, des Diebstahls bezichtigt wird, müssen den Raub aufklären um wieder mit ihr zusammen sein zu können, wobei Giacomo mehr an Wein, Trüffeln und Schokolade interessiert ist, dazu bärbeißig und grummelig wie ein alter Mann, mehr seinem besten Freund Niccolo zuliebe bei der Suche nach dem Dieb hilft.

Das Buch liest sich spannend und flüssig, ich war keine Sekunde gelangweilt und hatte nie das Bedürfnis die eine oder andere Seite zu überblättern um schneller zum Ziel zu kommen, das wäre auch unklug gewesen, denn auf jeder Seite konnte man in einen anderen Stadtteil Turins gelangen und eine wichtige oder spannende Wendung verpassen. Gut das es am Ende des Buches eine Karte Turins gibt, so das man immer nachsehen kann wo man gerade ist.
26.08.2009 13:11:35

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