Donnerstag, 9. März 2017

Drei Meter unter Null von Marina Heib

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Inhalt: Sie ist auf der Jagd und ihre Opfer haben keine Chance zu entkommen. Brutal und gnadenlos tötet ein junge Frau um den Dämonen ihrer Vergangenheit zu entkommen.

Meine Meinung:
Ich habe tatsächlich ungewöhnlich lange gebraucht, mich mit dem Buch anzufreunden, trotz des wirklich guten Schreibstils und der bildhaften Beschreibung der Protagonistin, die scheinbar alles hat was man braucht um ein glücklicher oder zumindest zufriedener Mensch zu werden, sie ist intelligent, sicherlich hübsch, hat einen guten Job und das wichtigste: Eltern die sie über alles lieben, die ihr für alles was sie tut Verständnis entgegenbringen, egal ob sie im Kindergarten die anderen Kinder verprügelt oder als Teenager als schwarze Göttin durch die Gegend läuft, auf die Liebe ihrer Eltern kann sie sich immer verlassen. Umso unverständlicher erschien es mir, das sie tötet, sind irre Killer doch normalerweise durch eine schlechte Kindheit geprägt und quälten schon früh unschuldige Tiere. Die Frage nach dem Warum zieht sich also durch weite Teile des Buches und hat mich trotz des holprigen Starts meinerseits, weiterlesen lassen und meine Neugier hat mir ein wahnsinns Lesevergnügen verschafft. Ich bin von der Story einfach nur hin und weg, die Auflösung offenbart die tiefsten Abgründe menschlicher Seelen und zeigt auf, wie widerlich diese Abgründe sein können.
Ich werde die Autorin im Auge behalten und hoffe auf weitere Bücher von ihr, die mich ebenso begeistern, die Messlatte hat sie allerdings sehr hoch gehängt.
Ich gebe für Drei Meter unter Null eine absolute Leseempfehlung.
Mit einem Klick auf das Coverbild gelangt ihr zum Verlag, bei dem ihr das Buch direkt bestellen könnt.

  • Gebundene Ausgabe: 256 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (6. März 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453271114
  • ISBN-13: 978-3453271111