Sonntag, 22. Juni 2014

Der Vierfachmord von Stötteritz von Jan Flieger

Klappentext:
Schüsse zerreißen die Leipziger Nacht in Stötteritz und löschen vier Leben aus - doch der Täter flieht. War es ein Auftragsmord oder eine Verzweiflungstat? Wurde ein V-Mann liquidiert? Starben die anderen zur Ablenkung? Läuft gar einer der Verdächtigen Gefahr, das nächste Opfer zu werden? Und dann gibt es da noch die Spur zu einer jungen Frau, die in die rechte Szene führt.
Für Thomas Tiller und sein Team der Mordkommission beginnt eine Suche, die sie tief in ein Labyrinth aus Hass und Rache führt, über die Grenzen Deutschlands hinaus bis in die Straßen Tokyos und die raue Ödnis Islands.
Die Zeit rennt.
Und die starren Augen der Toten treiben zur Eile.

Inhalt: In einer warmen Nacht, werden 4 Menschen von einer maskierten und dunkel gekleideten Person erschossen, die unerkannt entkommen kann, auffällig ist das alle Opfer in einem Haus leben und das es viele Menschen gibt die ein Motiv hätten.
Das Team um Thomas Tiller, steht vor der schwierigen Aufgabe herauszufinden wer das eigentlich Opfer sein sollte, alle 4 Toten oder waren 3 von ihnen nur kollateral Schäden
Tageweise berichtet der Autor von den schwierigen Ermittlungen.

Meine Meinung:
Der Roman ist mit 197 Seiten reichlich kurz, leider muss ich sagen, denn es ist ein Vergnügen sich Jan Fliegers außergewöhnlichem Schreibstil hinzugeben,er verleiht seinen Worten Nachdruck, allein seine Ausdrucksweise reicht um den Leser bei der Stange zu halten, er braucht keine bizarren Morde oder Tatorte um eine nachvollziehbare Atmosphäre zu schaffen, ein interessanter Aspekt des Krimis,waren auch die Meldungen zu weiteren Verbrechen, die zur Zeit der Ermittlungen der Morde in Leipzig geschahen um die sich aber andere Beamte kümmern müssen, denn die Soko Hinterhof ist mit den Ermittlungen voll ausgelastet und sicher auch belastet, was sich meiner Meinung nach in den Freizeitaktivitäten der Ermittler, rund um Thomas Tiller, ausdrücken die sich Hauptsächlich um Sex drehen und für einige Leser vielleicht zu viel des Guten sind, meiner Meinung nach, wäre Schach um einiges langweiliger.
Nun zu dem Stern den ich behalte, leider bezieht sich meine Kritik auf einen Teil des Buches auf den ich mich besonders gefreut hatte, die Ermittlungsarbeiten in Island und Tokyo, da die Ermittler nur  zur Befragung jeweils einer Person so weite Dienstreisen unternahmen, kam das unangenehme Gefühl auf, diese Fragen hätten auch am Telefon oder durch die örtliche Polizei gestellt werden können, diese Teile des Buches waren für mich als Leser leider überflüssig.
Mein Fazit:
Ein absolut lesenswerter und außergewöhnlicher Krimi .


Broschiert: 200 Seiten
  • Verlag: fhl Verlag Leipzig; Auflage: 1 (11. Februar 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3942829525
  • ISBN-13: 978-3942829526


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Hier dürft ihr mir eure Kommentare hinterlassen.